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IT, ESP 1966
Originaltitel:Sette dollari sul rosso
Alternativtitel:Seven Dollars on the Red
aka. Seven Dollars to Kill
aka. Siete dólares al rojo
Länge:95:38 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Alberto Cardone
Buch:Juan Cobos, Melchiade Coletti, Arnaldo Francolini, Amedeo Mellone
Kamera:José F. Aguayo
Musik:Francesco De Masi
SFX:Eros Bacciucchi
Darsteller:Anthony Steffen, Elisa Montés, Fernando Sancho, Loredana Nusciak, Roberto Miali, José Manuel Martín, Bruno Carotenuto, Halina Zalewska, Franco Fantasia, Spartaco Conversi, Gianni Manera, Alfredo Varelli
Vertrieb:Koch Media
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:04.04.2008 (Kauf)



Inhalt
Eine brutale Gangsterbande hat Djangos Haus niedergebrannt, seine Frau erschlagen und den gemeinsamen Sohn entführt. Der einsame Rächer macht sich auf die Jagd nach seinem einzigen Kind und dem gefürchteten Sancho, der für die grausame Tat verantwortlich ist. Als Django Sartana, den brutalsten und am meisten gefürchteten Pistolero der Bande stellt, weiß er nicht, dass er seinem verloren gegangenen Sohn gegenübersteht ...

Bild
Format2,35:1 (anamorph)
NormPAL
 Bildtechnisch ist die DVD auf solidem Niveau. Es fallen vor allem die sehr starke Körnung und die vielen analogen Defekte auf, was in Anbetracht des Alters der Produktion aber kein Wunder ist. Insgesamt schwankt die Bildqualität ständig zwischen Durchschnitt und ganz gut. So wirkt der Transfer mal weich, dann wieder etwas schärfer, wobei das Bild durchweg auf ein gerade mal durchschnittliches Niveau kommt und vor allem der Detailbereich zu wünschen übrig lässt. Hinzu kommt ein befriedigender Kontrastwert, der helle Flächen immer wieder überstrahlen lässt. Lediglich die Farben erscheinen weitestgehend natürlich und die Kompression arbeitet unauffällig.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono)
SpracheDeutsch, Italienisch
UntertitelDeutsch
 Der deutsche Monoton kann sein Alter nicht verbergen. So klingt dieser nicht nur dumpf und blechern, sondern rauscht auch deutlich und zeigt eine Vielzahl von Defekte und starken Verzerrungen in den Stimmen auf, welche an einigen Stellen deutliche Ausmaße annimmt und wirklich in den Ohren schmerzt. Der italienische Monotrack klingt eine Spur besser, bleibt aber ebenfalls sehr dumpf und blechern, rauscht dafür weniger und neigt vorallem nicht dazu im Hochtonbereich zu verzerren. Optional gibt es deutsche Untertitel. Die damals gekürzten Szenen liegen derweilen in italienisch mit deutschen Untertiteln vor.
 +/----

Extras
Extras
  • Featurette "Cinevento 2007 - In Memory of Francesco De Masi" (40:45 Min.)
  • Deutscher Trailer (2:57 Min.)
  • Italienischer Trailer (3:02 Min.)
  • Bildergalerie (21 Bilder)
  • DVD-Credits
  • Infotext (2 Seiten)
VerpackungDigiPack
 Als Bonus spendiert uns Koch Media eine selbst produzierte Dokumentation über den Komponisten Francesco de Masi, der bis zu seinem Tod im Jahre 2005 für über 120 Filmen die Musik schrieb, darunter auch Klassiker wie "Kommissar X", Interner Link"New York Ripper" und ein Interner Link"Ein Haufen verwegener Hunde". Hier kommen unter anderem sein Sohn, diverse Komponisten, Produzenten und Regisseure zu Wort, welche über "Django..." sprechen und Masis Karriere etwas näher beleuchten. Wirklich sehr informatv und sehenswert. Weiterhin gibt es einen deutschen und italienischen Trailer, sowie eine Bildergalerie. Die DVD erscheint wie immer als Digipack mit Hintergrundinfos in Textform auf den Digipack-Seiten.
 ++/---

Fazit
"Django - Die Geier stehen Schlange" ist mehr ein Familiendrama als ein typischer Italowestern und zudem noch einer der zahlreichen Pseudo-Django-Filme, der sich dennoch aus der Masse seiner Genrekollegen heraushebt. Zwar ist Rache eines der Hauptthemen im Film und ein beliebter Begleiter von Italo-Western, dennoch ist Alberto Cardones Film anders als die seiner Kollegen. Djangos Sohn wurde verschleppt und seine Frau getötet. Fortan ist er auf der Suche nach seinem Jungen, doch die Suche führt stets ins Leere und Jahre ziehen ins Land. Jahre, in denen Django mit aller Härte gegen Unrecht und Verbrechen vorgeht, sich dabei aber stets gesetzeskonform verhält. Zugleich wächst sein Sohn Jerry beim Schakal und seiner Frau auf und wird selbst zu einem grausamen Verbrecher, der keine Gnade kennt. Doch weder Django noch Jerry wissen wissen, dass sie Vater und Sohn sind und so läuft alles auf ein tragisches Ende hinaus. Django tötet den Schakal und Jerry schwört Rache. Nun kann nur noch Jerrys Ziehmutter das unvermeidliche Unglück verhindern.
Alberto Cardones Familiendrama im Westerngewand ist gut fotografiert und routiniert inszeniert. Dank einer spannenden Geschichte kommt niemals Langeweile auf, auch wenn Elisa Montés als Sybil hunderprozentig nervt und dann auch noch einige Minuten ein Liedchen trällert. Hätte in der Intensität nicht sein müssen, macht den Film aber auch nicht schlechter. Django, der im Original Johnny heißt, wird von Anthony Steffen gespielt, der seine Rolle gut ausfüllt, auch wenn Fernando Sancho und Roberto Miali als erwachsener Jerry ihm fast schon die Show stehlen. Desweiteren ist "Django - Die Geier stehen Schlange" ein sehr ernster Italowestern, was die deutsche Synchronisation trotz einiger Dialogvergewaltigungen auch gut rüber bringt. Zudem liegt der Film erstmalig völlig ungeschnitten vor und auch wenn Bild und Ton nicht auf dem sonst typischen Koch Media-Niveau liegen, darf man sich über einen weiteren Italo-Western-Klassiker freuen, der wie auch die anderen im chicen Digipack erscheint.



Bilder der DVD




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