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USA 2007
Originaltitel:666: The Beast
Länge:85:12 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Nick Everhart
Buch:Nick Everhart
Kamera:Bianca Bahena
Musik:Bali Bock
SFX:Tara Lang
Darsteller:Giovanni Bejarano, Stephen Blackehart, Collin Brock, Doug Burch, Trish Cook, Junie Hoang, Justin Jones, Eric La Barr, Monique La Barr, Victoria Lane, Chad Mathews, Damien Puckler
Vertrieb:Mr. Banker Films / Sunfilm
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:29.08.2008 (Verleih) / 25.09.2008 (Kauf)



Inhalt
Donald Lawson ist der Antichrist. Er ist der Sohn des Satans, der in diese Welt geboren wurde, um sie zu vernichten. Doch Donald muss jenen aufhalten, der seinem satanischen Spiel Einhalt gebieten könnte: den Nazarener. Um dies zu verhindern, muss Donald ihn noch vor der Geburt töten, doch er hat nicht damit gerechnet, dass ausgerechnet seine Frau Kate den Messias in diese Welt bringen soll. Als Kate klar wird, wer ihr Mann, wirklich ist, steht sie vor der Entscheidung, die Braut des Satans zu werden oder für das eigene Kind zu kämpfen ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Obwohl man dem Transfer von "Das Omen des Bösen" anmerkt, dass der Film recht preisgünstig in Szene gesetzt wurde, darf man mit der auf HD gedrehten Qualität trotz kleiner produktionsbedingter Mängel zufrieden sein. Auffällig ist das deutliche Bildrauschen, das in dunklen Szenen verstärkt in Erscheinung tritt. Dies wirkt sich in besagten Szenen auch auf die Schärfe aus, wodurch Details beeinträchtigt werden und zu weich wirken. In hellen Szenen liefert die Detailschärfe aber gute Ergebnisse, so dass auch feine Strukturen wiedergegeben werden. Die Farben treten durch diverse Filterelemente nur bedingt natürlich in Erscheinung, was den Rot/Blau-Elementen anzulasten wäre, aber vom Regisseur ein durchaus gewolltes Stilmittel ist. Diese Spielereien finden sich nicht nur in der Farbgebung wieder, sondern insgesamt wird auf diverse Stilmittel zurückgegriffen. So erscheint das Bild auch recht dunkel und der Kontrast sorgt dafür, dass in hellen Bildbereichen Überstrahlungen hervorgerufen werden und Feinheiten in dunklen Einstellungen verschluckt werden. Hierbei muss man dem Schwarzwert anlasten, dass dieser in einigen Szenen ins Gräuliche tendiert. Bildfehler sind nicht vorhanden und auch die Kompression arbeitet unauffällig im Hintergrund.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu, En), Dolby Digital 2.0 (Deu)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 "Das Omen des Bösen" gehört eher zu den dialoglastigen Filmen, bei denen die Frontkanäle dominieren. Dennoch klingt der deutsche 5.1-Mix räumlich, da einige Umgebungsgeräusche und der Score sich auf die Rears verteilen. Richtige Surround-Effekte sind allerdings nicht vorhanden. Verglichen mit dem englischen 5.1-Mix wird aber deutlich mehr geboten. Bei dem gefällt dafür die Dynamik besser, da ein kräftiger Basseinsatz vorhanden ist und so der Subwoofer besser in das Geschehen einbezogen wird. Neben den 5.1-Mixen ist zudem noch eine deutsche Stereovariante vorhanden, die wie auch die beiden anderen Tonspuren über eine gelungene Dialogwiedergabe verfügt. Deutsche Untertitel können optional hinzugeschaltet werden.
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Extras
Extras
  • Audiokommentar mit Regisseur Nick Everhart
  • Originaltrailer (0:44 Min.)
  • Making of (10:21 Min.)
  • Bloopers (3:52 Min.)
  • Trailer:
    • Dr. Moreau's House of Pain (1:28 Min.)
    • Nightcast (1:54 Min.)
    • The Slayer (1:49 Min.)
    • 10.000 A.D. - Black Pearl (2:00 Min.)
VerpackungKeepCase
 Neben dem Originaltrailer und ein paar witzigen Bloopers, die aufzeigen, was so alles am Set schief laufen kann, gibt es noch ein 10minütiges Making of, welches aber lediglich aus Filmszenen und Interviews mit den beiden Hauptdarstellern sowie dem Regisseur besteht. Aufgrund der kurzen Laufzeit wirken die Interviews sehr oberflächlich und daher nur bedingt informativ. Abhilfe schafft jedoch für alle Interessierten der Audiokommentar mit Nick Everhart, der seinen Film genau unter die Lupe nimmt und dabei hörbar seinen Spaß hatte. Neben Kritiken und Analysen bestimmter Szenen kommt ein gewisser Werbecharakter auch nicht zu kurz, der den Gesamteindruck aber nicht trüben kann. Schade nur, dass keine Übersetzungen in Form von deutschen Untertiteln für das Bonusmaterial vorhanden sind. Weiteres Bonusmaterial gibt es Form von Trailern.
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Fazit
Mit "Das Omen des Bösen" erschuf Nick Everhart die Fortsetzung zu Jack Perez Interner Link"666: The Child". Durch die Abweichung des deutschen Titels vom Originaltitel wird die Verbindung zum Original nicht sofort klar und auch im Film benötigt es erst ein paar Rückblenden, da ansonsten ein völlig eigenständiges Werk entstanden ist. Wie auch schon der Vorgänger nimmt man Bezug auf Interner Link"Das Omen" bzw. in diesem Fall auf Interner Link"Barbaras Baby - Omen 3".
Die Parallelen sind mehr als deutlich: So ließ man Donalds Teenagerzeit außer acht und führt die Geschichte konsequent im Erwachsenenalter fort. Er selbst scheint einen Gedächtnisverlust zu haben und kann sich an die brutalen Morde seiner Kindheit nicht mehr erinnern, was dem Zuschauer in Flashbacks jedoch erläutert wird. Diese Sequenzen dürften wohl auch der Grund der genehmigten Altersfreigabe sein, denn ohne die Rückblicke fällt der Film relativ blutleer aus. Nachdem er sein Studium erfolgreich in kürzester Zeit abgeschlossen hat, ist Donald glücklich verheiratet und erwartet seinen ersten Nachwuchs. Niemand außer der Kirche ahnt, dass sich im Bauch von Donalds Frau der neue Messias befindet, was den Antichristen auf den Plan ruft, der aber erst von seiner wahren Persönlichkeit überzeugt werden muss. Ihm zur Seite steht sein Chef, der Donald zum Vizepräsidenten seiner Firma ernennt, um ihn so unter Kontrolle zu haben und um seine dunkle Seite zu wecken. Seine Aufgabe soll nun sein, eine Armee auf die Beine zu stellen, die im Fall der Kindstötung des Messias dem Antichristen die Weltherrschaft ermöglicht.
Wurde eigentlich schon erwähnt, dass der Film ebenso wie sein Vorgänger aus der B-Movie-Produktionsstätte The Asylum stammt? Dies allein ist bereits ein Garant für meist schön trashige Geschichten. Die Schwächen, die in "666: The Child" noch vorhanden waren, wurden bei "666: The Beast" (bzw. zu deutsch "Das Omen des Bösen") teilweise ausgemerzt. Dennoch ist es mit der Logik auch hier nicht weit her. Das Vorgehen gewisser Personenkreise, wie z.B. der Polizisten, wirkt schon etwas unglaubwürdig, unterstreicht aber die Art der Inszenierung. Was aber nicht gefallen will, ist die Auswahl des Hauptdarstellers. Ist Donald im ersten Teil ein Kind mit asiatischen Zügen, hat er sich als junger Mann in der Fortsetzung einer typischen amerikanischen Optik anpassen müssen: blond mit gutem Körperbau, eben ein Surferboy, aber doch nicht der Antichrist. Viel besser hätte Amol Shah, der Donalds Chef in der Firma spielt, in die von Chad Mathews verkörperte Rolle gepasst. Auch zeigt sich "Das Omen des Bösen" stark zurückhaltend in Bezug auf gorige Effekte. Stattdessen gibt sich der Film sehr dialoglastig, was zuweilen etwas ermüdend wirkt. Dennoch schafft es Nick Everhart zumindest Spannung aufzubauen und den Film so ins Mittelfeld zu retten. Sicherlich ist "Das Omen des Bösen" eine Fortsetzung, die man nicht gebraucht hätte, die aber aufgrund der netten Weiterführung der Story kurzweilig unterhalten kann.



Bilder der DVD




Druckbare Version
666 - The Child
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