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USA 2000
Originaltitel:Jack Frost 2: Revenge of the Mutant Killer Snowman
Alternativtitel:Jack Frost II
aka. Jack Frost 2 - The Revenge of the Mutant Killer Snowman
Länge:93:02 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Michael Cooney
Buch:Michael Cooney
Kamera:Dean Lent
Musik:Chris Anderson
SFX:Bill Cochran
Darsteller:Christopher Allport, Eileen Seeley, Chip Heller, Marsha Clark, Scott MacDonald, Ray Cooney, David Allen Brooks, Sean Patrick Murphy, Tai Bennett, Jennifer Lyons, Shonda Farr, Granger Green
Vertrieb:Epix
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:16.03.2006 (Verleih) / 16.03.2006 (Kauf)



Inhalt
Jack Frost, der eiskalte Killerschneemann mit der Seele eines Serienmörders, hat die Frostschutz-Attacke von Sheriff Sam Tiler überlebt - und sinnt auf Rache! Sam und Gattin Anne verbringen den Winter dieses Jahres auf einer Karibikinsel, fernab von Eis und Schnee. Doch als plötzlich drei Strandschönheiten tot im Sand liegen und es trotz tropischer Hitze zu schneien beginnt, erkennt Sam mit Schrecken: Der kaltblütigste aller Killer ist zurück ...

Bild
Format1,85:1 (Letterbox)
NormPAL
 "Jack Frost 2" wurde kostengünstig auf HD-Video gedreht, doch leider sieht man es dem Bild in keiner Sekunden an. Schlimm genug, dass uns hier ein Letterbox-Bild geboten wird, dann schon lieber ein Vollbild. Die Schärfe geht zwar soweit in Ordnung, ist stellenweise sogar überraschend gut ausgefallen, jedoch mangelt es dem Bild deutlich an Detailschärfe und es zeigt deutliche Blockbildung auf homogenen Flächen auf. Selbst in Nahaufnahmen sieht man deutliche Unruhen, was auf mangelnde Kompression schließen lässt. Der Kontrast geht soweit in Ordnung, bietet aber keinen sonderlich guten Schwarzwert und tendiert meist ins Gräuliche. Farben sind meist blass und nicht sonderlich natürlich und zudem gibt es hin und wieder Verschmutzungen und das bei einem auf Digital gedrehten Film! Leider nicht wirklich überzeugend und auf einem Großbildschirm oder einer Leinwand wirklich ungenießbar. Auf einem normalen Röhrenfernseher aber sicherlich noch akzeptabel. Im Übrigen zieht das Bild in Bewegungen deutlich nach.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (dt, engl.), Dolby Digital 2.0 (dt.)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Hier spendiert man uns einen unnötigen deutschen und englischen 5.1-Mix, der erst einmal sehr leise abgemischt wurde und zum anderen fast nur die Font bedingt. Der Center ist hierbei extrem dominant und dies klingt weder bei der englischen noch bei der deutschen Sprachfassung wirklich natürlich. Die Rears bleiben weitgehend stumm, wodurch die Räumlichkeit gen Null tendiert. Zum Glück gibt es eine deutsche Stereospur, welche deutlich besser zu verstehen ist und auch eine gute Balance zwischen Dialogen und Nebengeräuschen bietet.
Nervend ist aber die deutsche Synchronisation. Hier hat man versucht, einen auf Rainer Brandt zu machen und liefert uns eine total nervige Blödelsynchro, bei der ein Kalauer nach dem anderen heraus gehauen wird, was aber niemals wirklich an die Qualität einer Rainer Brandt-Synchronisation herankommt. Hier wird gelabert, wenn im Original niemand spricht und auch der Schneemann darf die gesamte Laufzeit über nur Blödsinn von sich geben und redet im Original kein Stück. Schlimm ist nur, dass die deutschen Untertitel genau auf diesem blöden deutschen Synchrondrehbuch basieren, weshalb sie für die Tonne sind.
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Extras
Extras
  • Audiokommentar mit dem Regisseur Michael Cooney
  • Original-Trailer (1:47 Min.)
  • Hinter den Kulissen (9:19 Min.)
  • Interview mit dem Regisseur (4:58 Min.)
  • ... noch ein cooles Extra
  • Trailershow:
    • Con Game (1:53 Min.)
    • Shunned House (0:45 Min.)
    • American Nightmare (1:46 Min.)
    • Sisters (1:58 Min.)
    • Attack of the Killer Hog (1:36 Min.)
    • Penetration Angst (1:37 Min.)
    • Lovesick (1:44 Min.)
    • Angst (0:51 Min.)
    • Blood & Donuts (1:38 Min.)
VerpackungKeepCase
 Neben einer Vielzahl an Trailern weiterer Epix Titeln, sowie dem Originaltrailer zum Hauptfilm, spendiert man uns 9 Minuten an unkommentierten B-Roll-Material, bei dem wir einen schönen Einblick in die Dreharbeiten bekommen und sehen, dass sich unter der mordlustigen Frostbeule eine zierliche Frau verbirgt. Gefolgt von einem kurzen, aber durchaus netten Interview mit dem Regisseur, ist der Regiekommentar während des Films sicherlich das Herzstück der Extras. Doch leider gibt es hier, wie auch bei den restlichen Extras, keine deutschen Untertitel. Dabei gibt sich Michael Cooney sehr viel Mühe alle Aspekte der Produktion den Zuhörer sehr ausführlich und teilweise überraschend analytisch aufzuzeigen. Er geht auf die Special Effects, die Kameraarbeit, sowie den Einsatz der Musik ein, weiß aber auch eine Menge lustige Sachen über die Dreharbeiten zu berichten. Sehr Schade dass es keine deutschen Untertitel gibt. Unter "noch ein cooles Extra" verbirgt sich nur ein Spruch des Killerschneemanns, welcher auch im durchaus gelungenen Menü ein paar nette Sprüche von sich geben darf.
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Fazit
3 Jahre nach dem Überaschungserfolg Interner Link"Jack Frost", einem vergnüglichen B-Movie, rettet sich ein beträchtlicher Teil der Darsteller in die Fortsetzung, um unter tropischen Palmen das Weihnachtsfest zu verbringen. Christopher Allport, der damals den Polizisten spielte, der Jack Frost ins kalte Grab beförderte, knüpft direkt an seine Rolle an und ist leicht traumatisiert von den schlimmen Ereignissen, die sich im Film nun das erste Mal jähren. Glauben kann ihm sowieso niemand die Geschichte und um ihn auf andere Gedanken zu bringen, reisen er, seine Frau, ein paar Freunde und jede Menge anderer skurrile Gestalten auf eine tropische Insel, um dort das Weihnachtsfest in Ruhe zu bringen. Die wird natürlich durch das unerwartete Auftauchen des durch die Wissenschaft reanimierten Killerschneemanns gestört und der blutige Spaß geht von vorn los ...

"Jack Frost" hat dank seiner trashigen Art und Weise wirklich Spaß gemacht, die Fortsetzung aber nähert sich so langsam dem Bodensatz der Horror-Comedy, die kaum noch trashig, sondern kindergartenreif ist. Die Gründe, warum niemand den Film in der Redaktion besprechen wollte, werden sehr schnell klar: Neben einer absolut billigen Produktionsweise, die sich stark auf das Niveau eines Amateurfilms zurückentwickelt hat, ist vor allem die seltsame Art von Humor abschreckend, die besonders die erste Filmhälfte auflockern soll. Die Späße sind meistens einfach nur lasch und würden schwerlich Kinder im RTL 2-Vormittagsprogramm ein Grinsen abringen. Dazu verhalten sich die erwachsenen Darsteller auch noch wie eine Theatergruppe, die ihre Faxen vor einem minderjährigen Publikum macht. Erinnert mich an die "Sesamstraße", nur ist diese angenehm trashig und nicht so albern wie das hier.

Andererseits ist "Jack Frost 2" allein wegen einiger blutiger Splattereffekte und der fiesen Sprüche vom Killerschneemann ganz klar Erwachsenenkino. Davon merkt man aber bei den billigen Puppeneffekten (hunderte kleine Killerschneebälle) nicht viel, lediglich einige Actionszenen (Massenpanik) sind überzeugend gemacht. Es dürfte an den Figuren liegen, die sich bekloppt am laufenden Band verhalten. Da muss man schon viel vertragen können, um sich dann noch zu amüsieren. Bleibt also lieber beim Original, das hier ist nur ein billiger Abklatsch mit einigen guten, aber umso mehr nervigen Momenten.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Jack Frost - Der Eiskalte Killer
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