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USA 2007
Originaltitel:Hack!
Alternativtitel:Hack! - Wer macht den letzten Schnitt?
Länge:85:30 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Matt Flynn
Buch:Matt Flynn
Kamera:Roger Chingirian
Musik:Scott Glasgow
SFX:Ian Eyre
Darsteller:Danica McKellar, William Forsythe, Sean Kanan, Lochlyn Munro, Tony Burton, Jay Kenneth Johnson, Burt Young, Juliet Landau, Adrienne Frantz, Justin Chon, Travis Schuldt, Gabrielle Richens, Kane Hodder
Vertrieb:MIG / EuroVideo
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:16.04.2008 (Verleih) / 19.06.2008 (Kauf)



Inhalt
Eine Gruppe Biologie-Studenten macht sich auf, um auf einer kleinen Insel Flora und Fauna zu studieren. Sie ahnen nicht, dass sich ein perverser Filmemacher an ihre Fersen geheftet hat der Reality-TV produzieren will. Während sich die jungen Leute sicher fühlen, bannt er jede ihrer Bewegungen auf Zelluloid. Er beginnt mit harmlosen Szenen, steigert sich aber in einen Rausch und fängt an die Studenten Tag und vor allem nachts zu überwachen. Unbeobachtet filmt er die Frauen beim duschen und während sie sich selbst befriedigen. Aber auch das reicht ihm bald nicht mehr. Er will mehr, den ultimativen Kick: den Tod filmen. Live und nicht gestellt. Um seine perversen Phantasien umzusetzen ist ihm jedes Mittel recht. Piranhas, ertrinken, enthaupten oder Kreissägen. Er gerät in eine sich immer schneller drehende Spirale aus Gewalt, Blut und Tod. Er ist sich seiner Sache sicher, denn von der Insel kann niemand entkommen ...

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Der anamorphe Transfer verfügt über eine ordentliche Qualität, die gerade im Bereich der Schärfe meist überzeugt und ein detailreiches Bild vorzuweisen hat. Dennoch kommt es vor, dass in einigen Passagen eine leichte Detailarmut aufkommt und diese Bereiche etwas zu weich wirken. Hinzu gesellt sich noch ein dezentes aber nicht störendes Rauschen. Für den farblichen Aspekt wurden diverse Stilmittel verwendet, was in einigen Szenen einen etwas unnatürlichen Look schafft. Die Farbtöne wirken aber durchweg kräftig und für den Fall, dass keine Filter verwendet wurden, auch natürlich. Auch der Kontrast wirkt meist ausgewogen, überzeugt mit einem angenehmen Schwarzwert und fällt nur selten in hellen Bildbereichen durch leichtes Überstrahlen auf. Unruhen, verursacht durch die Kompression, fallen nur selten auf, sind dann aber in homogenen Flächen auszumachen.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu), Dolby Digital 2.0 Surround (Deu, En)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Die deutsche Synchronfassung liegt in zwei Abmischungen vor. Vergleicht man die Dolby Digital 5.1-Version mit der in Dolby Digital 2.0 Surround, fallen bis auf eine lautere und etwas kräftigere Abmischung keine nennenswerte Unterschiede auf. Die Tonspuren dürfen als gelungen bezeichnet werden, in Bezug auf Dialogverständlichkeit und der Verbindung zum Musik- & Effektetrack. Eine homogene Klangkulisse entsteht, die allerdings etwas zu frontlastig ausgefallen ist, um einen perfekten Raumklang zu erzeugen. Die Rears werden zwar auch mit Musik und direktionalen Effekten versorgt, doch wäre in diesem Bereich deutlich mehr möglich gewesen. Erfreulich ist die vorhandene Dynamik, die auch den Subwoofer anspricht. Aber auch hier gilt, dass alles ruhig noch ausgeprägter hätte sein können. Die vorhandene Dolby Digital 2.0-Originalfassung klingt von der Abmischung etwas natürlicher, ist ansonsten aber mit der Synchronfassung zu vergleichen. In keiner der drei vorhandenen Tonspuren kommt es zu störenden Nebengeräuschen.
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Extras
Extras
  • Slideshow (2:05 Min. / 25 Bilder)
  • Originaltrailer (1:33 Min.)
  • Trailershow:
    • Die 8. Plage (1:27 Min.)
    • War of the living Dead (1:25 Min.)
    • Adam Mason's Blood River (2:38 Min.)
    • Simon Says (2:18 Min.)
    • 7eventy 5ive (1:20 Min.)
    • Broken 2 - The Cellar Door (1:29 Min.)
    • Alien Agent - Trailer 1 (3:00 Min.)
    • Alien Agent - Trailer 2 (1:59 Min.)
    • Phantom Force (1:34 Min.)
    • Inhospitable (1:32 Min.)
    • Jackbutt (2:19 Min.)
    • Lost Colony (1:31 Min.)
    • Dragon Storm (0:45 Min.)
    • Last Sentinel (1:57 Min.)
    • Streets of Philadelphia (2:13 Min.)
    • Kids - In den Straßen New Yorks (2:15 Min.)
    • The Devil dared me to (1:38 Min.)
    • Die Kreuzritter 4 (1:07 Min.)
    • Kiltro (1:50 Min.)
VerpackungKeepCase
 Bis auf den Originaltrailer und eine Slideshow mit Filmszenen gibt es keine weiteren filmbezogenen Extras. Eine obligatorische und sehr umfangreiche Trailershow ist ebenfalls noch am Start.
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Fazit
Will Matt Flynn den Zuschauer gehörig mit seinem "Hack!" verarschen oder hat er eine liebenswerte Hommage an das Horror-Genre geschaffen? Natürlich ist letzteres der Fall und zudem mit einer gehörigen Portion funktionierendem Humor versehen. Der Film ist vollgepackt mit Namen von Autoren und Regisseuren, die Filmszenen spiegeln bekannte Sequenzen aus den großen Vorbildern wieder - natürlich alles in blutigen Bildern, die insbesondere den Fan des Genres, der die vielen Anspielungen ausfindig macht, erfreuen lässt. Hierbei wird vom Klassiker bis hin zu neuen Filmen wie die Interner Link"Saw"-Reihe alles Erdenkliche, meist mit einem Augenzwinkern, zitiert und in einen handelsüblichen Slasher verpackt, der dank der vielen Anspielungen aber weitaus eigenständiger wirkt als manch andere Produktion der vergangenen Tage. Die Geschichte um die Gruppe von Filmstudenten, die auf eine Insel reisen, um an einem Filmprojekt zur Verbesserung ihrer Noten teilnehmen, um dort aber hauptsächlich ihr Leben zu lassen, fällt spannungstechnisch nicht besonders sensationell aus, wie man es eigentlich vom Slasher-Genre erwartet. Zu deutlich werden direkt die Fronten geklärt, auch wenn Matt Fynn immer noch versucht, den Zuschauer auf die falsche Fährte zu locken. Wobei ihm das sogar gegen Ende in gewissen Maßen auch gelingt und er noch mit einer netten Pointe aufwarten kann.
Die Darsteller wurden absichtlich als handelsübliches Kanonenfutter angelegt und spiegeln die Charaktere wieder, welche es in jedem Slasher zu finden gibt: die Schüchterne, die Nymphomanin, der Schönling, der Quoten-Schwarze sowie eine zickige Blondine und ein schwuler Asiat. Das dürften die gängigen Formen sein, die sich wundervoll an das übliche Klischee anlehnen. Auch ihre Handlungsweisen entsprechen den bekannten Mustern des Slasherfilms, Drogen, Sex und sterben. Zwar kommt hierbei keine wirkliche Spannung auf, aber in diesem Fall muss sie es auch gar nicht, denn das Zitieren der Vorbilder und ein paar recht derbe Szenen ergeben eine gelungene Hommage. Erfreulich ist zudem ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern aus der Filmwelt. So darf Kane Hodder direkt am Anfang einem tödlichen Cameo erliegen und auch Burt Young ("Rocky") darf sein gealtertes Gesicht wieder in die Kamera halten. Zudem sind die schon angesprochenen Morde relativ blutig ausgefallen und durften die deutsche Instanz sogar ungekürzt passieren. Prinzipiell ist "Hack!" eigentlich nur ein mittelmäßiger Slasher, der sich aber dank der großen Ansammlung an Filmzitaten deutlich von der Masse abhebt, sichtlich Spaß verbreitet und dank einer guten Inszenierung kaum Anlass zur Kritik bietet. So hätten die Fortsetzungen von Interner Link"Scary Movie" aussehen sollen oder aber man titelt den Film in Slasher Movie um. In diesem Sinne: "Zick Zack - Rübe ab!"



Bilder der DVD




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