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USA 1996
Originaltitel:Moonshine Highway
Alternativtitel:Moonshine Highway - Schneller als das FBI
Länge:91:52 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Andy Armstrong
Buch:Andy Armstrong
Kamera:Richard Quinlan
Musik:Steve Dorff
SFX:Michael Kavanagh
Darsteller:Kyle MacLachlan, Randy Quaid, Maria del Mar, Alex Carter, Gary Farmer, Jeremy Ratchford, Leslie Carlson, Dennis Fitzgerald, Raliegh Wilson, Michael Copeman, Jody Racicot, Rick Roberts, Lori Hallier, David Cronenberg
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:04.09.2008 (Kauf)



Inhalt
Jede Nacht liefert er sich ein heißes Rennen mit dem FBI. Unter den Whiskey-Schmugglern in Tennessee ist Jed Muldoon mit Abstand der waghalsigste - zu Lebzeiten bereits eine Legende. Doch er verliebt sich ausgerechnet in die Frau des Sheriffs und der beginnt daraufhin einen ganz privaten Krieg ...

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Für einen Film mit nicht gerade hohem Vermarktungswert, der fürs US-TV entstand, bietet die DVD eine vergleichsweise gute Qualität. Das Vollbild überrascht vor allem durch die hohe Auflösung, die für ganzheitlich detaillierte Bilder sorgt. Dezentes Flimmern hier und da, ein paar Abschwächungen in Bewegungen und auch die wenigen Szenen, die etwas weich aussehen, lassen zwar erahnen, dass dies bereits das Maximum ist, was die Vorlage hergibt, aber man wird sich daran sicherlich nicht stören. Die Farbgebung sieht leicht stilisiert aus, könnte aber noch etwas mehr strahlen. Dafür ist sowohl beim Bildaufbau als auch bei der Kompression für Ruhe gesorgt. Die dunklen Aufnahmen im Mondscheinlicht bringen keine Probleme mit sich, vermutlich, weil hier ein Blaufilter für die Abdunklung genutzt wurde, was gut aussieht und den Kontrast nicht allzu sehr fordert. Dafür saufen einige Innenszenen etwas im düsteren Schwarz ab, das den Film bestimmt. Trotzdem, man wird sehr zufrieden sein mit dem Bild dieser DVD.
 ++++--

Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu), Dolby Digital 2.0 (Deu, En)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Beim Ton erwartet den Zuschauer ebenfalls eine kleine Überraschung. Wenig überraschend ist erst einmal, dass in Sachen Surround-Ton keine großen Sprünge gemacht werden können. Trotz 5.1-Modus bleibt das Geschehen eher frontbetont, lediglich die Musik kann sich etwas nach hinten absetzen, was aber nicht bedeuten soll, man würde echte Effekte zu hören bekommen. Dafür besitzt die deutsche Version eine klanglich nicht nur ausgewogene, sondern sogar überzeugende Abmischung, die den Bass nicht vergisst und in den Action-Szenen für deftige Motorsport-Klänge sorgen kann. Der Stereomodus kann in der Hinsicht nicht ganz mithalten, ist aber ebenfalls ordentlich. Für den englischen Ton wäre wegen der starken Mundart der Sprecher ein Untertitelmodus angebracht gewesen, den gibt es aber leider nicht.
 +++/--

Extras
Extras
  • Bio- und Filmografien:
    • Kyle MacLachlan (6 Seiten)
    • Maria Del Mar (4 Seiten)
    • Randy Quaid (10 Seiten)
  • Originaltrailer (1:49 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • Day Of The Dead (1:39 Min.)
    • King Of California (2:13 Min.)
    • Lonely Hearts Killers (1:44 Min.)
    • New Police Story (1:58 Min.)
    • Kill Bobby Z (2:02 Min.)
    • Running Scared (2:20 Min.)
    • Highlander: The Source (1:45 Min.)
    • Home Of The Brave (2:12 Min.)
VerpackungKeepCase
 Wer Lust hat, mehr über drei der Hauptdarsteller zu erfahren, kann sich Kurzbiografien und Auszüge der Filmografien im Bonusteil durchlesen. Dort wird natürlich auch der (wenig attraktive) Originaltrailer und weiteres Trailer-Material geboten.
 +-----

Fazit
Sonderlich viel hatte ich mir vom bisher unbekannten Titel "Highway To Hell" nicht versprochen, fühlte mich dann aber doch ganz gut unterhalten. Es ist weniger die Handlung oder den Darstellern zu verdanken, dass man als Action-Fan zufrieden gestellt wird, sondern den eigentlichen Hauptdarstellern des Filmes, den Autos, die ordentlich in Szene gesetzt wurden. Deswegen freut es immer, wenn man sieht, wie die vermeintlich behäbigen, schweren Straßenkreuzer in bester Stockcar-Manier über die hüglige Strecke aus den Bergen nach unten preschen und dabei gefühlt so schnell unterwegs sind wie ein Formel 1-Flitzer. Auf Schrottlawinen muss man zwar nicht ganz verzichten, wirklich viel Wert legt der Film darauf aber nicht. Vielmehr überrascht es, dass die kleinen Stunts sauber ausgeführt wurden und kein Schnittmassaker veranstaltet wird.
Diese Einfachheit und Direktheit ist aber genau das, was im 50er-Jahre-Setting angebracht ist. Neben dem Schnappsschmuggel, den die FBI-Agenten unterbinden wollen, konzentriert man sich auf den jungen, stillen Jed Muldoon, der ausgerechnet mit der Ex des Polizeichefs durchbrennen will, sich aber nicht so recht von seinem aufregenden Job als nächtlicher Schmuggler trennen kann. Nun gut, wie sich einige Figuren verhalten, ist sicherlich nicht nachvollziehbar, aber so wirklich schadet es dem Film nicht. Man sollte sich einfach einlassen auf die weitgehend sinnbefreite, aber auch nicht unbedingt Effekt orientierte Action im Hillbilly-Hinterland, die sich bemüht, etwas des damaligen Lebenstils zu zeigen. Leider ist das Ende etwas verschenkt und verstärkt den Eindruck, dass "Highway To Hell" nie wirklich tiefgründig die Misere seines Protagonisten zu nutzen weiß, sondern viel zu offensichtlich nach einem Happy End drängt. Trotzdem, der Film ist rasant, erscheint authentisch und zeigt in einer leider nur kurzen Nebenrolle Regie-Legende David Cronenberg.



Bilder der DVD




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