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UK 1964
Originaltitel:Black Torment, The
Alternativtitel:Estate of Insanity
aka. Man stirbt nur zweimal
Länge:81:55 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Robert Hartford-Davis
Buch:Donald Ford, Derek Ford
Kamera:Peter Newbrook
Musik:Robert Richards
Darsteller:John Turner, Heather Sears, Ann Lynn, Peter Arne, Raymond Huntley, Annette Whiteley, Norman Bird, Roger Croucher, Joseph Tomelty, Patrick Troughton, Francis De Wolff, Charles Houston
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:18.09.2008 (Verleih) / 18.09.2008 (Kauf)



Inhalt
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts: Sir Richard Fordyke kehrt nach der Hochzeit mit seiner zweiten Frau auf den Landsitz seiner Familie zurück, wo ihm die Ablehnung der restlichen Bevölkerung entgegen schlägt. Ein Mädchen ist ermordet worden und die letzten Worte des Opfers wiesen auf den Adeligen. Da seine erste Frau, die aus einem Fenster stürzte, auch unter mysteriösen Umständen starb, gibt es bald viel Gerede und noch mehr Opfer, darunter Sir Richards Vater. Eine weiße Frau erscheint mehrmals und verfolgt den Hausherrn mit Schuldzuweisungen, doch ehe das Verderben über das Haus kommen kann, kann die unheimliche Verschwörung aufgedeckt werden ...

Bild
Format1,40:1 (Vollbild)
NormPAL
 Für einen 45 Jahre altenm britischen Horrorfilm können wir mit dem Vollbildtransfer durchweg zufrieden sein. Sicherlich gibt es altersbedingt zahlreiche Mängel, doch können wir uns sicher sein, dass hier das Bestmögliche aus der Vorlage herausgeholt wurde. So überzeugt die Schärfe selbst noch auf größeren Diagonalen, es lassen sich eine Vielzahl an Details erkennen und das vorhandene Bildrauschen, welches mal stärker, mal schwächer in Erscheinung tritt, trübt den Sehgenuss genauso wenig wie die unnatürliche Farbgebung. Diese erscheint insgesamt zu blass und hell; selbst der Kontrast wirkt nicht sonderlich natürlich und gibt sich sehr steil und lässt helle Flächen überstrahlen (siehe Screenshot). Hinzu kommen analoge Defekte mit viel Schmutz und Kratzern, sowie eine etwas unsaubere Kompression. Dennoch sehenswert und bei weitem nicht so schlimm wie es sich jetzt vielleicht anhört.
 +++/--

Ton
FormateDolby Digital 2.0 Mono
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Beide Tonspuren liegen in Mono vor, lassen kein störendes Rauschen oder Störungen hören und dre deutsche Monotrack bietet eine überraschend klare und gut verständliche Sprachwiedergabe mit leichten Überteuerungen im Hochtonbereich, wodurch der Mix etwas blechern erscheint. Der englische Mix klingt dafür aber deutlich dumpfer und schlechter verständlich als die deutsche Synchronisation, welche hier der englischen Fassung eindeutig vorzuziehen ist. Deutsche Untertitel lassen sich optional hinzuschalten.
 ++----

Extras
Extras
  • 8seitiges Booklet
  • Bildergalerie (34 Bilder.)
  • Deutscher Kinotrailer (3:28 Min.)
  • Englische Titelsequenz (1:51 Min.)
VerpackungKeepCase im Schuber
 Neben einer ansehnlichen Bildergalerie mit Werbematerial, Szenen- und Produktionsfotos, sowie Poster spendiert uns die e-m-s die englische Titelsequenz und den deutschen Kinotrailer. Desweiteren liegt der DVD, welche in einem KeepCase mit Schuber ausgeliefert wird, ein 8seitiges Booklet mit Hintergrundinfos und e-m-s-Produktwerbung bei.
 +/----

Fazit
Ist zwar nicht eine Hammer-Produktion, sieht aber immerhin so ähnlich aus und kommt immerhin von der britischen Insel, dieses "Grauen auf Black Torment", wobei uns der deutsche Titel auch weiterhin ein Rätsel bleiben darf, denn wenn hier etwas nicht "Torment" heißt, dann der Landsitz.
Versöhnen tut uns da allerdings die knuddelige Produzentenwarnung, das Ende nicht zu verraten, weil uns sonst die "black plague" ereilt. Dem Anspruch nach also von Viktorianern erstellt, spielt dieses Gruseldrama jedoch noch ein Eckchen früher, so ca. um 1780, wo man noch Hexen abfackeln durfte oder wenigstens beinahe und auf dem Land sowieso. Eine solche gibt es hier zwar nicht, dafür wird der zweitverheiratete Schlossherr allerdings nach dem Flitterwöcheln vom Dorfmob angeschaut, als wäre er der Leibhaftige in Personalunion, weil ein fesch Mädel hopps gegangen ist und als letztes seinen Namen röchelte. Was dann folgt, ist die Aufarbeitung einer mysteriösen Familiengeschichte rund um den Tod der ersten Frau, die den berühmten Satz aus dem Schlafzimmerfenster machte. Nun steht sie mit Schleier im Garten und ruft immer "Mörder" während sie den Graf durch den Wald reitet, aber mit Pferd selbstverfreilich. Hurra, die Enten, das nette Federvieh.
Ich bin geneigt, Hahn und Jansen, den alten Horrorlexikonverfassern und Splatterverächtern, hier mal Recht zu geben, denn die Chose ist dermaßen durchsichtig auf Familienverschwörung inszeniert, dass man sich nur fragt, ob die wirklich die Dreistigkeit besitzen, uns den Unhold als durchgeknallten Zwillingsbruder zu verkaufen und siehe da, so ist es. Ansonsten bin ich richtig fies und verrate nicht die Mitverschwörer; der Kerl mit dem Schlaganfall ist es aber nicht, denn der hängt noch vor Ende am Lüster. Ein gänzlich durchschaubarer und auch arg langweiliger Grusler, der aus seinen Möglichkeiten nichts macht und einen durch irritierendes Verhalten der meisten Charaktere mehr verärgert, als der Rest uns langweilen kann. Der Schlossherr beliebt, wie die Axt im Wald zu wüten, wenn mal Nachdenken verlangt ist, der Mob ist wie immer kreuzblöd und sein neuestes Hascherl zieht die Ich-kann-eh-kein-Wässerchen-trüben-Nummer über die vollen 85 Minuten durch. Und dass der Schurke am Ende durch eben das Fenster fällt, durch das damals schon ... ach, das hatten sie schon geahnt ...



Bilder der DVD




Druckbare Version
News"Das Grauen auf Black Torment" von e-m-s
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