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USA 2006
Originaltitel:8th Plague, The
Länge:90:10 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Franklin Guerrero Jr.
Buch:Franklin Guerrero Jr., Eric Williford, J. Michael Whalen
Kamera:Franklin Guerrero Jr., J. Michael Whalen
Musik:Paul E. Jessen
SFX:Paul Goldblatt
Darsteller:Syn DeVil, Akizou Sam, Leslie Anne Valenza, Carl Anthony Tramon, Hollis Zemany, Erik Fones, Elizabeth Buchanan, Jonathan Rockett, Laura Chaves, Paul Bugelski, Terry Jernigan, DJ Perry
Vertrieb:MIG / EuroVideo
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:29.05.2008 (Verleih) / 19.06.2008 (Kauf)



Inhalt
Nikki hatte in der Bergstadt von Halkyon Campingurlaub gemacht und kam nie wieder zurück. Immer verzweifelter, begreift Launa, dass sie ihre Schwester selbstständig mit der Hilfe einiger Freunde und eines mysteriösen einheimischen Mannes finden muss. Ihre Suche führt sie zu einem verlassenen Gefängnis, wo früher Leute reihenweise umgebracht wurden. Sehr bald nach dem Ankommen innerhalb des stillgelegten Gefängnisses und der Todeszellen, werden sie in einen blutigen Horror verwickelt, der schlafend über Jahre auf neue Opfer gewartet hat. Kurz danach lernen alle die schreckliche Wahrheit über Nikkis Verschwinden sowie der drohenden Plage der Finsternis kennen, die vor hat, sich über die Welt auszubreiten und sie zu zerstören.

Bild
Format2,00:1 (anamorph)
NormPAL
 Mit dem anamorphen Transfer kann man im digitalen Zeitalter nicht sonderlich zufrieden sein. Als Master wurde scheinbar eine NTSC-Quelle verwendet, da sich in Bewegungen geringe Anzeichen von Ghostings befinden. Ein deutlicher Schwachpunkt ist der Kontrast, der viel zu steil wirkt und sowohl in hellen als auch in dunklen Bildbereichen dafür sorgt, dass Details kaum oder gar nicht zu erkennen sind. Die Farben wirken etwas wechselhaft in ihrer Stärke und wurden als Stilmittel durch Filter verfälscht. Diese Spielereien stehen dem Film selber aber gut zu Gesicht. Ein weiterer Kritikpunkt stellt die Schärfe dar, die lediglich durchschnittliche Werte liefert und alles andere als detailfreudig ist. Die Kompression und der Bildstand sorgen für kleine Unruhen, die aber nicht als störend empfunden werden. Letztendlich reicht es für knappe 3 Punkte, die aber eine deutliche Tendenz nach unten aufweisen.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu), Dolby Digital 2.0 Surround (Deu, En)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Neben dem deutschen Surroundton existiert noch ein 5.1-Mix, der über die gleichen klanglichen Eigenschaften verfügt, aber wesentlich fülliger wirkt und dem Subwoofer einen Bass entlockt, der sehr zur Atmosphäre des Films beiträgt. An Räumlichkeit überzeugt der 5.1-Ton jedoch nur wenig, da kaum echte Surroundeffekte vorhanden sind und stattdessen die Frontkulisse einfach auf die hinteren Boxen gelegt wurde. Beeinträchtigungen im Bezug auf die Verständlichkeit der Dialoge gibt es nicht, da die musikalische Begleitung und die vorhandenen Umgebungsgeräusche zu keinen Überlagerungen führen. Dennoch ist der Surroundton die bessere Alternative. Der zudem vorhandene englische Originalton, liegt ebenfalls in einer Surroundabmischung vor, die qualitativ am natürlichsten ausgefallen ist. Störgeräusche sind bei keiner der Tonspuren auszumachen und deutsche Untertitel sind optional vorhanden.
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Extras
Extras
  • Deleted Scenes (2:34 Min.)
  • Making of (7:18 Min.)
  • Originaltrailer (1:31 Min.)
  • Trailershow:
    • War of the Living Dead (1:25 Min.)
    • Adam Mason's Blood River (2:38 Min.)
    • Simon Says (2:18 Min.)
    • 7eventy 5ive (1:20 Min.)
    • Broken 2 - The Cellar Door (1:29 Min.)
    • Ed Gein (1:10 Min.)
    • Hack! (1:33 Min.)
    • Alien Agent - Trailer 1 (3:00 Min.)
    • Alien Agent - Trailer 2 (1:59 Min.)
    • Phantom Force (1:34 Min.)
    • Inhospitable (1:32 Min.)
    • The Devil Dared Me To Do (1:37 Min.)
    • Lost Colony (1:31 Min.)
    • Dragon Storm (0:45 Min.)
    • Last Sentinel (1:57 Min.)
    • Streets of Philadelphia (2:13 Min.)
    • Kids - In den Straßen New Yorks (2:15 Min.)
    • Jackbutt (2:19 Min.)
    • Die Kreuzritter 4 (1:07 Min.)
    • Kiltro (1:50 Min.)
    • End of the Line (1:46 Min.)
VerpackungKeepCase
 Das Bonusmaterial hat ein gut 8minütiges Making of vorzuweisen, welches bei Betrachtung aber nur aus Interviews und Filmszenen besteht. Leider gibt es keine deutschen Untertitel, doch wer der englischen Sprache mächtig ist, wird einige interessante Fakten zum Film erhalten. Einige der Aussagen sind zwar eher als werbewirksam anzusehen, doch geht der Informationsgehalt nicht verloren. Weiterhin sind ein paar Deleted Scenes und der Filmtrailer vorhanden. Eine umfangreiche Trailershow rundet den Bonusbereich ab.
 +-----

Fazit
Mit der Bibel hat die 8. Plage nichts zu tun, sondern sie ist eine Bezeichnung für das Böse, welches eine Gruppe von Gefängnisinsassen beschwört. Die nun befreiten Dämonen übernehmen deren Körper und richten ein Massaker an, das niemand überlebt. Dies ist die Vorgeschichte zum Debütfilm von Franklin Guerrero Jr., der alle Merkmale des Splatterfilms liebevoll in die Kulisse eines alten, leer stehenden Gefängnisses einbettet. Neue Aspekte kann man "The 8th Plague" nicht abgewinnen, dafür kann die Umsetzung überzeugen. Handlungstechnisch fängt der Film eher ruhig an. Dies ist auch relativ gut gelöst, da die Bedrohung nicht von Anfang an vorhanden ist, sondern der Film so die Möglichkeit erhält, Atmosphäre aufzubauen. Die Hauptperson ist die von Leslie Ann Valenza gespielte Launa, die seit dem Tod ihrer Eltern ein enges Verhältnis mit ihrer Schwester Nikki pflegt. Diese ist von einem Campingausflug allerdings nicht zurückgekommen, was in Launa eine schlimme Vorahnung aufkommen lässt. Mit zwei Freunden und der Hilfe eines Sheriffs begibt sie sich an den Ort, an dem sie Nikki vermutet: das alte Gefängnis ...
Nachdem die Gruppe angekommen ist, darf der Film seine Qualität entfalten und das Grüppchen kann sich durch die Gänge des Gefängnisses bewegen, um der drohenden Gefahr entgegenzutreten. Und so lassen die Dämonen auch nicht mehr lange auf sich warten. Zwar hätte Regisseur Franklin Guerrero Jr. wesentlich mehr aus seiner Kulisse herausholen können, doch ist das Endergebnis allein schon durch die Sounduntermalung geglückt. Sehr bedrückend baut sich die Stimmung von Minute zu Minute auf und gipfelt in diversen blutigen Effektmomenten, in denen nicht alle Teile des Körpers an der richtigen Stelle bleiben. Leider schafft es Franklin Guerrero Jr. aber nicht, von Leslie Ann Valenza einmal abgesehen, seinen Protagonisten eine Seele einzuhauchen, womit die Darsteller sehr steril wirken lediglich gutes Kanonenfutter abgeben. Und obwohl der Film über eine tolle Atmosphäre verfügt, kommt es zu einigen Szenen, die eindeutig zu lang geraten sind, da die Protagonisten einfach nur belanglos durch die Gänge laufen, was auf Dauer ein wenig ermüdend wirkt. Im Großen und Ganzen ist Franklin Guerrero Jr. mit wenig Budget ein netter kleiner Splatterfilm geglückt, der ordentlich zur Sache geht und Freunde des Genres sicherlich gefallen dürfte.



Bilder der DVD




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