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USA 2004
Originaltitel:Dinocroc
Alternativtitel:Primevil
Länge:88:20 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Kevin O'Neill
Buch:Dan Acre, Frances Doel, John Huckert
Kamera:Yoram Astrakhan
Musik:Damon Ebner
SFX:Ed Gorlitz
Darsteller:Costas Mandylor, Charles Napier, Jane Longenecker, Jake Thomas, Matt Borlenghi, Bruce Weitz, Joanna Pacula, Price Carson, Jamie Akhavi, Don Pugsley, Max Perlich, Fred Burns, Ric Sarabia, John Timmons, Michael Waite, Dan Acre, Bruce Barlow, John Huckert, Jennifer Siebel, Mark Sikes, Jennifer Tetlow
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Im Naherholungsgebiet des Grant Lake geht die Angst um. Immer mehr Angler und Wassersportler verschwinden spurlos in den Tiefen des Sees. Die Ermittlungen führen Sheriff Harper (Charles Napier) zur Gereco Corporation, einem Institut, dass im Bereich der prähistorischen Gen-Forschung weltweit führend ist. Doch ein Experiment ist außer Kontrolle geraten. Eins der geklonten Versuchstiere konnte entkommen. Nun terrorisiert eine urzeitliche Fressmaschine gigantischen Ausmaßes den Ferienort und nichts kann ihren Blutdurst stoppen ...

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Das anamorphe Bild macht einen grundsoliden Eindruck und fällt lediglich durch sein etwas zu starkes Bildrauschen auf. Die Farben wirken stets natürlich und satt und auch der Kontrast weiß überwiegend zu gefallen, kann aber in dunklen Szenen nicht immer zu gefallen wissen und wirkt dort oftmals zu dunkel. Die Schärfe hingegen ist ausgesprochen gut geworden und offenbart und eine gute Detailschärfe und auch die Kantenschärfe leistet eine saubere Arbeit ab. Die Kompressionen arbeiten unauffällig im Hintergrund und lassen keinen Grund zur Klage. Mit einem etwas weniger starken Hintergrundrauschen hätten wir dem Bild durchaus einen Punkt mehr geben können, aber durch dieses Manko, einen nicht immer optimalen Kontrast und gelegentliche Bewegungsunschärfe, reicht es für 4 gute Punkte.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Dem deutschen Ton wurden gleich 3 Spuren spendiert, dabei hätte eine durchaus gereicht. Die Sprachverständlichgkeit ist hierbei recht gut, dennoch wirkt der Frontbereich etwas zu dünn, kann dafür aber mit einer ordentlichen Räumlichkeit aufwarten. Die Effektlautsprecher sind stets im Einsatz, entweder für die Umgebungsgeräusche oder den Einsatz des Scores. Insgesamt fehlt es hier aber an den nötigen Tiefenbass und auch der Dynamikbereich wirkt weniger überzeugend. Alles in allem wirkt die Abmischung noch zu frontlastig. Hier hätte man durchaus mehr herausholen können. Unterschiede zum 5.1 Track und der DTS-Spur sind nicht auszumachen und die Dolby Surround-Spur wirkt lediglich nicht so weiträumig wie die anderen Upmixe. Hier punktet auf jedenfall die englische Dolby Digital 5.1-Spur, die im Dynamikbereich einen draufsetzt und kräftiger und weiträumiger wirkt als die deutsche Spur. Auch im Bassbereich setzt dier Originalton noch einen drauf und sorgt für einen viel ausgeprägteren Tiefenbass. Die Dialoge wiederum sind in der deutschen Fassung besser zu verstehen und wirken hierbei etwas zu dumpf. Deutsche Untertitel gibt es leider nicht. Bei beiden Spuren wäre mehr möglich gewesen, so reicht es für eine solide Abmischung, mit mindest zwei unnötigen Spuren.
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Extras
Extras
  • Originaltrailer
  • Originaltrailer in Deutsch
  • Filmografien & Biografien:
    • Roger Corman
    • Bruce Weitz
    • Charles Napier
  • Trailershow:
    • Monster
    • Gingers Snaps 2
    • Undiscovered Tomb
    • Pakt der Hexen
    • Shark Hunter
    • Inugami
    • Into the Mirror
    • Ratten
 Außer eine handvoll Trailer und Biografien wird uns hier nichts geboten.
 +-----

Fazit
"Dinocroc" ist wieder eine Sorte von Tierhorrorfilmen, denen man jegliche Logik absprechen muss. Aber dies ist weniger schlimm und war hierbei durchaus zu erwarten, nur leider schafft es Kevin O'Neill in seinem Regiedebüt nicht, die nötige Atmosphäre aufzubauen. Trotz einer recht rasanten Inszenierung wirkt vieles dank eines dünnen Skriptes viel zu langatmig und gerade zum Ende hin gibt es eine ellenlange Einstellung eines vorbeifahrenden Zuges, die zur Tortur des Zuschauers wird. Der Rest ist dann aber auch nur solides B-Movie-Gewäsch, dessen Unterhaltungswert mit dem Promillegehalt der Zuschauer steht und fällt. Eine typische Roger Corman-Produktion eben, dessen Monster eine Mischung aus Dino und Krokodil ist und komplett aus dem Computer entsprang. Produktionsbedingt wirken die CGI-Effekte gerade mal mittelmäßig, aber sind bei weiten nicht so schlimm wie in Interner Link"Creatures", über den wir zuletzt berichteten. Der "Dinocroc" darf sich hier dann auch ordentlich austoben und durch den dünnen Plot fressen, egal ob es peinlich wird oder nicht, Hauptsache man sieht das Vieh. Diese kleinen "Fressorgien" sind gar nicht mal so unhart, wurden aber ebenfalls computeranimiert und finden ihren frühen Höhepunkt in der abgefahrenen Fressszene des kleinen Bruders unseres Hauptdarstellers. Was politisch unkorrekt: Hier stirbt ein Kind und das auf grausamste Art und Weise. Aber da es ein Tier gewesen ist, bleibt der Film ab 16. Da lobt man sich doch unsere liebe FSK.
Wie oben schon erwähnt, sollte man hier erst gar nicht versuchen den Film zu analysieren, denn dabei würde nur eins herauskommen, nämlich das "Dinocroc" ein zwar solider aber unausgegorener Genrefilm geworden ist, dessen Regisseur lieber am PC herumspielt als solide Handarbeit abzuliefern. Dies geht zu Lasten der Spannung. Man sieht zu viel, was man nicht sehen möchte, zumindest nicht in dieser Art und die Story und deren unzähligen Plotlöcher tragen ihr Übriges bei. Kaum verständlich, wie dieser Film einen Preis bekommen konnte...

Für einen spannenden Tierhorror ist "Dinocroc" einfach nicht gut genug und das Krokodil alles andere als furchteinflößend. Für einen gelungenen Partyfilm fehlt es an der nötigen unfreiwilligen Komik, denn der ganze Film nimmt sich selbst viel zu ernst. Schade, weniger wäre einfach mehr gewesen und Potenzial hat der Film durchaus.
Das anamorphe Bild der DVD bietet bis auf das recht extreme Bildrauschen einen durchweg sauberen und scharfen Transfer. Der Ton kann als durchweg solide bezeichnet werden, nur beim Bonusmaterial wurde gespart. Das Cover ist diesmal wieder sehr gut geworden, verspricht aber mehr als dieser Film hält. Für Komplettisten zum Empfehlen, alle anderen können mal Probeschauen, vergesst aber eure Freunde nicht einzuladen, dann macht "Dinocroc" mit Sicherheit Spaß.



Bilder der DVD




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