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D 2001
Originaltitel:Mein Leben & ich
Alternativtitel:Mein Leben und ich
aka. Ma vie à moi
aka. Mi Vida y Yo
aka. Elämä on Laiffii
Länge:207:40 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Richard Huber, Sophie Allet-Coche
Buch:Mark Werner, Paula A. Roth, Cheryl Alu, David Safier
Kamera:Michael Faust
Musik:Alan Bangs
SFX:Elke Hahn
Darsteller:Wolke Hegenbarth, Gottfried Vollmer, Maren Kroymann, Nora Binder, Sebastian Kroehnert, Frederik Hunschede, Jonas Faust, Judith Hoersch, Toni Snetberger, Susanne Czepl, David Trovo, Matthias Haase, Udo Schenk, Marlon Kittel
Vertrieb:Turbine Medien
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:03.11.2008 (Kauf)



Inhalt
Das Leben ist bescheuert - vor allem das eigene!

Alex hat nur einen Wunsch: Sie möchte ihre Ruhe haben. Die findet sie in ihrem Zimmer. Ein Raum, den ihre Eltern das letzte Mal betreten haben, als sie fünf war. Alex' jüngerer Bruder Sebastian, 11, ist genau das Gegenteil. Er ist fröhlich und hat eine positive Weltsicht. Alex glaubt, dass dies nur zwei Gründe haben kann: extreme Dummheit oder ein Hirntumor. Alex' Eltern, Anke und Hendrik, haben sich Anfang der Achtziger kennengelernt und leben seit 16 Jahren in der Kölner Südstadt - in einem eigenen (Reihen-)Haus. Hendrik arbeitet als Ingenieur bei einer Autofirma in Köln-Niehl. Anke hat eine Halbtagsstelle als Musiktherapeutin. Beide diskutieren oft, warum Alex so "anders" ist. Alex hat eine Freundin: Claudia, 15. Deren Eltern sind reich und geschieden. Sie ist die einzige, die sich von Alex' rüden, sarkastischen Sprüchen nicht verjagen lässt. Der Beginn einer wundervollen Freundschaft ...

Episoden:

01. Der Einbruch
"An sich wollte ich niemals ein Wort in das Ding reinschreiben, aber die Katastrophen der vergangenen Woche lassen mir keine andere Wahl ..." diese Worte sind der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen Alex, einer notorischen Einzelgängerin und ihrem Tagebuch. Als ob sie mit ihrem Leben noch nicht genug gestraft wurde, taucht auch noch eine neue Mitschülerin in ihrer Klasse auf: Claudia. Wäre alles nicht wirklich problematisch, hätte sich Claudia nicht ausgerechnet Alex als neue beste Freundin ausgesucht. Diese ist von der neuen Situation alles andere als erfreut und macht Claudia unmissverständlich klar auf ihre Freundschaft verzichten zu können. Doch scheint dies der etwas überheblichen Claudia nicht zu stören. Mit Besorgnis beobachten Alex' Eltern ihr vor rankommendes Leben und denken daran sie in ein Internat zu schicken, damit ihre Tochter endlich einen normalen Teenageralltag mit Freunden erhält. Doch Alex hat den Braten gerochen und stellt ihnen Claudia als ihre neue Freundin vor. Und schon fangen weitere Probleme an, denn in ihrer neuen Position verlangt Claudia von Alex erstmal einen freundschaftlichen Dienst, denn Claudia hat ihrer Mathematiklehrerin statt der Hausaufgaben ein Blatt mitgegeben, das nicht unbedingt in ihre Finger hätte gelangen sollen. Nun soll Alex ihr bei einem Einbruch ins Lehrerzimmer helfen, doch es geht alles schief was nur hätte schief gehen können und so landen beide schließlich auf der Polizeiwache ...

02. Eine gewisse Chemie
Alex legt sich mit ihrem Chemielehrer an und wird dazu verdonnert zusammen mit ihrem Mitschüler Daniel, der die Stunde geschwänzt hatte, am Nachmittag als Wiedergutmachung ein Experiment aufzubauen, das beide vor einem blauen Brief beschützt. Claudia ist von dieser Situation begeistert, schließlich träumen alle Mädchen in der Klasse einmal mit Daniel allein zu sein. Obwohl Alex alles andere als begeistert ist, kann sie Claudia bezüglich Daniel nicht ganz widersprechen, schließlich könnte man das Nachsitzen auch als erstes Rendezvous deuten. Doch Daniel versetzt Alex und nun liegt es an ihr das zu erbringende Experiment auf die Beine zu stellen.

03. Die Liste
Claudia will für Alex' 16. Geburtstag eine Party organisieren. Begeistert ist diese allerdings nicht von dieser Idee. Doch Claudia bleibt hartnäckig und involviert zudem noch Alex' Eltern in ihre Planung. Diese sind natürlich direkt Feuer und Flamme, doch kurz vor Partybeginn knallt es gehörig zwischen Alex und Claudia. Wutentbrannt versucht Alex in einem Café wieder ihre Gedanken zu ordnen und findet eine ominöse Liste, auf der Claudia akribisch den Ablauf ihrer Party plant, so will diese unbedingt noch in dieser Nacht bei der Geburtstagsfeier von Alex ihre Unschuld verlieren. Das geht Alex zu weit, schließlich könnte diese Unterfangen sogar noch in ihrem Bett geschehen. Als sie das elterliche Haus wieder betritt, ist die Party in vollem Gange und Claudias erstes Mal scheint unmittelbar bevorzustehen.

04. Villa Massimo
Alex' Eltern haben Hochzeitstag und pflegen die Tradition einen Familienabend zu machen. Alex und ihr Bruder Sebastian sind alles andere als begeistert von diesem Ereignis und lädt Claudia und ihren Mitschüler Nico ein. Die erhoffte Ruhe an diesem Abend ist durch Claudias nicht enden wollenden Geplappers erst einmal vorbei, schnell kommt man auf die Idee einen gemeinsamen Spieleabend zu kreieren. Schnell wird das Monopolybrett auf den Tisch gestellt, doch das Spiel endet in einem Desaster.

05. Der Schnappschuss
Die Deutschlehrerin Frau Ehlert gibt ihren Schülern die Aufgabe eine künstlerische Interpretation zu ihrem Lieblingsgedicht "An das Leben" zu entwerfen. Da Alex eine begeisterte Fotografien ist, entscheidet sie sich eine Fotoserie zum angesprochenen Thema zu machen. Da das ganze Projekt in Teamarbeit durchgeführt werden soll, ist für Claudia schnell klar, wen sie sich als Partnerin aussucht und hängt sich direkt an Alex' Fersen. Dennoch ist sie mit der Auswahl der Motive nicht einverstanden, was in einem Streit endet, bei dem es so scheint, als ob die Freundschaft für immer zerbrochen ist. Zu allem Überfluss spielt Sebastian Alex noch einen bösen Streich, indem er ein Bild von Klassenschwarm Daniel in ihre Fotomappe schmuggelt.

06. Der Babyschreck
Alex' Eltern wollen zu einem Konzert ihrer Lieblingsband BAB, Claudia hat Besuchsverbot und Sebastian ist außer Haus. Endlich hat sie die Zeit das Badezimmer zu einer Dunkelkammer umzufunktionieren, um Fotos zu entwickeln. Doch alles scheint sich mal wieder gegen Alex verschworen zu haben, denn Gitte, die Freundin ihrer Mutter die auch auf das Konzert wollte, hat keinen Babysitter gefunden. Alex springt widerwillig ein und ist sehr froh, als auch noch Claudia auftaucht. So kann sie in die Dunkelkammer und verdonnert Claudia zum Babysitten. Letztendlich kommt alles wieder anders wie erwartet, denn Claudia verwandelt das Baby in ein grünes Monster und auch bei allen anderen Beteiligten verläuft der Abend nicht wie geplant.

07. Der erste Kuss
Alex' Urlaubsflirt Marcel aus dem vergangenen Jahr hat sich angekündigt nach Köln zu kommen. Zwar gibt Alex vor Marcel nicht zu kennen, doch meint ihre Mutter das Spiel zu durchschauen und sorgt für eine sturmfreie Bude am Nachmittag. Alex will Marcel aber auf keinen Fall wiedersehen, schließlich ist er Schuld an ihrem Trauma vom ersten Kuss. So kommt es ihr ganz recht das sie von ihrem Musiklehrer aufgrund eines Streichs zum Schulpsychologen geschickt wird. Da Marcel aber früher eintrifft als erwartet liegt es nun an Claudia die Situation retten.

08. Eisen macht glücklich
Claudia versteht die Welt nicht mehr, dass Alex so gar keinen Bock auf Sportunterricht hat. Um ihr ein Erfolgserlebnis zu verschaffen, tauscht sie beim Kugelstoßen die Kugel von Alex gegen eine wesentlich leichtere aus. Zwar funktioniert der Trick, doch da sie nun zur besten Werferin gehört, muss sie nun mit dem Spott der Anderen leben. Doch das schlimmste ist, dass sie sogar in die Kugelstoßmanschaft aufgenommen werden soll. Als wären diese Probleme noch nicht genug, dreht auch Niko einen Videofilm in der Schule und macht Alex mit ihrem unverhofften Sporttalent zum Star.

09. Eine verhängnisvolle Affäre
Claudia beobachtet, wie der Vater von Alex eine unbekannte Frau in einem Restaurant trifft. So ist sie nun felsenfest überzeugt, dass der Vater ihrer Freundin eine Affäre hat. Alex wehrt sich gegen diesen Verdacht, schließlich haben ihre Eltern eine perfekte Beziehung. Doch auch Niko bekräftigt Claudia und so sammelt Alex Indizien für ein mögliches Fremdgehen. Als Claudia herausfindet das ein zweites Rendezvous mit der unbekannten Schönen stattfindet gibt es für Alex kein Zurück und reserviert im gleichen Restaurant einen Tisch, nicht ahnend, dass der Abend einen peinlichen Verlauf nehmen wird.

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Das Bild liegt im Original 4:3-Format vor. Es kann qualitativ mit neueren Produktionen nicht mithalten, doch darf man mit dem Gebotenen durchaus zufrieden sein. Auffällig ist die recht starke Körnung, wodurch die Schärfe nicht immer überzeugen kann. Bei älteren TV-Produktionen, die nicht digital gedreht wurden, wirkt das Bild ohnehin in den meisten Fällen sehr weich und sorgt in diesem Fall bedingt durch die Körnung für eine Beeinträchtigung der Detailwiedergabe. Dieses Manko wird durch ein vorhandenes Bildrauschen zusätzlich verstärkt und auch der Kontrast zeigt sich etwas wechselhaft. Positiv gestalten sich allerdings die Farben, die durchgehend mit natürlichen Tönen gefallen. Wer "Mein Leben & ich" aus dem Fernsehen kennt, wird allerdings keine Unterschiede feststellen können, denn wirklich verändert hat sich am verwendeten Transfer gegenüber der TV-Ausstrahlung nichts.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Stereo)
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Die vorhandene Tonspur liegt in Stereo vor und bietet eine sehr saubere und fehlerfreie Wiedergabe. Durchgehend klingt die Abmischung sehr homogen und lässt keine Überlagerungen oder Verzerrungen zu. Dies sorgt für ein gut verständliches Klangbild, das zu keinerlei Beeinträchtigungen führt. Einzig in ruhigeren Passagen lässt sich ein dezentes Rauschen im Hintergrund wahrnehmen, doch dient dies lediglich der Information, denn als störender Faktor kann dieses nicht gewährtet werden.
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Extras
Extras
  • Interviewdokumentation "Was für ein Leben - Teil 1" (35:06 Min.)
  • Bonus-DVD "Das Leben geht weiter":
    • Staffel 2: Der große Wurf (23:11 Min.)
    • Staffel 3: Das Coming-out (23:23 Min.)
    • Staffel 4: Die Dunkelkammer (23:04 Min.)
    • Staffel 5: Ich will nicht wissen, was du vor 5 Jahren getan hast (23:13 Min.)
    • Staffel 6: Kindheitstrauma (22:50 Min.)
VerpackungDigipak
 Der Bonusmaterial beschränkt sich auf eine exklusive Interview-Dokumentation auf der zweiten DVD, die aber nur den ersten Teil enthält und auf weitere Staffeln aufgeteilt wurde. Im ersten Teil des Interviews kommen neben den Hauptdarstellern auch Produzent Imre von der Heydt und die Autorin Paula A. Roth zu Wort. Letztere spricht allerdings nur in ihrer Muttersprache (Englisch) und wird mit deutschen Untertiteln begleitet. Die Interviews sind mehr als gelungen und stellen ein absolutes Muss für jeden Fan der Serie dar. Inhaltlich geht's um anfänglichen Ideen zur Auswahl der Darsteller bis hin zu Berichten vom Set. Es wird wirklich sehr viel Informationsmaterial geboten und durch den Charme der einzelnen Personen und ihre Redseligkeit wirken die Interviews sehr frisch bzw. alles andere als langweilig. Auf einer vorhandenen Bonus-DVD mit dem Titel "Das Leben geht weiter" befinden sich von jeder produzierten Staffel eine weitere Folge, was wohl als kleiner Appetitanreger dienen soll. Die Folge "Kindheitstrauma" der 6. Staffel stellt sogar eine Premiere dar, das sie noch nie im Fernsehen ausgestrahlt wurde.
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Fazit
Basierend auf der US-Produktion "Willkommen im Leben" gab RTL den Auftrag für eine ähnliche Serie, die sich mit den Problemen des Lebens beschäftigt. Für die deutsche Version wollte man einige Unterschiede herausarbeiten, die vor allen den dramatischen Aspekt der Vorbildserie aus dem Vordergrund nehmen und stattdessen die Geschichten mit einer gehörigen Portion Humor würzen. So startete 2001 die bisher auf 6 Staffeln angewachsene Serie um Alex Degenhardt, die zeitgleich das Sprungbrett für die damals noch unbekannte Wolke Hegenbarth in die deutsche Schauspielliga sein sollte.
Doch wer ist diese Alexandra, die von allen Alex genannt wird? Eigentlich ein normales 16jähriges Mädchen, das nicht ganz ihrer Klassennorm entspricht und lieber ein zurückgezogenes Leben führt, als ständig auf Partys abzuhängen. Als sie von ihrer Mutter ein Tagebuch geschenkt bekommt, ist sie mit diesem Geschenk etwas überfordert und nicht gerade begeistert, doch dann fängt sie an ihre Gedanken und Gefühle aufzuschreiben. So wird das Leben von Alex ein Teil des Zuschauers, denn dieser erhält nun einen Einblick in Alex' Leben, das sie mittels Voice-over kommentiert. So ist "Mein Leben & ich" nicht einfach nur eine Serie, sondern nimmt Bezug auf den heimlichen Beobachter, den Zuschauer. Das ist wohl auch einer der Gründe, warum die Serie so erfolgreich und bei RTL ein echter Quotenhit wurde. Auch im benachbarten Ausland, genauer gesagt in Frankreich, Spanien und in Finnland, war dies der Fall. Hier gab es aber einen kleinen Unterschied, denn aufgrund der Rechtelage diverser Musikstücke musste für alle nicht in Deutschland ausgestrahlten Staffeln die Musik ausgetauscht werden. Genau diese Fassung gelang nun auch auf die von Turbine Medien produzierten DVDs. Für den echten Fan ist dieser Austausch im ersten Augenblick sicherlich eine Enttäuschung, doch hat man sich sehr schnell an die "neuen" Musikstücke gewöhnt, so dass diese kleinen Manko sehr schnell außer acht gelassen werden können und es nur verständlich erscheint, dass auf eine teure Nachlizensierung verzichtet wurde. Die DVD-Veröffentlichung ist demnach wirklich gelungen und stellt für alle Fans und die es noch werden wollen einen absoluten Pflichtkauf dar.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Mein Leben & ich (Die komplette zweite Staffel)
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