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HK 2001
Originaltitel:Dei Seung Chui Keung
Alternativtitel:C3 Fighters
aka. Extreme Challenge
Länge:84:54 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Stephen Tung Wai
Buch:Jian Zhang Chen, Diao Hai Jiang, Max Ip
Darsteller:Ken Chang, Cheung Chi Yiu, Jacqueline Li, Yeung Jun Ngai, Patricia Ja Lee, Paul Rapovski, Stephen Tung Wai, Scott Adkins, Somchai Siabkuntod, Wei Tung, Nicola Berwick, Reuben Langdon, Gordon Alexander, Johnnie Guy
Vertrieb:Savoy Film
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:11.07.2008 (Verleih) / 15.08.2008 (Kauf)



Inhalt
Eine mächtige Internet-Firma sponsert einen Kampfwettbewerb mit einer Prämie von $5 Mio. für den Sieger. Nur die besten Kämpfer nehmen an dieser "Extreme Challenge" teil, unter ihnen die beiden Martial-Art-Kämpfer Fang und Kin. Früher waren sie einmal befreundet, doch jetzt treffen sie nur noch im Kampfring aufeinander. Je weiter der Wettkampf fortschreitet und das Feld der Teilnehmer sich verkleinert, desto härter werden die Kämpfe. Doch die beiden Helden müssen nicht nur gegen ihre Gegner, sondern auch gegen Manipulationsversuche der skrupellosen Internetfirma kämpfen ...

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Die Schwächen, die der anamorphe Transfer mit sich bringt, sind für den geringen Produktionsstandard nicht unüblich und doch enttäuscht das gebotene Bild, da auch im technischen Sinn deutliche Defizite auszumachen sind, die man hätte bereinigen können. Geboten wird zwar ein anamorphes Bild, das aber vor allem im Bereich der Schärfe zu wünschen lässt. Sehen Nahaufnahmen noch relativ gut aus, wirken Aufnahmen in Totalen meist sehr weich und lassen kaum Details zu. Erschwerend gesellt sich noch ein sehr starkes Bildrauschen hinzu und auch die Kompression zeigt sich deutlich durch Blockbildungen. Weiter fällt die Kantenschärfe unschön aus, da diese ausgefranzt wirkt und gelegentlich Treppcheneffekte darstellt. Die Farbgebung hingegen fällt natürlich aus, wobei die Töne stellenweise etwas zu grell wirken. Der Kontrast liefert in Zusammenarbeit mit einem satten Schwarzwert ebenfalls brauchbare Werte und überzeugt sowohl in dunklen als auch in hellen Bereichen. Gelegentlich kommt es zu unsauberen Stellen im Bild. Für einen noch recht jungen Film ist das Endergebnis letztendlich nicht als befriedigend einzustufen.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu, En), Dolby Digital 2.0 Surround (Deu)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch, Englisch
 Wie auch das Bild hat der Ton, zumindest in der deutschen Synchronisation, mit einem gravierenden Defizit zu kämpfen. Dies betrifft allerdings nur die Dolby Digital 5.1-Spur, wo der O-Ton noch deutlich unter den Synchronsprechern auszumachen ist. So hat man das Gefühl, als ob man die deutschen Sprecher über die Originalfassung gelegt hat, und somit schlampig produziert wurde. Dennoch werden die Dialoge innerhalb der Front deutlich wiedergegeben und die Verständlichkeit wird nicht beeinträchtigt, wobei die Synchronsprecher stellenweise sehr gewöhnungsbedürftig klingen und nicht immer passend besetzt wurden. Wären nicht die Beeinträchtigungen durch den unterschwelligen O-Ton, könnte man der Tonspur sogar ein durchgehend homogenes Klangbild attestieren, das gut mit der Musik- und Effektkulisse zusammenarbeitet ohne dass Überlagerungen hörbar wären. Zumahl auch in den Kampfszenen die Rears involviert werden und so ein räumliches Klangvolumen entsteht, das über eine entsprechend Dynamik verfügt. Die ebenfalls vorhandene Stereospur ist hingegen gelungen, enthält keine störenden Beeinträchtigungen und ist durchgehend gut zu verstehen. Der Originalton ist zweisprachig gehalten und ist eine Mischung aus Kantonesisch und Englisch, wobei die Szenen, in denen Englisch gesprochen wird, scheinbar auch nur synchronisiert wurden, dies aber nicht besonders gut, da sich die Lippen nicht immer synchron zur Aussprache bewegen. Deutsche Untertitel sind vorhanden, die wahlweise zum gesamten Film oder nur als Begleitung der Textpassagen angewählt werden können. Alternativ befinden sich auch englische Untertitel mit auf der DVD.
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Extras
Extras
  • Originaltrailer (1:24 Min.)
  • Trailershow:
    • I Am Omega (0:51 Min.)
    • Trigger Man (1:23 Min.)
    • The Rage (1:41 Min.)
    • Numb (2:00 Min.)
    • Broken - Engel des Todes (1:36 Min.)
    • The Last Man on Earth (3:45 Min.)
    • Tampopo (1:47 Min.)
    • Minbo (2:05 Min.)
    • Martial Arts Finest-Reihe (3:57 Min.)
    • Recon 2020 (0:53 Min.)
    • Die letzte Rechnung zahlst du selbst (2:54 Min.)
VerpackungKeepCase
 Neben dem Originaltrailer zum Film befindet sich noch eine umfangreiche Trailershow aus dem Repertoir von Savoy Film auf der DVD.
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Fazit
Ein multimedialer Wettbewerb der besten Kämpfer namens PowerNet-Show wird erneut ausgetragen. Diesmal versuchen die Organisatoren den asiatischen Markt mit einem entsprechendendem Star zu erobern. Ein "Extreme Challenge" unter den Kämpfern findet statt ...

"Bloodsport" meets "Takeshi's Castle". Mit ausnehmend frischen Gesichtern in den Hauptrollen besetzt, wartet der frühere "C3 Fighters" mit einer äußerst klischeehaften und nahezu immer vorhersehbaren "Geschichte" auf. Die einzige Überraschung kam genau in der Mitte; das könnte man mit viel Wohlwollen sogar einen Cliffhanger nennen. Drei Skriptautoren hat man dafür verheizt. Dass der Streifen zum Ende hin immer etwas besser wurde, verdankt man der ausgefeilteren Choreographie und dem frühen Ausscheiden der meisten westlichen Gwailos (allesamt außergewöhnlich miese Darsteller/Typen). Zum großen Leid wurde auch der gesamte Film zur Hälfte in Englisch gedreht, was sich zu gleichen Teilen billig und lächerlich anhörte. Genauso "cheap" waren die Kulissen à la Interner Link"Streetfighter"/Interner Link"Mortal Kombat" und die versuchten Drama-Einschübe. Zum Wichtigsten (schließlich handelt es sich um einen reinrassigen Actionfilm): Die Martial Arts-Szenen - nur durch wenig Dialoge unterbrochen - waren flott und anständig ... aber nicht beeindruckend. Da war von Tung Wai etwas mehr fällig. Wer allerdings auf Wire-Work und andere Sperenzien à la CGI sehr gut verzichten kann, kommt durchaus auf seine Kosten. Alles handgemacht; nur manchmal ist die Kamera zu nah am Geschehen dran und der Schnitt zu schnell, was die Übersichtlichkeit einschränkt. Auffallend sind die häufigen eingefrorenen Bilder statt Zeitlupen und die Überschneidungen in s/w. Eigentlich nicht so langweilig und der ideale Party-Film für nebenbei und mehrmals ansehen. Patricia Ja Lee ist ja süß!



Bilder der DVD




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