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ESP 2004
Originaltitel:Birthday, The
Länge:96:29 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Eugenio Mira
Buch:Mikel Alvariño, Eugenio Mira
Kamera:Unax Mendía
Musik:Chuck Nmanera
Darsteller:Corey Feldman, Erica Prior, Jack Taylor, Dale Douma, Liz Lobato, Wil Myer, Craig Stevenson
Vertrieb:Atomik-Films / Ascot Elite
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:22.01.2008 (Verleih) / 21.02.2008 (Kauf)



Inhalt
Baltimore, 1988. Norman Forrester kann seine Nervosität kaum verbergen, als er eines Abends zur Geburtstagsparty des zukünftigen Schwiegervaters eingeladen wird. Die Feier findet in einem alten, fast verlassenen Hotel statt, das schon bald für weitere Nervosität sorgt. Norman begegnet einer Reihe höchst seltsamer Personen, seine Freundin verhält sich überraschend feindselig und schließlich taucht ein panischer Kellner auf. Der Grund für dessen Aufregung ist eine großangelegte Verschwörung, die an diesem Abend in dem Hotel stattfinden soll. Eine satanische Sekte möchte mit einem Menschenopfer einen Dämon wiedererwecken und so das Ende der Welt herbeiführen!

Bild
Format2,35:1 (anamorph)
NormPAL
 Für einen aktuellen Film ist die Qualität des anamorphen Widescreen-Transfers wirklich bescheiden. Während die Farben satt und kräftig erscheinen, der Kontrast hart ausgefallen ist, der auch einiges an Details verschluckt, dafür aber mit einem satten Schwarzwert aufrumpft, ist das vorhandene Kantenflimmern und die extreme Treppeneffekte als Katastrophe zu sehen. In Totalen nimmt dies üble Ausmaße an und sieht alles andere als schön aus. Hinzu kommen deutlich erkennbare Artefaktebildung und Blockrauschen auf homogenen Flächen. Desweiteren erscheint das Bild nachgeschärft und zeigt deutliche Doppelkonturen. Die Schärfe ist insgesamt aber mittelmäßig und vor allem im Detailbereich hapert es deutlich. So erscheint das Bild sehr weich, detailarm und in Bewegungen deutlich zu unscharf. Zumindest fällt kein Rauschen auf, doch es ist fraglich, wie man es geschafft hat, einen aktuellen Flm bildtechnisch so zu verhauen.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (dt.), Dolby Digital 2.0 Surround (engl.)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Die deutsche Sprachfassung liegt in Dolby Digital 5.1 vor und bieten eine gute Abmischung mit einem schönen Raumklang und einer sauberen Dialogwiedergabe. Wenn nötig werden uns ordentliche Effekte spendiert und auch wenn die Abmischung oftmals zu frontlastig wirkt, gibt es genügend Sequenzen, welche mit nett platzierten Effekten aufwarten können. Vor allem zum Finale hin steigt der Dynamikanteil, die Bässe bekommen mehr zu tun und die Räumlichkeit nimmt enorm zu. Die deutsche Synchronisation geht soweit in Ordnung, wobei die Stimme von Corey Feldman sehr gewöhnungsbedürftig erscheint.
Der englische Mix liegt lediglich in Dolby Digital 2.0 vor, bietet aber ebenfalls eine gute Verständlichkeit und eine gute Abmischung zwischen Score und Effekte. Zudem gibt es zuschaltbare deutsche Untertitel.
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Extras
Extras
  • Audiokommentar mit dem Regisseur Eugenio Mira
  • Original-Trailer (3:56 Min.)
  • Trailershow:
    • Experiment (1:15 Min.)
    • Firecracker (2:01 Min.)
    • The Circle (1:10 Min.)
    • Explosive City (2:12 Min.)
    • Kamikaze Girls (1:58 Min.)
    • The Showdown (2:03 Min.)
    • One Nite in Mongkok (2:26 Min.)
    • Nude Fear (1:55 Min.)
VerpackungKeepCase
 Das Zusatzmaterial ist reichlich mager ausgefallen und neben diversen Trailern und einem Originaltrailer gibt es einen nicht untertitelten Audiokommentar des Regisseurs, der zwar informativ und hörenswert ist, dem jedoch eindeutig Corey Feldman als zweite Person fehlt.
 +/----

Fazit
Das erste, was mir einfiel als ich "The Birthday" sah, war: "Hier hat wohl jemand zu viel David Lynch geschaut". In der Tat, Regisseur Eugenio Mira versucht in seinem Regiedebüt doch wirklich den Meister des mysteriösen Ambiente zu zitieren und scheitert dabei leider auf ganzer Linie. Es reicht einfach nicht Elemente wie Blitzlicht-Stakkatos, rote Teppiche und skurrile Figuren in einen Film zu packen, wenn der Rest nicht stimmt. "The Birthday" schafft es einfach nicht Spannung zu erzeugen. Die Atmosphäre ist zwar stimmig und das gewählte Set (ein altes Nobelhotel) grandios, doch die konfuse Geschichte kann zu keinen Zeitpunkt das Publikum erreichen, geschweige denn in seinen Bann ziehen. Zum Ende hin wird man nicht einmal für das langweilige von A-nach-B-Gelaufe Corey Feldmans (Interner Link"The Lost Boys", Interner Link"Freitag der 13. - Das letzte Kapitel") belohnt, der in "The Birthday" nicht nur als ausführende Produzent fungiert, sondern ach die Hauptrolle des schüchternen Norman spielt, der bei seiner Freundin Alison im Hotel ihrer Eltern auf ihrer Geburtstagsparty eingeladen ist und sich zwischen den ganzen obskuren Gestalten absolut fehl am Platz fühlt.
Feldman legt eine Einmann-Show hin, die sich gewaschen hat und wenn es einen Grund gibt, den Film zu schauen, dann nur wegen ihm. Es gibt nahezu keine Szene ohne ihn und er spielt seinen merkwürdigen, schüchternen Charakter sehr überzeugend, doch leider wandelt sich Norman zum Ende stark und man mag ihm seine Wandlung vom Loser zum Helden nicht wirklich abnehmen. Hinzu kommt, dass das komplette Finale total verhunzt wurde, extrem auf Lynch gemacht ist und unattraktiv in die Länge gezogen wird. Anstelle uns eine zufriedenstellende Auflösung zu geben, lässt man den Zuschauer schlussendlich einfach im Regen stehen und blendet dann ab, wenn es interessant wird.
Sorry, aber "The Birthday" versagt leider komplett und auch wenn Corey Feldmans Auftritte vielleicht noch sehenswert sind, so bleibt die DVD von technischer Sicht aus ein Griff ins Klo. Es macht einfach keinen Spaß sich 90 Minuten lang Treppeneffekte und Kompressionsartefake anzuschauen.



Bilder der DVD




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NewsCorey Feldman in "The Birthday"
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