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D, CAN 2000
Originaltitel:Heavy Metal 2000
Länge:84:25 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Michael Coldewey, Michel Lemire
Buch:Simon Bisley, R. Payne Cabeen, Kevin Eastman, Robert Geoffrion, Carl Macek, Eric Talbot, George Ungar u.a.
Kamera:Bruno Philip
Musik:Frédéric Talgorn, Pantera, Bauhaus, Monster Magnet, Voivod, Pantera, Coal Chamber, Machine Head u.a.
Darsteller:(Stimmen) Michael Ironside, Julie Strain, Billy Idol, Pier Paquette, Sonja Ball, Brady Moffatt, Rick Jones, Arthur Holden, Alan Fawcett, Jane Woods, Elizabeth Robertson
Vertrieb:Columbia TriStar
Norm:PAL
Regionalcode:2,4
DVD-Start:21.11.2000 (Kauf)



Inhalt
In naher Zukunft steht F.A.K.K. (Federation Assigned Ketegonic Killzone) für verwüstete Planeten und Regionen, die eine Todeszone für alle Lebewesen aus Kohlenstoff darstellen. Alle Space-Piloten sind angehalten, sich von diesen Gebieten fernzuhalten.
Aus Schutz vor Übergriffen hat sich der idyllische Planet Eden als F.A.K.K.2 getarnt - vergeblich! Denn der zum interplanetaren Oberschurken mutierte Tyler findet hier den Schlüssel zum Unsterblichkeit. Auf der Suche nach der legendären Kammer des ewigen Lebens entkommt seiner Zerstörungswut niemand - außer der Kampfpilotin Julie. Ihre Schwester Kerri gerät allerdings in Tylers Gewalt. Julie schwört Rache - und jagt den Erzbösewicht durch die ganze Galaxis. Ein finales Duell wird über das Schicksal vieler entscheiden.

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Die gezeichneten Bilder sehen überwiegend sehr ansprechend aus. Bei einem Anime dieser Art gibt es auch kaum Kritikpunkt, denn die Konturen sind angenehm scharf (wenn auch verbesserbar) und farblich sind keine Einbußen zu erkennen. Komplett sauber ist der Transfer aber nicht, denn ein paar schwarze Punktkratzer existieren noch und wenn man das Bild etwas genauer betrachtet, erkennt man im Hintergrund etwas Rauschen, das aber durch die Bewegungen und Action etwas gemindert wird. Die Kompression ist mir eigentlich nur in einem Szenenübergang durch eine starke Verblockung aufgefallen. An anderen Stellen spielt sie lediglich im Rauschen eine geringe Rolle. Bewegungen verlaufen gemäß dem Zeichenstil flüssig ohne Nachziehen oder Ghosting.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch, Französisch
UntertitelEnglisch, Französisch, Deutsch, Polnisch, Tschechisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Holländisch, Norwegisch, Isländisch, Hebräisch
 Die Tonspur zu "Heavy Metal F.A.K.K. 2" ist kinoreif und könnte durchaus von einem größeren Hollywood-Film stammen. Besonders der rockige Soundtrack bringt Leben in die Bude, wobei auch der Effektanteil nicht zu verachten ist. Das SciFi-Umfeld verhilft zu jeder Menge toller und dynamischer Klänge, die mit einem angenehm dicken Bass untersetzt werden. Insgesamt ist der Effektanteil auch angenehm hoch, so dass es selten wirklich langweilig auf den hinteren Lautsprechern wird, auch wenn dort manchmal Teile der Musik zu landen scheinen. Der Dialogteil ist klar abgemischt und geht dabei nie unter. Wenn man dann aber auf den O-Ton umschaltet, merkt man, dass alles noch eine Spur dicker und kräftiger geht. Manchmal hat man im Deutschen nämlich das Gefühl, dass die Songs etwas zurückhaltend eingebracht sind. Im Englischen weicht dieser Effekt und insgesamt wird eine bessere Akustik im Hochtonbereich geboten. Aber auch die deutsche Version ist bereits sehr überzeugend. Wie bei Columbia üblich werden jede Menge Untertitel mitgegeben.
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Extras
Extras
  • Soundtrack
  • Kinotrailer (1:30 Min.)
  • Filmdokumentationen:
    • Julie Strain "Supergöttin" (13:18 Min.)
    • Hinter den Kulissen (3:44 Min.)
  • Animationen:
    • Luftkampf um Eden (2:27 Min.)
    • Echsenkampf (1:38 Min.)
    • Liebesszene (2:15 Min.)
    • Julie badet (1:47 Min.)
    • Endkampf (3:23 Min.)
  • Animationstests (1:13 Min.)
  • Fotos (129 Bilder)
VerpackungKeepCase
 Es ist zwar keine dicke Special Edition geworden, aber das Bonusmaterial ist durchweg sehenswert. Filmamazone Julie Strain, die sexy Vorlage für die Comic-Heldin, bekommt eine viertelstündige Dokumentation spendiert, bei der sie auch Einblicke ins Privatleben gibt und natürlich im heißen Dress durch die Gegend hüpft. Sie ist auch noch mal in "Hinter den Kulissen" zu sehen, wo es vor allem um die Synchroarbeiten geht. Weiterhin werden Storyboards und Testanimationen (mit nicht untertiteltem Audiokommentar) in eigenen Unterpunkten der Extras gezeigt, was sehr aufschlussreich ist. Neben dem Trailer und den Fotos (wenige von Julie Strain, dann Hintergründe der Animationen) sollte man sich den isolierten Score im 5.1-Modus nicht entgehen lassen, der sowohl Rock-Tracks als auch die orchestralen Stücke enthält.
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Fazit
"Schwermetall" - zweiter Versuch!
Nachdem die erste Runde vor gut zwanzig Jahren in Form einer Episodenanthologie halb gelungen und halb verschenkt wurde, gibt es mit "F.A.K.K. 2" jetzt eine Story über die volle Filmlänge von knapp 90 Minuten. Und da tut sich auch gleich der Abgrund der "Heavy Metal"-Stories auf, denn für einen Spielfilmplot sind diese Stoffe meistens zu seicht, weswegen auch das vorliegende Beispiel sich strecken muss. Stretch spielt dann auch eine nicht zu unterschätzende Rolle (ahem ...), doch davon gleich mehr!
Bringen wir es auf den Punkt: In den HM-Comics funkeln die Bilder, die Szenarios, die fremden Welten, die Details, weniger die phantastischen Stories. Einige sind ganz schön platt und wir haben hier eine davon. Die ist aber reinsten Wassers und beschönigt nicht, was sie ist: eine Blut-, Schweiß- und Tittenparade. Vor allem letzteres, mit Nippeln und allem, was dazu gehört.

Die Weltraumszenen am PC generiert - okay.
Die Planetenszenarios recht ordentlich illustriert - gut.
Aber diese Story: mal wieder ewiges Leben. Das gibt's, wenn man an die Quelle geht, die auf einem fernen Planeten steht. Dazu braucht man einen Schlüssel und wer den besitzt, wird wahnsinnig. Was hier einem Bohrtechniker namens Tyler geschieht. Natürlich hat er den Jieper auf das ganz lange Ding, ihm wachsen Hauer und eine lange Matte und da er wahnsinnig ist, metzelt er sich nach Herzenslust durch das bekannte Universum.
Das alles schön spritzig und graphisch dargeboten, mit reichlich Hirn, Eingeweiden und Körperflüssigkeiten. Leider macht er eine Kolonie platt (der daraus resultierende tote Planet fällt dann in die Kategorie "FAKK 2" - was immer das heißt) und übersieht eine brünette Pilotin mit Megatitten, die daraufhin Rache schwört und sich als feuchter Traum devoter Männer an seine Fersen heftet. Natürlich enden alle nach diversem Gerangel, Schusswechseln und Explosionen auf dem Quellplaneten, wo weiter geschnetzelt wird, bis wieder alles gut ist. Zwischendurch wird geduscht, Kleider zerrissen, in knappen oder durchsichtigen Sachen herumgehuscht, werden die Möpse mal ordentlich durchgeknetet oder abgelutscht und zum Schluss wird aus unserer Brünetten eine schweißtreibende Kampfamazone im stringbewehrten Abdeckstreifendress, bei dem auch im größten Kampfgetümmel die Brüste nicht nach draußen rutschen.

Im Original vielleicht noch reizvoll die Vertonung durch Michael Ironside als der fiese Tyler und den Pornostar Julie Strain als aller Herren Länder härteste Tittenmaus seit Barb Wire. Die darf alle Männer hier wie Dreck behandeln, knutscht in einer hinreißend sinnlosen Szene einen superekligen Fettkloß ab, hantiert mit dicken Wummen und pustet einer hochgerüsteten Fick-Mich-Puppe die Front weg. Tja, wer will schon Künstliches, wenn er sich von so einer Bienenkönigin demütigen lassen kann!
Technisch brauchbar, ansprechend hart und visuell ordentlich umgesetzt bringt der Streifen jedoch SF-Fans nichts, außer es handelt sich um promovierte Grunzologen, die während des Films die Hände gern mal in Schritthöhe positionieren. Für die niederen Instinkte zwischendurch, weil die Freundin keine Pornos im Haus haben will.



Bilder der DVD




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