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IT 1994
Originaltitel:Plankton
Alternativtitel:Sea Devils
Länge:85:59 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Massimiliano Cerchi, Joe d'Amato
Buch:Richard Baumann
Kamera:David Williams
Musik:Elikonia Group
Darsteller:Clay Rogers, Michael Bon, Sharon Twomey, Loren DePalm, Ann Wolf, Deran Sarafian
Vertrieb:Astro
Norm:PAL
Regionalcode:0



Inhalt
Fünf Jugendliche brechen zu einem kurzen Bootstrip auf. Auf dem offenen Meer entdecken sie eine verlassene alte Yacht, die scheinbar führerlos auf der offenen See treibt. An Board finden sie allerlei Überreste seltsamer Experimente mit Raubfischen. Als sie wegen eines Gewitters länger auf dem mysteriösen Forschungsschiff bleiben müssen, versuchen sie, hinter das Geheimnis der verschwundenen Bootscrew und den seltsamen Experimenten zu kommen. Doch es kommt zu grausamen Zwischenfällen. Die Mutationen der gefährlichen Zuchtexperimente richten sich mit aller Macht gegen die ungebetenen Gäste. Nur Mike behält einen kühlen Kopf und versucht, anhand der alten Forschungsunterlagen einen Ausweg aus dem grausamen Alptraum zu finden.

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Es ist toll, was die DVD anbietet, manchmal auch gar nicht - je nach Szene. Zu den schlechten Eigenschaften zählen einige Verschmutzungen, der in dunklen Szenen mangelhafte Kontrast und das sich ziehende Rauschen, das vor allem in langsamen Bewegungen einen negativen Eindruck hinterlässt. Andererseits sind solcherlei italienische Horror-Spätproduktionen selten in wirklich guter Bildqualität veröffentlicht wurden. Da ist es dann schon überraschend, wie scharf einige andere Szenen aussehen und wie kräftig und ausgewogen die Farben auf dem Schiff zur Geltung kommen können, wenn ihnen auch ein wenig VHS-Aussehen anhaftet. Auch die Kompression zeigt mal keine Auffälligkeiten - trotz der doch körnigen Vorlage.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 Surround (Deu), Dolby Digital 2.0 Stereo (En, Jap)
SpracheDeutsch, Englisch, Japanisch
Untertitel-
 Mit 6 Tonspuren ist die DVD ziemlich vollgepackt. Auf den japanischen Ton hätte man wegen fehlender Untertitel gut verzichten können, aber diesen sollte man einfach als Beigabe verstehen. Die Klangqualität ist hier eh nicht sonderlich toll, weil die Geräuschkulisse etwas mager ausfällt. Die englische Version ist zwar etwas lauter, aber bei den Stimmen sind deutliche Abnutzungserscheinungen wie Übersteuerungen und Kratzen auszumachen, die im Deutschen nicht existieren. Insgesamt ist die deutsche Synchro auch die am besten erhaltene Version, die zusätzlich einen Upmix auf Dolby Surround erhalten hat. Wirklich raumfüllend klingt das zwar längst nicht, aber ein paar Effekte wie eine Computerstimme aus den hinteren Boxenteilen gibt es. Der Klang ist etwas dünn für den Entstehungszeitraum des Films, aber manchmal merkt man sogar sachte den Subwoofer und die kratzigen Alterserscheinungen des Originals bleiben hier aus. Außerdem ist das Brummen des Geräusch-Tracks (eine der restlichen drei Tonspuren) hier nicht wirklich heraushörbar.
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Extras
Extras
  • 3 zusätzliche Tonspuren (M&E-Track, Musik-Track, Effekte-Track)
  • Verkaufsteaser (5:47 Min.)
  • Original-Trailer (1:29 Min.)
  • Jap. Trailer (2:07 Min.)
  • Interview mit Al Passari (2:01 Min.)
  • Slideshow (3:44 Min.)
  • Plankton (1 Seite)
  • Hidden Feature
VerpackungKeepCase
 Den japanischen Ton auf einer deutschen DVD zu haben, kann man ja fast schon als Bonusmaterial zählen, auch wenn es niemanden interessieren wird. Außerdem enthalten die Tonspuren einen M&E-Track, sowie zwei Tonspuren, auf denen Musik und Effekte separat aufgebracht sind. Richtige Extras gibt es aber auch noch, auch wenn es nichts wirklich Weltbewegendes geworden ist: Neben Trailern, u.a. ein Trailer, mit dem der Lizenzhändler seine Ware gegenüber dem Käufer anpreist, wird ein ziemlich kurzes Interview mit Regisseur Al Passari geboten, das aber nichtssagend ist. Außerdem hat man jede Menge Bilder aufgetrieben und eine Texttafel über die Beteiligung (oder: Nichtbeteiligung) von Joe D'Amato an diesem Film verfasst. Zuletzt lohnt sich noch die Suche nach dem Osterei, denn dort gibt es einen weiteren Verkaufsteaser: zum Überfilm Interner Link"The Mummy Theme Park". Das Menu ist ziemlich gut geworden und wartet mit Ton und Animationen auf.
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Fazit
- "Bezeichnend ist das Fehlen jeglicher weiblicher Formen. Die Kreaturen sind Fleisch fressend und schwul - was für eine Scheiße!" (Mike)

Manchmal weiß man ja nicht genau, ob manche Billigproduktion wirklich ein Horror-Publikum anvisiert, oder ob von vornherein sämtliche Budgetgrenzen mit Lachern und Lächerlichkeiten am laufenden Band kaschiert werden. Bei "Creatures From The Abyss" darf man davon ausgehen, dass es sich um zweite Kategorie von Film handelt. Die fünf Dumpfbacken hauen mit Dialogen um sich, dass nicht nur der Schiffsrumpf des luxuriösen Forschungsdampfers bedächtig knarzt. Das hole Gelaber dürfte der erste Beweis sein, dass die Evolution bei einigen Landbewohnern nicht zu viel mehr Intelligenz verholfen hat als bei so manchem Fischmaul. Nachdem sich es die Teens gemütlich gemacht haben und ausgerechnet den verdorbenen Fisch gekostet haben, geht es los mit allerlei Halluzinationen und vor allem der Entstehung einer neuen Spezi. Denn der Fleisch fressende, vorzeitliche Fisch aus der Tiefe, der in allerlei blinkenden, buzzenden und blitzenden Laborgerätschaften erhalten wird (sozusagen eine "Star Trek"-Kommandobrücke für ganz naive Naturen) nistet sich im menschlichen Wirt ein und sorgt für Mutationen, das Zwerchfell erschüttern werden. Urplötzlich entwachsen den Befallenen Tentakel oder Fischgesichter, während der Bordcomputer ausrastet, die Toilette zum Irrenhaus umfunktioniert und ein sabbernder Wissenschaftler alle paar Minuten eine eiskalt dampfende Spritze zückt, um sich mit wirren Blick den goldenen Schuss zu setzen.
Die matschigen Effekte sind furchtbar schlecht (also genau was der Zuschauer sehen möchte) und die Amphibienkreaturen ein Flossenschlag ins Gesicht eines jeden Muppet-Fans. Auch wenn es anfangs schon ein etwas lahmer Zirkus ist, der hier abgefahren wird, wird man als Trash-Fan jede Menge Spaß haben. Großartig sind nicht nur die unzähligen Referenzen, die den Rahmen des Tierhorrors bei weitem sprengen und sich auch bei Alien- und sonstigen Monsterfilmen inspirieren lassen, sondern auch der Kaviarschiss oder einige Stop-Motion-Animationen. Mit jeder Minute bekommt man mehr krudes Zeug zu sehen, wobei ich es ganz passend finde, dass man später auf Nacktszenen verzichtet. Wer will dann schon noch den Mädels auf die schuppige Haut schauen?



Bilder der DVD




Druckbare Version
Creatures From The Abyss
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