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IT 1985
Originaltitel:Tex Willer e il signore degli abissi
Alternativtitel:Tex and the Lord of the Deep
aka. Tex und das Geheimnis der Todesgrotten
Länge:91:22 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Duccio Tessari
Buch:Giovanni L. Bonelli, Giorgio Bonelli, Duccio Tessari, Marcello Coscia, Gianfranco Clerici
Kamera:Pietro Morbidelli
Musik:Gianni Ferrio
SFX:Francesco Paolocci, Paolo Ricci, Gaetano Paolocci
Darsteller:Giuliano Gemma, William Berger, Carlo Mucari, Isabel Russinova, Aldo Sambrell, Giovanni L. Bonelli, Flavio Bucci, Riccardo Petrazzi,Peter Berling, José Luis de Villalonga, Pietro Torrisi, Hugo Blanco
Vertrieb:Savoy Film / Sunfilm
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:25.07.2008 (Kauf)



Inhalt
Auf der Suche nach einem vermissten Waffentransport stoßen Tex Willer und sein Freund Kit Carson auf äußerst rätselhafte Dinge. Von der Begleittruppe des Convoys sind nur noch versteinerte Mumien übrig. Ein alter Medizinmann kann einen Teil des Geheimnisses aufklären: Es handelt sich um ein vulkanisches Pulver, das jeden Menschen augenblicklich tötet. Das Rezept ist jedoch seit vielen Jahrhunderten verschollen. Doch die beiden Abenteurer werden immer weiter in die mysteriösen Geschehnisse um einen alten Azteken-Fluch verwickelt ...

Bild
Format1,33:1 (Letterbox)
NormPAL
 Die Bildqualität kann nicht wirklich zufrieden stellen, da es sich bei dem Master scheinbar um ein Videoband gehandelt hat. Zurückzuführen ist diese Vermutung auf kleinere Defekte in Form von Laufstreifen in der Vorlage, die nur bei einem Videoband auftreten. Auch wirkt der Transfer sehr unscharf und lässt kaum Details aufkommen. Hinzu kommt ein kontinuierliches Rauschen, das zusätzlich für Beeinträchtigungen sorgt. Selbst der Kontrast befindet sich nur auf niedrigem Niveau und sorgt dafür, dass in dunklen Szenen Bildbereiche einfach verschluckt werden. Die Farben pendeln zwischen ausgewaschenen und soliden Tönen, überzeugen aber auch nur bedingt. Es kommt zwar immer wieder eine Besserung der Qualität vor, doch meist hält sich dieser positive Effekt nicht lange. Zudem scheint das Bild auch leicht beschnitten zu sein, was während des Vorspanns an den Stabangaben sichtbar wird.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono)
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Auch der Ton weist deutliche Schwächen auf, da die vorhandene deutsche Monospur unter einem deutlichen Hintergrundrauschen leidet und von hörbaren Schwankungen begleitet wird, was besonders zulasten der Filmmusik geht. Zwar sind die Dialoge zu verstehen, doch bietet die Tonspur nur bedingt Klarheit und tendiert immer wieder ins Dumpfe.
 +/----

Extras
Extras
  • Informationen zur Comicreihe (8 Textseiten)
VerpackungKeepCase
 Bonusmaterial gibt es in Form von Texttafeln, die den Weg vom Comic zum Film aufzeigen. Die Texte wurden zudem mit Fotos und Artworks garniert.
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Fazit
"Tex und das Geheimnis der Todeshöhlen" ist die filmische Adaption einer sehr erfolgreichen Comicserie, die in den 50er Jahren in Italien entstand. Zwar ist sie angelegt als Western, die Geschichten um Tex Willer tauchten aber auch immer wieder in die Fantasy-Welt ab, um Mystery und Grusel mit dem Western zu verbinden. Aufgrund des Erfolges der Comics war eine Verfilmung unumgänglich. Da verwundert es schon, dass diese erst im Jahre 1985 erfolgte, war zu diesem Zeitpunkt der Spaghetti-Western doch schon abgeschrieben. Scheinbar sollte "Tex und das Geheimnis der Todeshöhlen" ein Versuch darstellen, das Genre mit neuen Möglichkeiten aus dem Dornröschenschlaf aufzuwecken. Wie jeder weiß, funktionierte dies bis zum heutigen Tag nicht und so wurden auch die Abenteuer von Tex nur für ein TV-Publikum fertig gestellt. Eigentlich zu unrecht, ist doch die Vermischung des Abenteuerfilms à la Indiana Jones mit dem Western als durchgehend positives Gesamtwerk zu betrachten. Altmeister Ducio Tessari verstand es als Regisseur eine zwar einfache, aber dennoch interessante Geschichte zu inszenieren. Hierfür sorgt ein ansprechendes Drehbuch, eine gelungene Ausstattung und gute Ideen, um kurzweilig zu unterhalten, ohne auch nur einmal in die Belanglosigkeit abzurutschen. Für die Hauptrollen konnte zudem altbekannter italienische Westernstars angagiert werden. Die Titelrolle von Tex Willer wird von Giuliano Gemma gespielt, seinen Freund verkörpert William Berger und Aldo Sambrell darf den Bösen mimen. Sicherlich ist die Darbietung nicht mit der eines Spaghetti-Westerns aus den 60ern oder 70ern zu vergleichen, doch das Gefühl vergangener Tage wird auch hier vermittelt. Sehr positiv stechen auch die Fantasy-Elemente hervor, die der Westernkulisse einen eigenes Flair verschaffen, was "Tex" von der Masse abhebt. Ein weiterer Aspekt ist der stimmungsvolle Soundtrack von Gianni Ferrio und die tolle Kameraarbeit von Pietro Morbidelli, der die Kulisse sehr gut einzufangen wusste.

Trübsal lässt die Veröffentlichung von Savoy aufkommen, da aus technischer Sicht die DVD völlig in die Hose gegangen ist. Gerade wegen des Films ist diese Tatsache doppelt traurig.



Bilder der DVD




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