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USA 1989
Originaltitel:My Mom's a Werewolf
Alternativtitel:Hilfe, meine Mutter ist ein Werwolf
Länge:87:26 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Michael Fischa
Buch:Mark Pirro
Kamera:Bryan England
Musik:Barry Fasman, Dana Walden
SFX:Sho-Glass props & molds
Darsteller:Susan Blakely, John Saxon, Tina Caspary, John Schuck, Diana Barrows, Ruth Buzzi, Marilyn McCoo, Marcia Wallace, Geno Silva, Lucy Lee Flippin, Lou Cutell, Charlie Holliday, Chris Hubbell, Phil Rubenstein, Shaun Del Grande
Vertrieb:Marketing
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:26.09.2002 (Verleih) / 02.10.2002 (Kauf)



Inhalt
Die vernachlässigte Hausfrau Leslie (Susan Blakely) hat genug vom ewigen Kochen und Putzen. Als sie den attraktiven und irgendwie mysteriösen Harry (John Saxon) kennenlernt, kommt es zu einem verhängnisvollen Seitensprung. Doch die Folgen des Liebesabenteuers sind wirklich unglaublich. Plötzlich stellt Leslie unerwartete Veränderungen an sich fest und es kommt zu "haarsträubenden" Zwischenfällen. Sie scheint sich langsam aber sicher in ein wildes, haariges Monster zu verwandeln. Verwundert und beunruhigt versucht die Familie, hinter Mutters dunkles Geheimnis zu kommen.

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Bei dieser DVD wurden offensichtlich die falschen Unternehmungen angestellt, um das Bild aufzubessern. Statt die insgesamt schwache Schärfe anzugehen, die das gesamte Bild leicht unscharf erscheinen lässt, wurden lediglich die Farben aufgebessert. Das geschieht auf eine sehr fragwürdige Art und Weise, denn es wurde lediglich am Regler die Sättigung hochgedreht. In hellen Szenen ergibt das knallige Farben, die beispielsweise in Gesichtern zu einem Rotstich führen. In dunklen Szenen allerdings, z.B. ab der 24. Minute, bringt dieses Vorgehen gar nichts und die Farben sehen schwach aus. Somit entsteht insgesamt ein Bild, das einer Videokassette sehr ähnlich sieht. Die etwas weiche Optik, die stärker ausfällt als für einen 80er Jahre-Film üblich, setzt sich auch beim Kontrast fort, der lediglich durchschnittliche Durchzeichnung in düsterer Umgebung ermöglicht. Ein paar Kratzer sind zwar auf der Vorlage, aber das stört nicht wirklich.
 ++/---

Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu), Dolby Digital 2.0 (Deu, En)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Marketing haben mal wieder gezaubert und einen ihren beliebten Upmixe gezaubert, um den betagten Film im sattesten Klang auf DVD zu bringen. Genug, des Spottes, denn der 5.1-Modus macht den Ton statt besser nur noch schlimmer. Das liegt zum einen daran, dass die hinteren Lautsprecher nur das wiedergeben, was sich ohnehin schon auf der Front abspielt. Durch die erhöhte Lautstärke fallen die Schwächen der deutschen Synchro nur noch stärker auf, denn die ist bereits etwas angegriffen und bringt ein paar Störgeräusche hervor, die mittels Subwoofer zu einem deutlichen Brummen heranwächst. Um es kurz zu halten: Dolby Digital 5.1 ist dringlichst zu vermeiden. Im Stereomodus fällt auf, dass die Stimmen dezent zischeln und die Musik etwas flattert. Im Englischen klingen die Stimmen zwar etwas dünn, dafür aber überaus klar. Trotzdem wird alles in allem nicht die Qualität erreicht, die man sich vielleicht vorgestellt hat. Seltsam ist es, dass über die Untertiteltaste zweimal "Deutsch" erscheint, aber nie Untertitel eingeblendet werden. Das Geheimnis lüftet sich erst später, denn für eine Szene gibt es keine deutsche Synchro, weswegen dort englischer Ton mit deutscher Untertitelung eingeschaltet wird.
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Extras
Extras
  • Deleted Scene (1:31 Min.)
  • Slideshow (9 Bilder)
  • Filmografien:
    • John Saxon (29 Seiten)
    • Susan Blakely (11 Seiten)
    • John Schuck (11 Seiten)
VerpackungKeepCase
 Das Menu ist nicht gerade eine Wohltat, weil man hier den Song aus dem Abspann hört, der so klingt, als ob sich alles gleich in Bandsalat auflösen würde. Auch vom Bonusmaterial bin ich sehr enttäuscht: Die schlecht aufgearbeiteten Filmografien liest sich eh keiner durch und die ehemals gekürzte Szene ist bereits wieder im Film vorhanden. Bleibt also lediglich eine 9teilige Bildergalerie mit Fotomaterial und Poster.
 +-----

Fazit
"Hilfe, meine Mutter ist ein Werwolf", verfilmt vom Interner Link"Witch Bitch"-Regisseur Michael Fischa, ist ein typisches Kind der etwas schrillen 80er. Und genau dort gehört er auch hin, denn wer den Film nicht damals unter den Umständen dieser Zeit angeschaut hat, der dürfte der seichten Horror-Persiflage heute kaum noch etwas abgewinnen können. Der Humor basiert auf kleinen Witzeleien, typischen Elementen der Verwechslungskomödie und Parodien auf den damaligen Zeitgeist.
Diese 1989er Produktion basiert auf den Universal-Monsterfilmen mit all seinen Facetten, bemüht sich aber nicht so sehr, wirklich liebevollen, tiefgeistigen Humor einzubringen, wie es beispielsweise Joe Dante mit seinem Interner Link"The Howling" tat.
Für Spaß sorgt definitiv Hauptdarstellerin Susan Blakely, die sowohl als untergebutterte Hausfrau als auch später in ihrer Metamorphose zum Werwolf toll aussieht und ordentlich fauchen und kratzen kann. Sie versucht natürlich ihre vorstehenden Zähne und ihre ständig nachwachsenden Haare zu verbergen, aber ihre Tochter und deren Freundin, ein großer Fan von SciFi- und Horror-Material, bekommen relativ schnell heraus, was im sonst so geordneten Haushalt gespielt wird. Interessant, wenn auch etwas verloren wirken die Reminiszenzen an diese Horror-Kultur, die beispielsweise auf der Fan-Convention gefeiert wird. Einen weiteren Pluspunkt kann der Film durch John Saxon einfahren, der als verführerischer Werwolf den gesamten Schlamassel startet und auch später seiner Bissbekanntschaft nachsteigt.

Zwischenzeitlich bremst sich der Film selbst etwas aus, weil die Gags stets höchstens zum Lächeln verleiten und die Action nach etwa einer Stunde etwas ausbleibt. Aber zum Schluss, wenn es darum geht, Leslie von ihrem Fluch zu befreien, geht es nochmal ordentlich ab. Ein Horrorfilm wird hier nie draus, denn selbst 12jährige werden sich kaum gruseln. Die Spezialeffektabteilung hat aber dennoch einiges unternommen, um die Verwandlung ordentlich darzustellen. Somit sehr leichte Unterhaltung für zwischendurch, aber längst kein Vergleich zu einem John Landis-Überflieger oder den großen Komödien dieser Zeit.



Bilder der DVD




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