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NZ 2007
Originaltitel:Devil Dared Me To, The
Länge:77:46 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Chris Stapp
Buch:Chris Stapp, Matt Heath
Kamera:Duncan Cole
Musik:Chris Burt
SFX:Victoria Joe, James Cunningham
Darsteller:Ria Vandervis, Phoebe Falconer, Dominic Bowden, Chris Stapp, Josh Thomson, Matt Heath, Bonnie Soper, Andrew Beattie, Tom Kane, Phillip Brough, Zach Baker, Piers Graham
Vertrieb:MIG / EuroVideo
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:29.05.2008 (Verleih) / 19.06.2008 (Kauf)



Inhalt
Randy Campbell entstammt einer Stuntman-Familie. Doch nach dem Tod seiner Eltern wächst er auf einer Schaffarm in Neuseeland auf. Seinen Traum, zum berühmtesten Stuntman Neuseelands zu werden, gibt er dennoch nicht auf. Schon früh versucht er sich an Stunts und als junger Mann arbeitet er für die Stunt-Legende Dick Johansonson, der mit Randys zunehmendem Erfolg immer mehr zu seiner Nemesis wird. Doch Randy lässt sich nicht aufhalten: er will der größte Stuntman aller Zeiten werden, auch wenn es ihm das Leben kosten sollte. Und so bereitet er alles für den größten Stunt überhaupt vor: Er will mit einem raketenbetriebenen Wagen von einer Klippe springen. Und dabei fürchtet er weder Tod noch Teufel.

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Der anamorphe Transfer zeigt sich von einer gelungenen Seite. Die Farben wirken satt und kräftig, der Kontrast sieht meist sehr ausgewogen aus und verschluckt eher selten Details innerhalb dunkler Bildbereiche. Schärfetechnisch wird ebenfalls überdurchschnittliches geboten, was wiederum der Detailwiedergabe zugute kommt, die insbesondere in Nahaufnahmen sehr überzeugt. Leichte Schwankungen innerhalb von Totalen sind auszumachen, da diese nicht immer so detailliert wiedergegeben werden, doch kann man gut mit dem Ergebnis leben. Entschädigt wird man dafür mit ordentlichen Konturen, die der Grundschärfe dienlich sind. Rauschen ist in wenigen Szenen bemerkbar, dann allerdings auch nur sehr dezent, ohne als störend empfunden zu werden. Auch die Kompression zeigt sich von einer guten Seite und Defekte sind diesem Bild ein Fremdwort.
 ++++/-

Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Die beiden Tonspuren liegen in Dolby Digital 5.1 vor, wobei der Originalton etwas natürlicher klingt. Dies liegt an einer etwas homogeneren Abmischung, da in der sehr gelungenen deutschen Synchronfassung die Dialoge gegenüber den Umgebungsgeräuschen und der musikalischen Begleitung dominieren. Dies ist auch schon der einzigst nennenswerte Unterschied, da beide Tonspuren mit einer ordentlichen Dynamik versehen sind und zudem dank passend eingesetzten Effektlautsprechern für ein räumliches Klangerlebnis sorgen. Immer wieder werden für den Verlauf des Geschehens direktionale Effekte geboten und auch der Score verteilt sich über das gesamte Boxensystem. Zudem überzeugen beide Tonspuren mit einer klar und deutlich ausgelegten Front, bei der es zu keinem Zeitpunkt zu Beeinträchtigungen der Verständlichkeit kommt. Optional gibt es noch deutsche Untertitel.
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Extras
Extras
  • Originaltrailer (1:37 Min.)
  • Trailershow:
    • Die 8. Plage (1:27 Min.)
    • War of the Living Dead (1:25 Min.)
    • Adam Mason's Blood River (2:38 Min.)
    • Simon Says (2:18 Min.)
    • 7eventy 5ive (1:20 Min.)
    • Broken 2 - The Cellar Door (1:29 Min.)
    • Ed Gein (1:10 Min.)
    • Hack! (1:33 Min.)
    • Alien Agent - Trailer 1 (3:00 Min.)
    • Alien Agent - Trailer 2 (1:59 Min.)
    • Phantom Force (1:34 Min.)
    • Inhospitable (1:32 Min.)
    • Lost Colony (1:31 Min.)
    • Dragon Storm (0:45 Min.)
    • Last Sentinel (1:57 Min.)
    • Streets of Philadelphia (2:13 Min.)
    • Kids - In den Straßen New Yorks (2:15 Min.)
    • Jackbutt (2:19 Min.)
    • Die Kreuzritter 4 (1:07 Min.)
    • Kiltro (1:50 Min.)
    • End of the Line (1:46 Min.)
VerpackungKeepcase
 Lediglich der Originaltrailer zu "The Devil Dared Me To" ist neben einer umfangreichen Trailershow des Anbieters als Bonus vorhanden.
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Fazit
"Flieg wie die rasende Muschi von Uschi!"

In Neuseeland scheint die Filmwelt noch in Ordnung zu sein. Fern von dem Schein und Sein aus Hollywood werden hier noch Geschichten erzählt, die nicht durch die großen Studios beeinflusst und zu Hochglanzproduktionen aufgeplustert werden - zumindest hat man den Eindruck. Hier gibt es noch die kleine und feine Produktion, die jenseits des Mainstream ihr Publikum findet. Vor mehr als 20 Jahren überraschte ein Mann namens Peter Jackson mit einem Meisterwerk namens Interner Link"Bad Taste" die Genre-Fans. Aber Neuseeland hat nicht nur diesen phantastischen Genrebeitrag zu bieten, denn es folgten in den letzten Jahren Perlen wie Interner Link"Die unwiderlegbare Wahrheit über Dämonen" von Glenn Standrings oder Interner Link"Black Sheep" von Jonathan King, wobei Letzterer in seiner Machart in eine ähnliche Kerbe wie einst "Bad Taste" schlägt.
Der neueste Streich, den man uns aus Übersee vorlegt, ist nicht ganz so einfach in eine Kategorie einzuordnen wie die drei genannten Titel. Als eine bunte Mischung aus Splatter, Action und (tief)schwarzen Humor präsentiert Chris Stapps seinen "The Devil Dared Me To". Und aufgrund der recht kurzen Laufzeit von knapp 80 Minuten legt der Film ein Tempo vor, wie man es schon gar nicht mehr gewohnt ist. Vergleichbar mit einer Achterbahnfahrt geht's rauf und runter, dann aber in einem enormen Looping, bei dem man nur schnell Luft zum Durchatmen holen kann. Sei es, weil einem die Spucke wegbleibt oder weil Stapps es mal wieder schafft, eine gelungene und vor allem makabre Zote auf den Zuschauer abzufeuern. Dabei ist die Geschichte recht einfach gehalten und man begleitet den Weg von Randy Campbell, der aus einer Stuntman-Familie stammt und bei einem waghalsigen Stunt seinen Vater und wenig später auch seine Mutter verliert. Nun ist sein größter Traum selber einmal Stuntman zu werden und hier beginnt nach einer kurzen Einführung die Geschichte vom Schafhirten zum Stuntman. Es ist schon fast unglaublich, was Chris Stapp mit seinem Freund Matt Heath trotz eines geringen Budgets auf die Beine gestellt hat. Die beiden glänzen mit unverbrauchten Ideen in ihrem Drehbuch und gelungenen Stunts. Dass zudem eine gehörige Portion Humor dafür sorgt, den Film alles andere als ernst zu nehmen, war wiederum ein nahezu perfekter Schachzug der beiden Debütanten im Filmgeschäft. Ob der Humor letztendlich für jeden geeignet ist, darf zwar bezweifelt werden, da man auf debile Scherze setzt, doch wer an Interner Link"Jackass" gefallen findet, wird auch hier seinen Spaß haben. "The Devil Dared Me To" ist ein richtiger Knaller geworden und wird früher oder später sicher als Kultfilm gehandelt werden.
Für die deutsche Synchronfassung konnte man übrigens Thomas Danneberg engagieren, der mal richtig schön proletenhaft klingt und nicht passender für die Rolle des Dick Johansonson hätte besetzt werden können. Hinzu kommt eine gelungene Bild- und Tonqualität, die zumindest ein wenig für das nicht vorhandene Bonusmaterial entschädigen.



Bilder der DVD




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