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USA 2007
Originaltitel:Cook, The
Länge:78:41 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Gregg Simon
Buch:Nicholas Bonomo, Francisco Rodriguez, Dirk Van Fleet
Kamera:Brian Crane
Musik:Rene Garza Aldape, Nicolas Barry, Tomas Jacobi
SFX:Laura Galli
Darsteller:Mark Hengst, Makinna Ridgway, Kit Paquin, Penny Drake, Nina Fehren, Noelle Kenney, Brooke Lenzi, Justine Marino, Stefanie Solano, Allen Yates, Jackson Sowell, Dan Butler
Vertrieb:Savoy Film / Sunfilm
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:29.08.2008 (Verleih) / 26.09.2008 (Kauf)



Inhalt
Die weiblichen Mitglieder einer Studentenvereinigung freuen sich, ein ruhiges langes Wochenende in ihrem Wohnheim zu verbringen. Alle Hausangestellten haben frei aber zum Glück gibt es ja den ungarischen Koch, der sich aushilfsweise um die Handvoll hübscher Mädchen kümmert und ihnen die Mahlzeiten zubereiten soll. Als allerdings ein Mädchen nach dem anderen verschwindet, werden die Studentinnen misstrauisch - hat etwa der Koch mit deren Verschwinden zu tun? Aber noch kennen sie nicht die ganze schreckliche Wahrheit über "The Cook" ...

Bild
Format2,35:1 (anamorph)
NormPAL
 Der Transfer von "The Cook" bietet eine gute Bildqualität, die aber von kleineren Problemen begleitet wird. Die Farbgebung erfreut mit natürlichen Tönen, die ruhig noch kräftiger sein könnten, dem überzogenen Horror-Klamauk aber auch so sehr gut zu Gesicht stehen. Auch die Kontrastwerte können überzeugen, wobei in sehr hellen Bildbereichen leichte Überstrahlungen aufkommen. Etwas unschön fällt in den ersten Minuten, während die Credits ablaufen, ein recht starkes Ruckeln auf, wobei schon die schlimmsten Befürchtungen aufkommen, dass der gesamte Transfer unter einer schlechten Normwandlung zu leiden hat, doch kaum sind die Credits vorbei, wird auch das Bild wieder ruhig. Detail- und Konturenschärfe liefern überzeugende Werte, wobei es bei Kameraschwenks in einigen Szenen zu Bewegungsunschärfen kommt, was aber nicht weiter störend wirkt. Auch ist ein dezentes Rauschen auszumachen, das aber zu keinen Beeinträchtigungen führt. Bleibt noch die Kompression, die meist dezent im Hintergrund arbeitet und nur selten durch minimales Blockrauschen auffällt.
 ++++--

Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0 Surround
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Soundtechnisch darf kein brachiales Surroundgewitter erwartet werden, dafür hat die Abmischung nicht genug zu bieten. Vor allem weil der Frontbereich der Dolby Digital 5.1-Spur eine deutliche Dominanz besitzt und nur selten die Effektlautsprecher unterstützt. Ist dies jedoch der Fall, wird meist nur der Score oder ein paar Hintergrundgeräusche auf die Rears gelegt. Vergleicht man die deutsche Synchronisation mit dem ebenfalls vorhandenen englischen Originalton, der ebenfalls in 5.1 vorliegt, fällt die weitaus lautere Abmischung der Synchronfassung auf, die wesentlich präsenter klingt. Was die Dynamik anbelangt, kann die deutsche Fassung ebenfalls bessere Werte liefern. Auch die deutsche Surround-Spur weiß zu gefallen und nutzt die hinteren Boxen, um den Score weiträumiger zu unterstützen. Defekte sind in keiner der Tonspuren auszumachen und die Dialogverständlichkeit ist in allen drei Sprachfassungen klar und deutlich zu verstehen. Zum Originalton lassen sich noch deutsche Untertitel hinzuschalten.
 +++/--

Extras
Extras
  • Originaltrailer (1:49 Min.)
  • Behind the Scenes (4:40 Min.)
  • "The Cook" Audition (2:42 Min.)
  • Audiokommentar mit Produzent Nicholas Bonomo, sowie den Darstellern Mark Hengst, Brooke Lenzi, Nina Fehren, Makinna Ridgway und Kit Paquin
  • Trailershow:
    • Shadow: Dead Riot (2:23 Min.)
    • I am Omega (0:51 Min.)
    • Trigger Man (1:23 Min.)
    • The Rage (1:41 Min.)
    • Numb (2:00 Min.)
    • Broken: Engel des Todes (1:36 Min.)
    • Full Clip (1:35 Min.)
    • The Last Man on Earth (3:45 Min.)
    • Tampopo (1:47 Min.)
    • Minbo - Die Kunst der Erpressung (2:05 Min.)
    • Recon 2020 (0:53 Min.)
    • Die letzte Rechnung zahlst du selbst (2:59 Min.)
    • Mortal Fighters (1:41 Min.)
    • Martial Arts Finest-Reihe:
      • The Prodigal Son (3:57 Min.)
      • The Magnificent Butcher (4:06 Min.)
      • The Iron-Fisted Monk (3:48 Min.)
VerpackungKeepCase
 Für den Audiokommentar konnte Produzent und Drehbuchautor Nicholas Bonomo noch einige der Darsteller um sich scharen, was dazu führt, dass man interessante Informationen und einen gelungenen Einblick in die Produktion bekommt. Das Behind the Scenes-Featurette ist sehr kurz ausgefallen und lässt nur einen kleinen Blick hinter die Kulissen zu, der ohnehin sehr oberflächlich gehalten wurde und nichts interessantes zu bieten hat. Dies betrifft leider auch "The Cook" Audition, in dem man Hauptdarsteller Mark Hengst beim Vortragen aus dem Drehbuch beobachten darf. Neben dem Originaltrailer sind auch noch weitere Filmtrailer Bestandteil der Extras. Leider gibt es keine deutschen Untertitel.
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Fazit
"The Cook" ist ein Film, der es erst gar nicht darauf anlegt, eine Geschichte zu erzählen. Viel mehr hangelt man sich im Haus einer Studentenverbindung von einem Zimmer ins nächste und stellt verwundert fest, dass die jungen Mädchen der Schwesternschaft neben Kiffen und Sex keinen weiteren Hobbys frönen. Dabei greift Regisseur Gregg Simon wirklich jedes noch so kleinste Klischee auf, um die Damen ins rechte Licht zu rücken. Da keine Zeit für kulinarische Genüsse bleibt, muss schnellstens ein Koch her, und eben dieser hat es in sich, den in bester Interner Link"Blood Feast"-Tradition wird die Mädchengruppe immer kleiner, die Speisen aber umso größer. Mark Hengst brilliert in der Rolle des ungarischen Kochs, der kein Wort versteht, aber die Kücheninstrumente perfekt zu bedienen weiß. Man merkt sofort, dass Gregg Simon diese Rolle so in den Vordergrund gestellt hat, dass Hengst der heimliche Star des Films ist und die hübschen Mädchen lediglich zum Lebensmittel degradiert werden. Zwar sind die Gags recht gut platziert, die Goreszenen nett anzusehen und die Mädchen mit netten Titten ausgestattet, doch bleibt ein zwiespältiges Gefühl übrig, denn so wirklich viel zu bieten hat "The Cook" nicht. Dass kaum Schauwerte aufkommen, liegt unter anderem am Verhalten der Mädchen und an der sehr oberflächlichen Geschichte, die keinerlei Spannung bietet. Sicherlich war es auch nicht das Ziel von Simon einen neuen Slasher ins Leben zu rufen, viel mehr wollte er wohl eher mit einem deftigen Klamauk dieses Genre durch den Kakao ziehen, doch für den absoluten Brüller fehlt es einem Großteil der Gags einfach an Herzblut. Dennoch kommt aufgrund der kurzen Laufzeit und einigen netten Ideen zumindest keine Langeweile auf, was ja schon mal sehr positiv ist. Letztendlich gehört "The Cook" aber zu den Filmen, die man sich einmal ansieht, Spaß hat und schnell wieder vergisst.



Bilder der DVD




Druckbare Version
News"The Cook" von Savoy Film
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