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| Vier Freunde unterwegs in einer Sommernacht: Mit mörderischem Tempo fahren sie die Küste entlang, als ihnen plötzlich eine Gestalt vor das Auto springt und am Straßenrand liegen bleibt. Voller Panik werfen sie den leblosen Körper ins Meer und schwören sich, keiner Menschenseele jemals etwas zu erzählen. Doch ein Jahr später kehrt der Horror des Sommers zurück. Alle Beteiligten erhalten rätselhafte Drohungen, sie ahnen: Es gibt jemanden, der um ihr schreckliches Geheimnis weiß. Ein erster, blutiger Mord geschieht und der Unbekannte will nicht ruhen, bis einer nach dem Anderen ein grausames Ende gefunden hat ... |
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| Format | 2,35:1 (anamorph) |
| Norm | PAL |
| Sieht zwar ganz gut aus in diesem Bereich, aber es fehlt doch irgendwie noch etwas. Nicht ganz untypisch für eine frühe DVD wie diese eine ist, denn im Detailbereich und auch an den Konturen sind noch deutliche Chancen zur Verbesserung erkennbar. Nur selten wird eine Szene auch mal richtig unscharf, aber ebenso selten wird eine wirklich sehr gute Detailwiedergabe erreicht. So sind es manchmal nur die dezenten Bewegungen des Rauschens, in seltenen Fällen auch die der nicht ganz sauberen Kompression, die z.B. auf Gesichtern für etwas Details sorgen - natürlich nicht für solche, die man sich wünscht. Wirklich schlecht ist das Bild natürlich nicht, das schuldet "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" allein seiner damaligen Kinoauswertung. Farblich wird manchmal nur ein etwas matter Ton erreicht, dann sind es wieder die Gelbtöne, die den anamorphen Transfer charakterisieren. Somit wünscht man sich auch manchmal etwas mehr Farbkraft, denn auf der einen Seite spielt der Film mitten im Sommer, auf der anderen wird stellenweise ein etwas herbstlicher Look anvisiert. | |
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| Formate | Dolby Digital 5.1 (Deu, En), Dolby Digital 2.0 Surround (En) |
| Sprache | Deutsch, Englisch |
| Untertitel | Deutsch, Englisch, Polnisch, Tschechisch, Ungarisch, Isländisch, Hindi, Hebräisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Türkisch, Griechisch, Portugiesisch |
| Gleiche Rede beim Ton wie beim Bild: Was damals für freudige Gesichter gesorgt hat, ist heute nicht mehr ganz zeitgemäß. Die Stimmen im Deutschen scheinen mal wieder durch den Weichspüler gelaufen zu sein, was für sanfte Dialogakustik, aber auch zu unecht klingende Stimmen sorgt. Da ist ein Schrei im Originalton doch wesentlich erschütternder. Ansonsten klingt der gesamte Track, egal in welcher Sprache, ein wenig zu dünn. Die Dynamik erreicht nur moderate Werte, könnte emotionaler sein, auch wenn der symphonische Anteil des Scores durchaus schon einiges an Ausdruckskraft besitzt. Auch die Effekte sind etwas zurückhaltend für dieses Genre. Jene Effekte, die aufhorchen lassen, sind eher selten der Fall, weswegen sich gelegentlich eine etwas frontale Beschallung breit macht. Trotzdem existiert ein Raumklang, auch wenn er keine phänomenalen Werte erreicht. Den englischen Ton gibt es nochmal als Dolby Surround-Variante, wobei das doch relativ überflüssig ist. | |
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| Extras |
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| Verpackung | KeepCase |
| Der deutsch untertitelbare Audiokommentar auf dieser DVD wird nicht nur vom Regisseur Jim Gillespie eingesprochen, auch wenn man beim kurzzeitigen Durchspulen sehr große Chancen hat, immer nur ihn zu hören, da er die meisten Passagen allein meistert. Für meinen Geschmack ist der manchmal durch den Cutter komplettierte Track ein wenig zu trocken, es werden aber wirklich hunderte unmittelbare Details zum Film aufgedeckt. Gillespie geht es meistens darum, wie er bestimmte Probleme technisch in den Griff bekommen hat, wie es mit dem Dreh voranging und welche Gedanken ihn bei welchen Einstellungen durch den Kopf gingen. Es fehlt jemand im Kommentar, der die zwischenmenschlichen Aspekte ein wenig in den Vordergrund rückt. Desweiteren sind der englische Kinotrailer und vier jeweils einseitige (und auch nicht durchgängige) Filmografien der Hauptdarsteller vertreten, die aber jeweils nur Titelauflistungen darstellen. | |
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Der bisher erfolgreichste Teenieslasher, der außerhalb der "Scream"-Reihe auf dieser Welle mitschwamm, ist immer noch "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast". Unter dem Strich kann man anerkennen, denn qualitativ gesehen, gehörte er auch zu den besten Nachziehern. Er erzählt zwar eine bekannte Geschichte, die auch nicht wirklich überraschen kann, doch er bringt seine Schocks relativ wirksam und mit nicht allzu viel Blut auf die Leinwand, was ja nicht immer schlecht sein muss.Eine hervorragende Besetzung spielt deutlich über ihren sonstigen Fähigkeiten, vor allem was Freddie Prinze jr. und Sarah M. Gellar betrifft. Neu an diesem Film (wenn man sich dafür interessiert) ist die spürbare und sichtbare Veränderung, die die Charaktere nach ihrem Verbrechen durchgemacht haben. Der Verfall der vier gibt dem banalen Geschehen etwas an Tiefe zurück, die die Abermillionen von Stumpfschlächtern ihm zweifellos geraubt haben. Natürlich ist bei einigen Mordsequenzen ein übliches Stöhnen nicht zu verhindern und gerade beim so wichtigen Showdown wird der Haken leider stumpf, so dass man kollektiv "Fortsetzung" schreien könnte, doch das kann den überwiegend positiven Gesamteindruck nicht mehr ganz schmälern. Die Fortsetzung kam dann auch zwangsläufig, konnte aber in Qualität und Erfolg längst nicht mehr mit Teil 1 mithalten. Ein mehr auf Atmosphäre als auf Gedärm setzender Slasher-Beitrag, größtenteils humor- und ironiefrei serviert und deshalb nicht ganz unzerkaut zu genießen. Gehalten in schönen Bildern und mit hervorragender Kleinstadtszenerie. |
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