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USA, BG 2007
Originaltitel:Wraiths of Roanoke
Alternativtitel:Lost Colony, The
Länge:87:27 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Matt Codd
Buch:Rafael Jordan
Kamera:Anton Bakarski
Musik:John Dickson
SFX:Wes C. Caefer, Velichko Ivanov
Darsteller:Adrian Paul, Frida Show, Rhett Giles, Michael Teh, Mari Mascaro, Alex McArthur, George Calil, Doug Dearth, Atanas Srebrev, Hristo Mitzkov, Velislav Pavlov, Rafael Jordan, Jonas Talkington, Suzette Kolaga, Terence H. Winkless
Vertrieb:MIG / EuroVideo
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:16.04.2008 (Verleih) / 15.05.2008 (Kauf)



Inhalt
Es ist das Jahr 1587. Englische Kolonisten machen sich auf, die Neue Welt zu erobern. Sie landen auf der Insel Roanoke und finden ein Fort vor, das vor Jahren erbaut wurde. Die dort stationierten Soldaten haben es verlassen. Nur einer blieb zurück, tot am Strick baumelnd. Die Kolonisten finden eine Botschaft, die in altnordischer Sprache verfasst wurde und die Siedler vor dem Bösen warnt, das in den Wäldern Roanokes haust. Die Angst geht um, doch die Siedler haben keine Wahl. Sie harren in dem Fort aus. Eine schwangere Frau durchlebt schreckliche Albträume und sieht Kreaturen, die ihre Baby entführen. Wenig später tauchen diese Kreaturen auf und die Siedler müssen ums nackte Überleben kämpfen. Diejenigen, die kamen, die Neue Welt zu zähmen, werden nun Opfer eines uralten Bösen ...

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Das Bild liegt in einem anamorphen Transfer vor, der frei von Defekten ist und einen sehr ausgewogenen Kontrast vorzuweisen hat, was den vielen dunklen Szenen zugute kommt. Die Farbgebung erfreut zudem mit kräftigen und natürlichen Tönen. Auch die Schärfe überzeugt und offenbart viele Details, welche nur in dunklen Szenen etwas zurückgehen und den ansonsten guten Wert beeinträchtigen. Ein leichtes Bildrauschen ist vorhanden, fällt aber nicht weiter ins Gewicht. Die Kompression geht in Ordnung, kann aber kleine Schwächen nicht verleugnen. Gerade in Szenen mit Qualm oder Nebel zeigt sich innerhalb homogener Flächen ein sichtbares Blockrauschen, das zwar nicht sehr kräftig ist, aber eine Unruhe ins Bild bringt.
 ++++--

Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu), Dolby Digital 2.0 Surround (Deu, En)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Die deutsche Synchro wurde einmal als Surround- und einmal als echte 5.1-Variante aufgebracht, wobei erstere eigentlich unnötig erscheint, da sie weitestgehend identisch ist und ihr lediglich die Dynamik fehlt, wie es die 5.1-Variante schafft. Allgemein ist die deutsche Synchronisation sehr frontlastig ausgefallen. Dennoch werden die hinteren Lautsprecher zur Unterstützung des Scores und für Umgebungsgeräusche genutzt. Ein dezenter Bass sorgt in Spannungs- und Actionszenen zusätzlich für eine ansprechende Dynamik. Die Dialoge sind zu jeder Zeit klar und deutlich wiedergegeben, wobei auffällt, dass die Stimmen etwas dominieren im Vergleich zum Score und den Umgebungsgeräuschen. Dies sorgt für eine nicht sehr ausgewogene Abmischung und klingt bei der englischsprachigen Originalfassung, die nur in einer Surroundfassung vorliegt, natürlicher. Ansonsten ist diese der deutschen 2.0-Variante ebenbürtig. Wer etwas mehr Dynamik bevorzugt, sollte die 5.1-Variante beim Betrachten des Films auswählen. Störende Nebengeräusche werden in keine der drei Tonspuren verursacht. Optional gibt es deutsche Untertitel.
 +++/--

Extras
Extras
  • Originaltrailer (1:31 Min.)
  • Slideshow
  • Trailershow:
    • Alien Agent - Trailer 1 (3:00 Min.)
    • Alien Agent - Trailer 2 (1:59 Min.)
    • Phantom Force (1:34 Min.)
    • Inhospitable (1:32 Min.)
    • Jackbutt (2:19 Min.)
    • Dragon Storm (0:45 Min.)
    • Last Sentinel (1:57 Min.)
    • Streets of Philadelphia (2:13 Min.)
    • Kids - in den Straßen New Yorks (2:15 Min.)
    • The Devil dared me to (1:38 Min.)
    • Die Kreuzritter 4 (1:07 Min.)
    • Kiltro (1:50 Min.)
VerpackungKeepCase
 Extras befinden sich nur in Form des Originaltrailers, einer Slideshow mit Filmszenen sowie einer Trailershow mit weiteren Titeln aus dem Hause MIG auf der DVD.
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Fazit
Regisseur Matt Codd inszenierte mit "Lost Colony" einen Mystery-Thriller, der auf eine wahren Begebenheit basiert. Angeblich verschwanden zwischen 1587 und 1590 tatsächlich 117 Siedler unter nicht erklärbaren Umständen auf Roanoke Island, dem heutigen US-Bundesstatt Virginia. Aber wie es sich für eine Legende gehört, ergibt sie immer einen Stoff für eine filmische Umsetzung. "Lost Colony" entstand für den amerikanischen SciFi Channel und hebt sich deutlich von der breiten Masse ab. Spannend erzählt und sehr aufwendig gestaltet darf sich der ehemalige "Highlander" Adrian Paul gegen die Geister verstorbener Wikinger zur Wehr setzen. Wobei die nebulösen Gestalten auch der einzige Kritikpunkt des ansonsten gelungenen Films darstellen. Das Mysteriumm das sich zu Anfang aufbaut, wird durch das Auftauchen der Gestalten irgendwie entzaubert und verschenkt vorhandenes Potenzial. Dennoch kann die TV-Produktion weiterhin unterhalten, was vor allem den guten Darstellern zu verdanken ist. Trotz des historischen Kerns, der bekanntlich nicht immer jedermanns Sache ist, agieren die Akteure souverän und glaubhaft in ihren Rollen. Zudem überzeugt die Kulisse und die passende musikalische Untermalung der Szenen. Um wieder auf die Geistererscheinungen zurück zu kommen: Es wurde zwar mit Sorgfalt gearbeitet, das Ergebnis reicht aber nur zu gutem Durchschnitt. Ein Makel, der im Computerzeitalter mit seinen CGI-Effekte leider viele Produktionen betrifft. Trotz dieser kleinen Kritik sollte man "Lost Colony" gegenüber so mancher Kinoproduktion in der letzten Zeit den Vorrang geben.



Bilder der DVD




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