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DK 2005
Originaltitel:Bag det stille ydre
Länge:88:56 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Martin Schmidt
Buch:Dennis Jürgensen
Kamera:Jan Weincke
Musik:Joachim Holbek
SFX:Mathias Hassing, Hummer Høimark, Hans Peter Ludvigsen, Adam Wallensten
Darsteller:Anne Birgitte Lind, Jakob Cedergren, Dejan Cukic, Andrea Vagn Jensen, Lykke Sand Michelsen, Laura Christensen, Rebecca Løgstrup, Per Andersen, Albert Bendix, Zlatko Buric, Ole Drost, Jan Hertz, Tine Høst, Pelle Kastrup, Pittie Kristiansen
Vertrieb:Epix
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:13.03.2008 (Verleih) / 17.04.2008 (Kauf)



Inhalt
Signe und Tommy ziehen mit ihrer Tochter Bianca in ihr Traumhaus auf dem Land, wo sie ein ruhiges Leben führen möchten. Doch schon bald stellen sie fest, dass es in ihrem Haus spukt. Sind das die Geister einer Jahre zuvor bei einem Feuer ums Leben gekommenen Familie? Als plötzlich Bianca verschwunden ist, nimmt die Angst überhand.

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Kalte Farben bestimmen das Bild und das wird sich über die gesamte Laufzeit auch nicht ändern. Das passt durchaus, denn es macht den Film ein wenig grusliger und sieht auch besser aus als beispielsweise die Neuverfilmung von Interner Link"Amityville Horror", die zwar herbstliche Farben trug, aber immer noch ein wenig zu satt aussah. Den Produktionsstatus kann die deutsche DVD aber auch nicht ganz verheimlichen, denn der Kontrast ist etwas hart gewählt und die Schärfe weicht mitunter etwas aus dem sonst klaren Bild. Insgesamt ist das Bild gerade im Detail etwas schwächer ausgeprägt, als man es erwartet hätte, aber immer noch sehr ordentlich. Das feine Rauschen beeinträchtigt das Bild kaum und die Kompression greift die klaren Konturen nicht an.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Dänisch
UntertitelDeutsch
 Der deutsche Ton ist trotz 5.1 sehr frontlastig geraten. Da macht auch der Originalton keine Ausnahme, zu dem es deutsche Untertitel gibt. Dies entsteht aus der Dialoglastigkeit des Filmes, die nur selten durchbrochen wird, indem die hinteren Lautsprecher eingreifen. Das passiert z.B. während der Feier in der Nachbarschaft und natürlich im Schlussteil, bei dem das Inferno ein wenig Intensität in den sonst eher durchschnittlichen Klang einbringt. Besondere Leistungen bei der Dynamik oder von der Bassbox sind nicht zu erwarten, ebenso wie eher selten eine Atmosphäre durch Nutzung aller verfügbaren Boxen aufkommt. Das ist ein wenig schade, hätte es den Film doch sicherlich noch ein wenig verbessert, wenn einige unheimliche Geräusche mehr durch die Surround-Boxen wandern würden.
 +++/--

Extras
Extras
  • Originaltrailer (2:00 Min.)
  • Biografien:
    • Martin Schmidt (2 Seiten)
    • Anne Birgitte Lind (2 Seiten)
    • Jakob Cedergren (2 Seiten)
    • Dejan Cukic (3 Seiten)
    • Andrea Vagn Jensen (2 Seiten)
  • Interviews:
    • Autor (3:29 Min.)
    • Regisseur (5:38 Min.)
    • Produzent (2:01 Min.)
    • Geistergeschichte (2:21 Min.)
  • Hinter den Kulissen (6:15 Min.)
  • Special Effects (13:27 Min.)
  • Stunts (5:18 Min.)
  • Filmmusik:
    • Restless Souls (Intro)
    • In Bed
    • Rotten Fruit
    • Sad Memories
    • By The Marked
    • In Trance
    • The Small Lake
    • The Missing Child And The Hand
    • Telly For The Bedroom
    • Good Night
    • The Suspicion
    • Lights Out (Part 1)
    • Lights Out (Part 2)
    • Restless Souls (Exit)
  • Trailershow:
    • Midsummer (0:39 Min.)
    • Invisible (0:56 Min.)
    • Cubbyhouse (1:45 Min.)
    • Sleepwalker (1:44 Min.)
    • Justitia - Blinde Göttin / Rache für meine Tochter (1:36 Min.)
    • Dina (1:23 Min.)
    • Die blaue Grenze (2:22 Min.)
    • Monster Thursday (1:41 Min.)
    • Oskar & Josefine (1:57 Min.)
VerpackungKeepCase
 Es kommt selten vor, dass man ausnahmslos jedes Extra einer DVD empfehlen kann, aber bei "Restless Souls" ist das so. Es beginnt bei den kurzen, aber in Textform verfassten Biografien mit angehängten Filmografien, geht über die sehr interessanten Interviews, bei denen die Personen Details ihrer Arbeit preisgeben, bis hin zu den Mini-Making Ofs, die zeigen, wie man einen niedrig budgetierten Film wie diesen auch umsetzen kann. Die meisten Erklärungen werden per Interview gegeben, aber auch Szenen vom Set sind dabei. Außerdem wurde der komplette Score gleich mit auf die DVD gepackt und kann in einzelnen Stücken angewählt werden.
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Fazit
Der Filmtitel (zu Deutsch: "ruhelose Seelen") sagt es schon, auf welche Art von Geisterfilm man sich einstellen darf: "Haunted House"-Horror ist bei "Restless Souls" Programm, bei dem die sich wohl ewig abspielende Geschichte eines jungen Pärchens wiederholt, das in ein altes Landhaus zieht, in dem sich bald seltsame Vorgänge häufen. Der Mann, Computerspezialist und daher öfter außer Haus, glaubt vorerst nicht daran, was seiner Frau und der kleinen Tochter, die alsbald einen neuen, aber unsichtbaren Freund Oliver hat, ihm zu erzählen zu versuchen.
Kennt man, oder? Trotz des Vorwurfs, nicht gerade innovativ zu sein, kann "Restless Souls" ganz ordentlich gefallen, weil er einfach sauber gemacht ist und von anfang versucht, nicht zu sehr zu übertreiben, sei es mit Effekten oder mit Reaktionen auf das Übernatürliche, das im Haus nur wenige, aber markante Spuren hinterlässt. Die dänische Produktion funktioniert deswegen so gut, weil sie realistisch bleibt und die Figuren sich so verhalten, wie man es erwarten würde und nicht, wie es die Produzenten gern hätten. Deswegen wird auch auf zu deutliche Gewalt verzichtet, denn im Mittelpunkt der Geschichte steht die Familie, die in das Haus gezogen ist, und nicht die Geister, aus deren Perspektive man das Geschehen manchmal zu sehen bekommt. Deswegen ist eine Séance eines herbeigeholten Mediums auch mit eine der spannendsten Szenen des gesamten Films, der im Horror-Bereich nur selten punkten kann. Für stimmigen Grusel sorgt "Restless Souls" aber dennoch, auch weil um die Familie herum noch einiges mehr passiert, z.B. der Nebenstrang der Nachbarn, deren seltsames Verhältnis zueinander langsam zum Vorschein kommt.
Dem Mysterium um die damals umgekommenen Bewohner des Hauses, die offensichtlich auf etwas aufmerksam machen wollen, schaut man dennoch gern zu und wird mit einem aufschlussreichen Ende belohnt, bei dem natürlich die damaligen Umstände aufgeklärt werden. Nicht der große Überflieger und wegen der Effektarmut vielleicht für einige nicht das Richtige, dennoch grundsolide, mit nordeuropäischem Flair gemacht, auf eine ansprechende Art und Weise modern und somit empfehlenswert.



Bilder der DVD




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NewsDänischer Mystery-Thriller "Restless Souls"
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