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USA 1967
Originaltitel:Tobruk
Alternativtitel:Kanonen von Tobruk, Die
aka. Tobrouk commando pour l'enfer
Länge:105:04 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Arthur Hiller
Buch:Leo Gordon
Kamera:Russell Harlan
Musik:Bronislau Kaper
Darsteller:Rock Hudson, George Peppard, Nigel Green, Guy Stockwell, Jack Watson, Norman Rossington, Percy Herbert, Liam Redmond, Heidy Hunt, Leo Gordon, Robert Wolders, Anthony Ashdown, Curt Lowens, Rico Cattani, Peter Coe
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:16.08.2007 (Kauf)



Inhalt
1942 - Nordafrika. Tobruk, von den Deutschen besetzt, ist für die Engländer uneinnehmbar. Sie entschließen sich, ein Sonderkommando in die Stadt einzuschleusen, um die Deutschen entscheidend zu schwächen. Ein riesiges Treibstoffdepot soll gesprengt werden, damit die Panzer des Feindes unbrauchbar sind. Nach einem langen gefährlichen Weg durch die Wüste erreichen die Männer ihr Ziel - und steuern direkt in ein höllisches Inferno ...

Bild
Format2,35:1 (anamorph)
NormPAL
 Man wird das Bild wohl bei weitem nicht als perfekt bezeichnen wollen, aber es macht doch in diesem Zustand einiges her. Schließlich sind die Grundeigenschaften für einen Film des Jahrgangs 1967 relativ gut. Kratzer sind nur wenige zu sehen und die Schärfe ist sehr brauchbar. Das heißt, dass es zwar nicht zu einem sehr plastischen Bild reicht, dass das aber auch weder nötig, noch möglich ist. Ein wenig weiche Konturen sind durchaus plausibel, solange es nicht zu glatten Details kommt. Und mehr wäre schwerlich rauszuholen, weil das Material in einigen Szenen ein unglaublich starkes Rauschen aufzeigt. Das ist relativ natürlich, da das Material die harschen Lichteinflüsse vermutlich nicht allzu gut verarbeiten konnte und somit diese Körnung bereits im Aufnahmeprozess entstand. Die Farben sind angeglichen an das Wüstenklima, so dass vor allem erdige bzw. sandige Töne hervorstechen. Wie es aber damals üblich war, ist insgesamt eine ordentliche Sättigung vorhanden, so dass bläuliche ebenfalls nicht untergehen. Somit eine würdige Umsetzung im Originalformat von 2,35:1, die vermutlich keine wesentlich bessere Qualität zulässt.
 +++/--

Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Es drückt ein wenig Rauschen durch in der deutschen Sprache und natürlich enthält sie auch eine unverkennbare Kernigkeit, mit Fehlern in größerem Ausmaß muss man aber nicht rechnen. So drückt sich das Zischeln nur dezent aus und die Mittenlastigkeit führt nicht zu einem flachen Ausdruck. Aus dem Monomodus ist nicht viel herauszuholen, der Verständlichkeit schadet es aber nicht und der Atmosphäre dient es eher noch. Beim englischen Ton verhält sich das ähnlich, nur dass beim Umschalten sofort auffällt, dass die Stimmen etwas klarer und unverbrauchter erklingen. Erfreulicherweise existieren hierfür deutsche Untertitel.
 ++----

Extras
Extras
  • 4seitiges Booklet
  • Trailer (2:46 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • Home Of The Brave (2:11 Min.)
    • Samurai Commando (1:20 Min.)
    • Die Wildgänse kommen (3:52 Min.)
    • Brotherhood (2:50 Min.)
    • Der Feind im Inneren (1:50 Min.)
    • Sky Fighters (1:45 Min.)
VerpackungKeepCase
 Nichts als Trailer auf der DVD, aber das Booklet enthält einen Nachdruck des damaligen Filmheftchens.
 +-----

Fazit
- "Das ist Selbstmord."
- "Das ist Befehl." (Filmzitat)

Ganz ordentlicher, aber jetzt nicht irgendwie herausragender Kriegs-Action-Film, der als Wüstenabenteuer die ersten zwei Drittel vorwärts robbt und dann beginnend in Tobruk quasi eine Actionszene an die andere reiht. Mit Hudson und Peppard in den gegensätzlichen, aber gemeinsam kämpfenden Hauptcharakteren gut besetzt und auch recht aufwendig produziert, gelingt Regisseur Hiller zwar eine ganz unterhaltsame Geschichte, die aber keine Überraschungen in sich birgt und auch beim explosiven Showdown nicht so ganz wirklich für Aufregung sorgt. Da fehlt irgendwie Esprit.
Verärgern tun aber eher die weniger gelungenen Trickaufnahmen gegen Ende, deutliche sichtbare Rückprojektionen, die Verwendung von anderem Filmmaterial und ein Studio-Tobruk mindern jeden guten Eindruck; und der Verräter in den eigenen Reihen ist selbst dem nachlässigsten Zuschauer sofort erkennbar. Außerdem konnte man sich einen nervig-unlustigen Goof unter den Soldaten nicht verkneifen. Ansonsten wird die Handlung auch während des eher lästigen Wüstenrittes rasch vorangetrieben, ein Minenfeld, Beschuss durch eigene Flieger, ein Tuareg-Stamm, überlaufendes Agenten-Pärchen und die drohende Einkesselung und Aufreibung zwischen Deutschen und Italienern sorgen für genügend Abwechslung.
Hudson - ein Bär von einem Mann übrigens - selbst hat weniger zu tun, seine Figur ist zu überlegen und ruhig, zu sehr gut. Peppard kommt besser weg, vor allem da er mit mehr Ambivalenz und innerlich brodelnder angelegt ist, und sich als zweiter Mann sehr gut macht. Insgesamt ganz erfolgreicher Film, mit etwas mehr Aufregung hätte aber mehr daraus werden können.



Bilder der DVD




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