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USA 2004
Originaltitel:Phantom Force
Länge:85:26 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Christian McIntire
Buch:Sam Wells
Kamera:Lorenzo Senatore
Musik:Jamie Christopherson
SFX:Kevin Lane
Darsteller:Richard Grieco, Nigel Bennett, Tangi Miller, Jim Fyfe, Jenna Gering, Hristo Shopov, Atanas Srebrev, Tyrone Pinkham, Mark Watkins, John Barnes, John Hanson, Ryan Spike Dauner, Jonas Talkington
Vertrieb:MIG / EuroVideo
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:16.10.2008 (Verleih) / 06.11.2008 (Kauf)



Inhalt
U-Boote tauchen. Sie tauchen tief. Aber so tief ist bisher keine von Menschen gebaute Maschine gekommen: direkt in die Hölle. Ein Krieg gegen das Übernatürliche beginnt, und die Besatzung ist an vorderster Front, sie kämpft um ihr nacktes Überleben, kilometertief unter dem Meer. Nur sie kann die Menschheit vor ihrer Vernichtung bewahren! Moderne Technik hält vieles auf, aber nicht den unbeschreiblichen und absoluten Schrecken ...

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 "Phantom Force" wurde bereits 2004 für den amerikanischen Sci-Fi-TV-Sender produziert und findet nun auch durch den Rechtestab der MIG Filmgroup den Weg nach Deutschland. Bildtechnisch gibt es nur einen Vollbildtransfer, der solide Wege bestreitet. Die Schärfe offenbart ein befriedigendes Niveau, neigt aber auch zu weiche Passagen, die Detailverluste zu beklagen haben, aber niemals wirklich unscharf werden. Die Farben wirken natürlich und überzeugen durch eine ordentliche Sättigung. Der Kontrast hingegen lässt einen zwiespältigen Eindruck entstehen, da sowohl in hellen als auch in dunklen Szenen Probleme auftreten, welche Bildbereiche überstrahlen bzw. verschlucken. Hinzu kommt ein deutliches Bildrauschen und gelegentlich auftretende Blockbildungen, die durch die Kompression verursacht werden. Dezent tauchen immer wieder kleinere Schmutzpartikel auf, was zwar nicht weiter störend wirkt, aber für eine noch junge Produktion nicht von Vorteil ist.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu), Dolby Digital 2.0 Surround (Deu, En)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Die deutsche Synchronisation ist für solch ein kleines B-Movie überraschend gut ausgefallen und liegt in Dolby Digital 5.1 als auch in Dolby Digital 2.0 Surround vor. Besonders die 5.1-Abmischung kann gefallen, welche die Dialoge sauber innerhalb der Front wiedergibt und die Effektkanäle fast über die gesamte Laufzeit mit Musik und kleineren Effekten versorgt. Dennoch wäre deutlich mehr möglich gewesen, da es dem Mix an Räumlichkeit und Dynamik fehlt. Dies wird besonders in den Actionsequenzen deutlich, da Schussduelle sehr flach wirken. Im Vergleich zur Surround-Abmischung wird aber wesentlich mehr Volumen geboten. Wobei auch diese Tonspur mit einer guten Dialogwiedergabe punkten kann. Die englische Sprachfassung wirkt im direkten Vergleich wesentlich dumpfer, bleibt aber immer gut zu verstehen. Zudem besteht die Möglichkeit deutsche Untertitel hinzuzuschalten.
 +++/--

Extras
Extras
  • Originaltrailer (1:34 Min.)
  • Trailershow:
    • Alien Agent (1:59 Min.)
    • Pompei (2:29 Min.)
    • The Devil Dared Me To (1:37 Min.)
    • Lost Colony (1:31 Min.)
    • Dragon Storm - Die Drachenjäger (0:45 Min.)
    • White Coates (1:52 Min.)
    • Jack Brooks - Monster Slayer (1:56 Min.)
    • Last Sentinel (1:57 Min.)
    • Alexander - The Warrior (1:52 Min.)
    • The Butcher (2:12 Min.)
    • Jackbutt (2:19 Min.)
    • Die Kreuzritter 4 (1:06 Min.)
    • Kiltro (1:54 Min.)
    • End of the Line (1:46 Min.)
    • Dark Floors (2:13 Min.)
VerpackungKeepCase
 Neben dem Originaltrailer zu "Phantom Force" sind nur noch weitere Trailer Bestandteil des Bonusmaterial.
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Fazit
Für "Phantom Force" dürften Interner Link"Event Horizon" und Interner Link"The Abyss" Pate gestanden haben, gepaart mit etwas Höllen-Mythologie und Parapsychologie. Schon diese Mischung deutet darauf hin, dass Drehbuchautor Sam Wells etwas unentschlossen war, als er sich die Geschichte um den Höllenstein ausdachte. Dabei ist der Grundgedanke gar nicht mal schlecht: Eine illustre Gruppe, in der jede Person andere Eigenschaften aufweist, die zum Vorrankommen der Geschichte dienlich ist, wird mit Hilfe von Mini-U-Booten auf den Weg in die Tiefen des Meeres geschickt, um ein feindliches U-Boot ausfindig zu machen, das einen mystischen Gegenstand an Bord hat. Dieser Gegenstand ist der Stein des Hades, durch den es möglich ist ein Tor zur Hölle zu öffnen, um ganze Truppen von Dämonen zu befreien. Lange galt der Höllenstein im Meer verschollen, bis ein mazedonisches U-Boot diese Reliquie fand. Doch viel Freude hatten die Offiziere nicht an ihrem Fund, denn die Pforte öffnete sich und die Krieger der Hölle brachten sie um. Zudem wurde das U-Boot von einer Zeitanomalie umhüllt, womit es quasi unmöglich ist, den genauen Standort ausfindig zu machen. Wie gut, dass es in Amerika paranormal begabte Menschen gibt, die rein zufällig auch Bestandteil eines Sondereinsatzkommandos sind. Man begibt sich nun auf die Suche nach dem U-Boot, um den Stein vor feindlichen Machenschaften zu bewahren, schließlich kann im Zeitalter des atomaren Krieges solch eine Waffe von großem Nutzen sein. Umgeben von Wassermassen und von Höllenkriegern gejagt darf der Kampf ums Überleben beginnen.
Besonderheiten darf man bei "Phantom Force" jedoch nicht erwarten, denn die Geschichte läuft geradlinig ab, ohne nennenswerte Höhepunkte. Regisseur Christian McIntire (Interner Link"Antibody", Interner Link"Lost Voyage - Das Geisterschiff"), der im B-Movie sein Zuhause fand, hat das Drehbuch dem Budget entsprechend in Szene gesetzt und konnte sogar den alten B-Movie-Haudegen Richard Grieco in der Hauptrolle besetzen. Dieser hat sicherlich auch schon bessere Zeiten gehabt, kann sich aber in der ihm auferlegten Rolle als paranormaler Elitekämpfer recht gut verkaufen. Nicht ganz den erwarteten Standard haben die Effekte, die eher nach einer Produktion aus den 90ern aussehen. Auch die Höllenkrieger hätte man anders erwartet, da diese lediglich Kostüme aus vergangenen Epochen tragen und mit schlechten Zähnen ausgesattet wurden, um sie etwas vom menschlichen Dasein abzuheben. Warum Sam Wells einen Teil des Drehbuches auch noch in ein mazedonisches Söldnercamp verfrachtete, ist allerdings unverständlich, da diese Handlungsabschnitte sehr aufgesetzt wirken und die klaustrophobische Grundstimmung, welche im U-Boot zustande kommt, letztendlich zerstören. Wobei mit Logik meist sowieso gespart wurde, was "Phantom Force" zu einem Film macht, der nicht allzu lange im Gedächtnis verweilen wird. Für einen kurzweiligen Sonntagnachmittag ist die gebotene Kost aber durchaus verträglich.



Bilder der DVD




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