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USA 2007
Originaltitel:Curse of the Zodiac
Länge:81:47 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Ulli Lommel
Buch:Ulli Lommel
Kamera:Bianco Pacelli
Musik:Green River Band
Darsteller:Shaun Adams, Lyn Beausoleil, Christian Behm, Mouse Bridwell, Cassandra Church, Colette Claire, Rachael Devlin, Kelse Fossum-Trausch, Max Inglewood, Dusty Kocks, Lee Mercer, Max Nikoff
Vertrieb:Marketing Film/Sunfilm
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:20.09.2007 (Kauf)



Inhalt
San Francisco, in den 70ern. Ein einziger Mann versetzt die Stadt in Angst und Schrecken und hält die Polizei zum Narren: der Zodiac-Killer. Keiner ist vor ihm sicher. Als eine junge Frau beginnt, den brutalen Mörder in ihren Träumen zu sehen, wird ihr sehr bald bewusst, dass sie das nächste Opfer sein könnte ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Hier wurde auf DV gedreht und zudem extrem digital verfremdet. Das Resultat ist erschreckend. Meist erscheint das Bild wie ein undurchsichtiger Brei und es fällt teilweise schwer, überhaupt noch etwas an Details zu erkennen. Der Transfer ist durchweg unscharf und verwaschen. Hinzu kommen deutliche Nachzieheffekte bei schnellen Schwenks, die Kompression kommt immer wieder aus dem Tritt und macht mit unschönen Artefakten und Blockbildungen auf sich aufmerksam. Aufgrund der starken Verfremdungen mag weder Kontrast noch Farben zu gefallen. Das Bild ist meist zu steil und überstrahlt, hinzu kommen übersättigte Farben, welche zu einem Brei verlaufen und produktionsbedingtes Rauschen ist in dunklen Szenen ebenfalls deutlich auszumachen. Kurz gesagt: Ein miserables Bild, welches auf Großbildschirmen kaum zu ertragen ist.
 +/----

Ton
FormateDolby Digital 2.0 Stereo (nur engl.), Dolby Digital 5.1 Upmix (nur dt.)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Die Soundabmischung ist auch nicht besonders gut. Sei es der asynchrone Originalton, oder der schlechte 5.1-Upmix mit der miesen Synchronisation, glücklich werden wir mit beiden nicht. Die deutsche Tonspur klingt dumpf und gedrungen. Dynamik und Druck fehlt hier gänzlich und zudem bleiben die Effektkanäle überwiegend stumm. Dafür dürfen die Dialoge aus dem kompletten Frontbereich kommen, was nicht sonderlich gut klingt. Der englische Stereo-Mix macht derweilen auch keinen guten Eindruck und wirkt kaum wirklich verständlich. Untertitel gibt es keine.
 ++----

Extras
Extras-
VerpackungKeepCase im Schuber
 Bonusmaterial gibt es keines, dafür wird die DVD als Amaray im Schuber ausgeliefert. Kein wirklicher Trost.
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Fazit
Kann man einen Regisseur auf Schmerzensgeld verklagen, oder zumindest darauf, dass er keine Filme mehr drehen darf? Das, was uns Interner Link"The Boogeyman"-Regisseur Ulli Lommel hier serviert, ist eine filmische Frechheit und grenzt an Körperverletzung. Es wird ja so ziemlich jeder Scheiß verfilmt und direkt auf DVD veröffentlicht, doch dieses billige Filmchen ist wohl das Mieseste, was ich in letzter Zeit gesehen habe.
Lommel nimmt die Geschichte des berühmten Zodiac Killer auf und kurbelt in kürzerster Zeit einen solchen Scheiß runter, dass es nicht einmal als Trash durchgehen kann. Aber Trash kann "Curse of the Zodiac" auch gar nicht sein, denn dafür nimmt der Regisseur seinen Film viel zu ernst. Desweiteren wird dieses billige Amateurfilmchen (anders kann kann die Bildqualität nicht umschreiben) übersät mit Effekten, die zur schnellen Übersättigung führen. Bilder werden verfremdet, die Kamera verwackelt, ein Gegenschnitt dort, ein Split Screen hier und alles dermaßen hektisch, das es einem schlecht wird.
Das Bild wirkt nie wirklich ruhig, immer wieder werden wir von üblen Bildkollagen belästigt, was schlimm aussieht. Über die langweilige Musik muss man kaum noch ein Wort verlieren und dass der Killer ständig im Off spricht und eine dermaßen gequirlte Kacke von sich gibt, ist kaum zu ertragen. Es fällt kaum ein Wort, in dem er nicht mit irgendwelchen Fäkalwörtern hantiert. Das hat weder Klasse noch Stil, vielmehr scheint Lommel schnell ein paar Euro machen zu wollen, was sicherlich legitim ist, doch wie man diesen Film mehr als 15 Minuten ertragen kann ohne die Forward-Taste zu betätigen, bleibt mir ein Rätsel. Wer es aber doch aushält, sich 85 Minuten durch ein wirres und überladenes Schnittgewitter in übelster Bildqualität durch zu kämpfen, der wird mit einem dermaßen lahmen Ablauf von Morden belohnt, dass es schon wehtut. Immer wieder schlägt der Killer dort zu, wo ein Paar sich streitet und im Schnittgewussel erkennen wir nicht einmal mehr richtig, was mit den Opfern passiert. Hinzu kommen peinliche und hölzerne Dialoge, die deutsche Synchronisation macht die Sache nicht besser und wir dürfen uns zudem über ein dermaßen saumäßiges Skript ärgern, dass 88 Minuten einer Folter fürs Gehirn gleichkommt. Die DVD ist ebenfalls nicht sonderlich liebevoll produziert und Sunfilm schafft es nicht einmal, ein gescheites Menü zu produzieren. Finger weg!



Bilder der DVD




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