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TH 2005
Originaltitel:Khon hon khee ruen Nai khuen duen siaw
Länge:89:05 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Viroj Thongsiew
Buch:-
Kamera:-
Musik:-
SFX:-
Darsteller:Choosak Iamsook, Natnicha Cherdchubupakari, Debbie Bazoo, Todsaporn Rottakit, Gorge Chernyim, Somlek Sakdikul, Sutep Seesai, Kom Chauncheun, Sink Dawksadao, Yong Chernyim, Sayun Doksadao, Der Doksadao
Vertrieb:Marketing Film / Sunfilm
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:15.02.2008 (Kauf)



Inhalt
Frank ist ein unbekümmerter und liebenswerter Kerl, der fröhlich in den Tag hinein lebt. Freunde und Kinder hat er keine, aber eine süße Nichte namens Lilly, mit der er viel Zeit verbringt. Seinen Lebensunterhalt verdient er damit, für Geld den Müll anderer Leute einzusammeln. Eines Tages aber geschieht etwas Schreckliches: Frank wird von einem Werwolf gebissen. Er schafft es aber zu entkommen und überlebt den Angriff. Doch von diesem Tag an mutiert er jedes Mal bei Halbmond zum Werwolf, aber zu einem ganz und gar anderen, als man erwarten würde.

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Der anamorphe Transfer ist solide Kost und sicherlich hätte man mit dem Bild zufrieden sein können, wäre da nicht die extrem schwache Schärfe. Das Bild erscheint durchweg weich und bietet kaum Details. Sowas macht keinen Spaß. Die Farben gehen soweit in Ordnung und selbst der Kontrast hinterlässt einen guten Eindruck, wobei in hellen Szenen einige Szenen etwas überstrahlen. Der eingesetzte Rauschfilter, der höchstwahrscheinlich für den permanenten, recht unscharfen Eindruck verantwortlich ist, lässt kein Rauschkorn mehr übrig und Verschmutzungen sind ebenfalls nicht auszumachen. Lediglich die Kompression zeigt leichte Blockbildung auf homogenen Flächen und in schnellen Bewegungen machen sich deutliche stehende Rauschmuster bemerkbar.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (dt.) Dolby Digital 2.0 Stereo
SpracheDeutsch, Thailändisch
Untertitel-
 Oh mein Gott, hier haben ein paar Amateure sich zuhause mit einer Kiste Bier hingesetzt und eine der schlechtesten Synchronisationen hingerotzt, die ich je gehört haben. Zumindest macht dies den Eindruck. Die deutsche Synchronisation ist miserabel abgemischt und wirkt wie ganz normal abgelesen. Es wurde nicht darauf geachtet, ob eine Person direkt im Bild zu sehen ist oder nur im Hintergrund agiert. Alles klingt nach einem Abwasch und die Stimme des kleinen Mädchens wie Mickey Mouse auf Speed. Hier wurde geschlampt, was das Zeug hält. Schönreden kann man da leider nichts mehr. Wenn sogar Pornosynchros mit wirklich schlechten Sprechern es schaffen, den Ton so abzumischen, dass zumindest der Klang an sich stimmig ist und zu dem restlichen Film passt, hat man hier wirklich den Bock abgeschossen, wodurch der sowieso nervige Film den Todesstoß verliehen bekommt.
Zudem liegt die deutsche Tonspur in 5.1 vor, klingt annehmbar und recht sauber, darf mit ein paar dezenten Surroundeffekten aufwarten und die Umgebungsgeräusche werden aus den Rears wiedergegeben, was akzeptabel klingt. Richtig räumlich wirkt das Klangbild aber niemals. Zudem gibt es noch die deutsche und thailändische Sprachfassungen in Stereo, was recht solide klingt. Vor allem die thailändische Spur klingt gut verständlich und recht sauber. Diese Sprachfassung sollte man auch favorisieren, aber nur, falls man Thailändisch kann, denn auf deutsche Untertitel wurde verzichtet. Ganz großes Kino!
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Extras
Extras
  • Trailershow:
    • Beeper (1:38 Min.)
    • Dark Star (2:26 Min.)
    • Gang of Roses (1:15 Min.)
    • Piggy Banks (1:34 Min.)
    • Sky High (1:38 Min.)
VerpackungKeepCase im Schuber
 Es gibt nur eine unwichtige Trailershow. Die DVD wird im Schuber ausgeliefert.
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Fazit
Der Titel "Werewolf in Bangkok" ist sichtlich angelehnt an Interner Link"American Werewolf in London", nur dass die Thailänder hier versuchen, eine kindgerechte Komödie zu fabrizieren, was sich leider als absolut misslungen herausstellt, denn als typischer Rohrkrepierer ist der Film albern, unlustig und zudem sehr anstrengend.
Dabei ist die Idee eines guten Werwolfs zwar nicht schlecht, seit Interner Link"Teen Wolf" aber veraltet und hier nicht wirklich ansehnlich inszeniert. So ist Frank als Müllsammler mit seiner Nichte Lilly auf den Straßen Bangkoks unterwegs und wird irgendwann von einen, wie sich später herausstellt, geistig behinderten Werwolf gebissen. Was nun folgt, sollte jedem klar sein: Er verwandelt sich ebenfalls zu einem "verkrüppelten" Werwolf, der aussieht, als hätte man versucht, ihm den Kiefer fünfmal zu brechen (auf den Werbebilder sieht er viel besser aus), wird von Jägern gejagt und muss am Ende gegen einen bösen und sehr mächtigen Werwolf antreten, bei dessen Kampf er sich dann mit seinem mongoloiden Erschaffer verbündet und zu einer Person verschmilzt.
Das hört sich jetzt nicht sonderlich schlimm an, doch die Umsetzung ist dilletantisch, versucht zwanghaft witzig zu sein und ist einfach nur Panne. Alles ist total überdreht, absolut unstimmig und wartet weder mit Spannung noch Atmosphäre auf. Den Rest bekommt der Film dank seiner deutschen Synchronisation, welche jeder Stammtischstratege aus einer Kneipe besser hin bekommen hätte, weil sie einfach erbärmlich schlecht ausfällt. So wurde die kleine Lilly höchstwahrscheinlich von einer erwachsenen Frau gesprochen, bei der man kurzerhand die Stimme auf Mickey Mouse getrimmt hat. Ne, sorry, aber "Werewolf in Bangkok" ist einfach nur schlecht und total bekloppt. Ein Film zum Heulen ...

Die DVD ist billig produziert. Die Synchro wurde ja schon mehrfach erwähnt, die Bildqualität ist ebenfalls nicht sonderlich gut, es gibt keine Extras und das Beste an der Disc ist noch das Coverdesign. Finger weg!

Da fällt mir doch tatsächlich eine "witzige" Szene ein. Als Frank sich langsam immer mehr wie ein Wolf verhält, fängt er an mit einer Hündin zu flirten und befummelt ihre Zitzen. In der nächsten Einstellung erwischt seine Freundin ihn mit herunter gelassener Hose und dem Satz "Hör auf zu heulen, wenn du brav bist, bekommst du auch ein Leckerchen". Natürlich behauptet er, der Hund habe nur seinen Ring gefressen, greift ihm mit voller Wucht bist zum Anschlag in den Arsch und ist dann verärgert darüber, dass er den Ring nicht wiederfindet. Für einen angeblich auf Kinder ausgerichteten Film wirklich mutig ...



Bilder der DVD




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