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USA 1994
Originaltitel:Puppet Master 5: The Final Chapter
Alternativtitel:Puppet Master 5
Länge:78:13 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahren
Regie:Jeff Burr
Buch:Douglas Aarniokoski, Steven E. Carr, Jo Duffy
Kamera:Adolfo Bartoli
Musik:Richard Band
SFX:AlchemyFX
Darsteller:Gordon Currie, Chandra West, Ian Ogilvy, Teresa Hill, Guy Rolfe, Nicholas Guest, Willard E. Pugh, Diane McBain, Duane Whitaker, Kaz Garas, Clu Gulager, Harri James
Vertrieb:KNM / Movie Power
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:14.08.2008 (Kauf)



Inhalt
Das finale Schreckens-Abenteuer wird für die legendären Mörderpuppen zu einer infernalischen Schlacht - und zur schwärzesten Stunde ihres Daseins. Decapitron führt Blade, Tunneler und die anderen Mörderpuppen in den Kampf gegen den furchtlosen Dämon Sutek. Es geht um Leben und Tod: die Zwerg - Monster müssen die magische Formel ihrer Existenz verteidigen. Doch der Dämon scheint unverletzlich und eine schreckliche Katastrophe bahnt sich an - denn das Leben von Decapitron hängt nur noch an einem seidenen Faden.

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Die Qualität von "Puppet Master V" ist nur durchschnittlich ausgefallen, was in Anbetracht der guten Qualität von "Puppetmaster IV" enttäuscht. Dies liegt vor allem an der unzureichenden Schärfe, die kaum Details zulässt, was dazu führt, dass das Bild sehr weich wirkt. Auch die Kantenschärfe weist einige Defizite auf, wirkt unruhig und leidet unter Doppelkonturen. Ebenfalls negativ fällt eine deutliche Bewegungsunschärfe auf. Generell wirkt das Vollbild zu dunkel, und wird durch den etwas zu steil gewählten Kontrast zusätzlich beeinträchtigt. Gerade in dunklen Szenen kommt es so zu Detailverlusten. Die Farben sind kräftig und meist als natürlich zu bezeichnen, wobei auch Überstrahlungen vorkommen. Positiv fällt hingegen das weitestgehend rauschfreie Bild auf, was scheinbar eingesetzten Filtern zu verdanken ist, die wohl aber auch für die angesprochenen negativen Aspekte stehen. Die Kompression arbeitet auch sorgfältig und verhält sich ruhig im Hintergrund.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Stereo)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Neben der deutschen Synchronfassung befindet sich auch der englische Originalton auf der DVD. Beide Sprachfassungen sind als solide einzustufen, wobei der O-Ton wesentlich klarer und natürlicher wirkt. Das deutsche Pendant klingt im Vergleich dumpfer und bei genauem Hinhören tauchen in einigen wenigen Szenen minimale Verzerrungen auf. Die Verständlichkeit wird allerdings nicht beeinträchtigt und ist zu jedem Zeitpunkt in Ordnung, was auch der homogenen Abmischung zu verdanken ist. Zudem werden Geräusche und Musik auch auf die hinteren Boxen transportiert und die Frontkanäle für die Dialoge genutzt. In beiden Tonspuren ist ein leichtes Rauschen bemerkbar, das allerdings nur in ruhigen Passagen vom Gehör wahrgenommen wird. Im direkten Vergleich zwischen den beiden Tonspuren wirkt der O-Ton zudem kräftiger, während die deutsche Fassung relativ flach ertönt. Deutsche Untertitel sind allerdings nicht vorhanden.
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Extras
Extras
  • Audiokommentar mit Regisseur Jeff Burr und Damon Packard
  • "Videozone" Puppet Master V - Making of (19:06 Min.)
  • Trailer: Puppet Master-Reihe (13:09 Min.)
  • Trailer: Subspecies-Reihe (7:08 Min.)
  • Trailer: Trancers-Reihe (9:17 Min.)
VerpackungKeepCase
 Das Bonusmaterial besteht aus einem informativen und ausführlichen Audiokommentar von Regisseur Jeff Burr, der zudem von dem Independentfilmer Damon Packard unterstützt wird. Leider sind keine deutschen Untertitel für den Audiokommentar verfügbar. Für einen weiteren Ausblick auf kommende Full Moon-Titel sorgen die Trailer zur Interner Link"Puppetmaster"-, Interner Link"Subspecies"-, und Interner Link"Trancers"-Reihe, die alle ein Teil der Full Moon-Collection aus dem Hause KNM werden bzw. schon sind. Das beliebte Full Moon-Videomagazin "Videozone" ist ebenfalls vertreten und befasst sich mit einem Blick hinter die Kulissen von "Puppet Master V" und einem Kurzportrait von Meg Foster, die in einigen Filmen aus der Full Moon-Schmiede mitwirkte. Erfreulich, dass zum englischen Ton noch ein deutscher Voice Over hinzugeschaltet werden kann.
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Fazit
Abermals wird mit Regisseur Jeff Burr, der bereits Interner LinkTeil 4 routiniert drehte, die "Puppet Master"-Reihe um eine recht ansprechende Fortsetzung weiter gesponnen. "Back to the Roots" heißt es hier, denn in (auch eher passender) Tradition sind die Puppen des Andre Toulon wieder menschenmordende, kleine Fieslinge.
Eine Ausnahme auf menschlicher Seite ist ihr Puppet Master, der junge Rick aus Teil 4, der sich der Polizei der Vorfälle und der Morde verantworten muss, aber seine Unschuld schlecht beweisen kann. Gut, dass ihm die Puppen zur Seite stehen. Doch die Polizei ist nicht das geringste Übel: Rick, seiner Freundin und den Puppen soll schon bald Gefährlicheres widerfahren, denn der Dämon Sutek (dieses leicht zum Lächeln anregende, ägyptische Gummimonster) ist enttäuscht über seine Diener, nimmt die Angelegenheit, sich das Serum aus dem Hotel zurück zu holen, nun selbst in die Hand und transformiert sich in eine tödliche Puppe in Gestalt eines Totem. Nicht nur er sucht das Hotel auf, auch Diebe im Namen der Wissenschaft begeben sich zwecks Auffinden der Puppen in dieses ...

Nur 1 Jahr später entstanden, kommt fast die Idee von einer "Back-to-Back"-Produktion auf. Da Burrs Film ganz gut ankam, außer dass der Gewaltanteil relativ milde war und so die Fans enttäuschte, beschloss man wohl, die Geschichte etwas variiert "neu" zu erzählen. Und das ist gar nicht mal so schlecht gelungen. Er gefällt sogar einen Tick besser als Teil 4. Die Härte wie in Interner LinkTeil 3 wird nicht erreicht, dazu sind die Morde zu selten und nicht sonderlich splatterig, aber den ein oder anderen guten Effekt gibt es schon. Die Animationen der Puppen gefallen auch hier wieder. Es tauchen auch wieder alle Puppen auf - und das oft geung. Auch ist der dämonische Widersacher stimmig, jedenfalls der Kleine - der Große sieht abermals etwas lächerlich aus. Insbesondere die Morde des Totem sind hart in Szene gesetzt, auch wenn man außer spritzendem Rot nicht viel sieht. Dafür ist das Set in Rot getaucht und die schnelle Schnitttechnik ist extrem stimmig.
Dass die Geschichte dabei nicht wirklich neue Aspekte erfährt, ist zu verschmerzen, dafür ist der neue Puppenmeister wieder dabei. Rick ist sowohl als Charakter eine nette Person als auch dessen Schauspieler. Leider kommt auch seine Person nicht sonderlich zu charakterlicher Tiefe, wie man es bei einem neuen Puppet Master erwünscht hätte. Eigentlich möchte man insgeheim Toulon wiederhaben, der jedoch nur in Gestalt der neuen Omega-Puppe auftaucht. Schade. Auch die am Ende stattfindende "Abschiedsrede" Toulons weist den neuen Weg der Serie.
Inszenatorisch ist "Recyling" angesagt. Ich fand wie gesagt schon in Teil 4 das Hotel nicht so schön, hier aber wird durch Größe und viele Dunkelszenen nett kaschiert. Auch haben hier wieder die Puppen genug Spielraum, Platz genug jedenfalls, um schön ihre Widersacher aus dem Weg zu räumen, der Bodycount ist okay, wenn auch wie besagt nicht sonderlich blutig.
Dafür hat Burr ein paar sehr stimmige Bilder eingebaut. Besonders erwähnenswert finde ich eine Alptraumszene, in der Tunneler einer Frau in die Schläfe bohrt, die derweil stöhnend in der blutroten Badewanne liegt, in der sich ein Plastikhai und ein -schwimmer unter Opernmusik tummeln! Zusammen mit den leicht staubigen Szenen in der dämonischen Unterwelt ist das für manch einen Lacher gut, wenn auch der Humor etwas anders, erwachsener als bei Teil 4 ist. So batteln sich die Puppen nicht mehr mit Lasergewehren oder ähnlichen Sperenzchen. Die gesamte Atmophäre ist düsterer und nach knapp 20 Minuten geht es dann spannend weiter. Ein Teil der 80 Minuten werden für einen Rückblick verwendet, der sich aber nur der eigentlichen Vorgeschichte, eben Teil 4, widmet. Als Nebenhandlungsstrang gibt es eine komatöse Frau, die Rick per Telepathie zu ihrer Rettung aufruft. Nur durch den Tod des Totem, das scheinbar ihre Träume beherrscht, kann sie wieder aufwachen ... hm, etwas unabgehandelt, aber nett. Es peppt den bisweilen actionreichen Film auf.
Mir hat er gefallen. Allen Fans der "alten Puppen" jedenfalls zu empfehlen.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Puppet Master 3 - Die Rache des André Toulon
Puppetmaster III - Toulons Rache
Retro Puppet Master
Puppet Master IV (Full Moon Collection 9)
Puppet Master
Puppet Master II
Puppet Master (3-Disc Limited Edition)
Puppet Master II (Limited Edition)
NewsFull Moon-Titel von MIG / Movie Power
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