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USA 1989
Originaltitel:Kickboxer
Alternativtitel:Karate Tiger 3 - Der Kickboxer
Länge:93:25 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:BBFC18
Regie:Mark DiSalle, David Worth
Buch:Mark DiSalle, Jean-Claude Van Damme
Kamera:Jon Kranhouse
Musik:Paul Hertzog
SFX:Tuffy Lau
Darsteller:Jean-Claude Van Damme, Michel Qissi, Dennis Chan, Dennis Alexio, Haskell V. Anderson III, Rochelle Ashana, Steve Lee, Richard Foo
Vertrieb:Prism Leisure
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Der amerikanische Kickbox-Weltmeister Eric Sloane (Dennis Alexio) reist nach Thailand, um sich in Bankok einer neuen Herausforderung zu stellen - dem Kampf gegen die Besten der Besten. Doch dem Meister Tong Po (Michel Qissi) ist Eric letztendlich nicht gewachsen - er endet nach einem brutalen und unfairen Kampf im Rollstuhl. Erics Bruder Kurt (Jean Claude van Damme) ist fest entschlossen, Rache zu nehmen. In einer langwierigen Tortur lässt er sich von dem exzentrischen alten Kämpfer Xian Chow (Dennis Chan) in die Geheimnisse der exotischen Kampfkunst einweihen. Um ihn so stark zu machen, dass er selbst schlimmste Schmerzen zu ertragen weiß, hat Kurt ein mörderisches Training zu absolvieren. Die Zeit verrinnt und der alles entscheidende Kampf zwischen dem sadistischen Tong Po und dem auf Rache brennenden Kurt steht kurz bevor ...

Bild
Format1.78:1 (anamorph)
NormPAL
 Mit dem Bildformat ist ziemlich was im Argen: Zu Beginn fällt eine kleine vertikale Streckung auf, die die Personen etwas schlanker macht. Dann wieder im Vorspann ist das Bild stark in seiner Höhe gequetscht. Was ist hier also mit dem anamorphen Bild passiert? Mehrere Szenen deuten an, dass das Breitbild nicht dem Original entspricht, da hin und wieder am linken und rechten Rand Informationen zu fehlen scheinen. Im Vergleich zur deutschen DVD (möglicherweise auch nur Pan&Scan) fällt auf, dass der untere Rand hierbei fehlt, also gemattet wurde. Da dies während der Einblendung der Credits zu sehr auffallen würde, hat man dort einfach das Vollbild genommen und in ein Breitbild gepresst. In Sachen Schärfe, Farbgebung und Kontrast werden mittlere Werte erreicht, so dass man zu einer Videokassette kaum Unterschiede erkennen wird. Der Kontrast stört mitunter, weil er zu weich ist und zu große Schatten auf Objekte wirft. Auch die Farben schwanken vom sauberen Eindruck zu leicht grünlich verfärbten oder stark überkolorierten Szenen. Es macht sich in einigen Szenen sogar starkes Blockrauschen bemerkbar, welches auf hellen Flächen ein deutliches Flimmern fabriziert. Nebenher sind noch so einige Verschmutzungen sichtbar. Szenen wie das Gespräch im Krankenhaus (ab 16:20 min) bekommen dadurch teilweise ein katastrophales Aussehen.
 ++----

Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheEnglisch
Untertitel-
 Beim englischen Ton gibt es eigentlich nichts zu bemängeln, da er doch sehr klar ist und sich mit Stereoeffekten nicht zurückhält. Ein Rauschen tritt nicht auf, dafür aber zischen einige Höhen, was man eigentlich nur innerhalb der Musik bemerkt. Die englischen Dialoge sind übrigens noch eine Spur trashiger als das deutsche Original, welches sich nicht auf dieser UK-DVD befindet. Untertitel gibt es leider auch keine.
 +++---

Extras
Extras
  • Bildergalerie (39 Bilder)
  • Filmografie Jean Claude van Damme (7 Seiten)
 Die DVD besitzt zumindest ein schönes Menu, in welchem sich eine Bio- und Filmografie zum Hauptdarsteller und eine Bildergalerie mit Promomaterial befindet.
 +-----

Fazit
Van Dammes Paraderolle neben "Bloodsport" und einer der besten Martial Arts-Vertreter seiner Zeit. Hierbei überlegt man nicht lange über die Qualität der Dialoge oder der Darsteller, die schon dem Trash zuzuordnen sind. Besonders der Hauptdarsteller schauspielert wie ein kleiner Schuljunge, wirkt dadurch aber sehr bodenständig und ursympathisch, was den Kontrastpunkt setzt zu seinem oberfiesen und extrem charismatischen Kontrahenten Tong Po (Michel Qissi mit Maske, wie ihn nicht mal Mutti lieben könnte), welcher später für seine hinterlistigen Spielchen im Ring ordentlich den Arsch versohlt bekommt. Beim Ablauf der familiären Racheaktion treten keine großen Überraschungen auf (Liebesgeschichte zur hübschen Tochter des Meisters ist obligatorisch, Entführung des wehrlosen Bruders extrem fix wieder aufgelöst), wenn man aber mal bedenkt, mit welchen fadenscheinigen Motiven die Hauptdarsteller in 99% aller weiteren Klopperproduktionen auskommen müssen, hat DiSalles straighte Action beinahe schon einen Oscar verdient. Besonders vergnüglich gestaltet sich die Ausbildung des angehenden Muay Thai-Recken unter der Fuchtel eines alten Kampfsport-Cracks (sozusagen der Yoda des Muay Thai), weil das alte Schlitzohr einige Fettnäpfchen auslegt, in die das Greenhorn treudoof hineinstapft - übrigens vor der wunderschönen Kulisse von Originalschauplätzen in Thailand. Hierbei findet sich immer mal wieder die Gelegenheiten, die frisch erlernten Fähigkeiten kurz in einer Straßenschlacht oder einem Ringkampf anzuwenden. Gegenüber der Konkurrenz ist der "Kickboxer" nicht besonders brutal (es reichte aber, um geschnitten zu werden), auch wenn der abschließende Kampf mit Glasscherben ziemlich unangenehme Kratzer verursacht, so bleibt er aber realistisch, auch wenn der Rest nur so in Klischees watet, was letztlich FÜR anstatt gegen den Film spricht.
Unbedingt anschauen, und wenn es nur für den Moment ist, in dem van Damme in einer Bar tanzt. Die UK-DVD hat zwar ein schlechtes Bild, ist dafür aber im Vergleich zur deutschen DVD von Splendid ungeschnitten.



Bilder der DVD




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Karate Tiger 3 - Der Kickboxer
Karate Tiger 3 - Der Kickboxer
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