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UK 2005
Originaltitel:Swinging
Länge:136:29 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Ben Kellett
Buch:John Finnemore, Iain Morris, Andrew McCaldon
Kamera:Jamie Cairney
SFX:Robin Lake
Darsteller:David Armand, Dominic Coleman, Jo Joyner, Ella Kenion, Tom Price, Clare Wille
Vertrieb:Polyband
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:27.06.2008 (Kauf)



Inhalt
Bei "Swinging" dreht sich alles um Sex, Beziehungen und Liebe - in sämtlichen Spielarten und Geschmacksrichtungen. Ob frigide Sexberaterin, psychotische Verehrer, peinliche Eltern, Möchtegern-Sugar-Daddys, neurotische Ex-Models oder offenherzige Kunstlehrerinnen - in "Swinging" kriegt jeder sein Fett weg - und das auf eine höchst witzige, manchmal surreale und stets politisch unkorrekte Art und Weise.

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Das Bild liegt in anamorpher Abtastung mit leichtem Hintergrundrauschen vor. Die Farben sind für TV-Verhältnisse völlig ausreichend, erscheinen manchmal jedoch etwas matt. Die Kantenschärfe und auch die Detailschärfe bewegen sich allerdings nur auf befriedigendem Niveau. So gehen leider einige Details verloren, was man beispielsweise an den diversen Feinheiten in Gesichtern bemerkt, da diese sehr weich erscheinen. Der Kontrast neigt in hellen Bereichen zum Überstrahlen und auch die Kompression verursacht leichte Unruhen innerhalb des Bildes. Defekte sind nicht auszumachen, so dass man mit dem gebotenen Bild letztendlich zufrieden sein kann.
 +++/--

Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Stereo)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Der englische Originalton sowie die deutsche Synchronfassung haben den Weg auf diese DVD gefunden. Beide Tonspuren sind qualitativ fast identisch. Wie so oft klingt die Originalfassung etwas natürlicher, aber der Unterschied ist nur marginal. Beide Tonspuren beschränken sich auf eine klare Dialogwiedergabe ohne großartige Effekte oder Dynamik. Zu Überlagerungen kommt es nicht, da die Tonspuren homogen abgemischt wurden. Die Synchronisation an sich darf als gelungen bezeichnet werden, doch sollte man, wenn man keine Probleme mit der englischen Sprache hat, den O-Ton vorziehen, da wie so oft die Gags wesentlich besser zur Geltung kommen. Deutsche Untertitel sind wohl aufgrund einer Sparmaßnahme nicht vorhanden, was sichtlich schade ist.
 +++---

Extras
Extras-
VerpackungKeepCase
 Bonusmaterial ist nicht vorhanden.
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Fazit
Seit Interner Link"Little Britain" ist die Messlatte in Sachen Britcom sehr hoch angelegt. Auch "Swinging" erreicht diesen von der BBC selbst auferlegten Standard nicht, was aber kein größeres Problem darstellt, denn "Swinging" weiß sich nämlich durch seine Offenheit und Unverkrampftheit bezüglich Sex und englischen Gepflogenheiten gut durchzusetzen. Die Struktur von "Swinging" ähnelt der von "Little Britain", da hier wie dort keine Geschichten ablaufen, sondern einzelne Sketche, die teilweise auch von Episode zu Episode fortgeführt werden. Sechs in Deutschland eher unbekannte britische Comedians zeigen innerhalb von sechs Folgen mit einer Laufzeit von je knapp 20 Minuten, wie die schönste Nebensache der Welt ablaufen kann, natürlich mit allen ihren Tücken. Aufgrund des weitreichenden Spektrums der Sexualität vermeidet man Wiederholungen, wodurch jede Episode ein kleines Highlight darstellt, das ohne langweilige Szenenabläufe auskommt. Alle Facetten werden angesprochen und augenzwinkernd verarbeitet: eine frigide Sexualtherapeutin, der etwas zu tierliebe Veterinär, eine Lehrerin, die es auf einen ihrer Schüler abgesehen hat, der Sohn, der seine Eltern in immer pikanteren Situationen erlebt oder der Ehemann, der mit seiner Gemahlin einen Dr. Who-Porno drehen möchte. Es gibt einiges zu erleben im Sexualleben der Briten, wobei vieles auch einen realitätsnahen Hintergrund vorzuweisen hat. Die Gagdichte ist auf durchgehend hohem Niveau, was neben den Gags sicherlich auch den Darstellern zu verdanken ist, da diese ihre Charaktere vortrefflich und schön tabulos wiedergeben.

Da die Serie nur auf dem TV-Sender Comedy Central zu sehen war und noch relativ unbekannt ist, dürfte die DVD von Polyband ein echter Geheimtipp für Freunde von Britcoms sein. Qualitativ befindet sich alles auf gutem TV-Niveau. Nur das Fehlen von deutschen Untertiteln sowie das nicht vorhandene Bonusmaterial enttäuschen etwas.



Bilder der DVD




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