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USA 1984
Originaltitel:Philadelphia Experiment, The
Alternativtitel:Philadelphia-Experiment, Das
aka. John Carpenter's Das Philadelphia Experiment
Länge:97:02 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Stewart Raffill
Buch:William Gray, Michael Janover
Kamera:Dick Bush
Musik:Kenneth Wannberg
SFX:Max W. Anderson, Lawrence J. Cavanaugh
Darsteller:Michael Paré, Nancy Allen, Eric Christmas, Bobby Di Cicco, Louise Latham, Kene Holliday, Joe Dorsey, Michael Currie, Stephen Tobolowsky, Gary Brockette, Debra Troyer, Miles McNamara
Vertrieb:Kinowelt
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:04.04.2008 (Kauf)



Inhalt
USA, 1943. Mit riesigen Magnetfeldern will die US Navy ein Kriegsschiff für das feindliche Radar unsichtbar machen. Doch das geheime Experiment schlägt fehl. Das Schiff verschwindet komplett, und die Matrosen David Herdeg und Jim Parker werden in einen Zeitstrudel gerissen und in das Jahr 1984 katapultiert. Dort angekommen, müssen sie nicht nur den Kulturschock verkraften, sondern haben obendrein den Geheimdienst auf den Fersen ...

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Lange hat es gedauert, bis ein Label es endlich schaffte, "Das Philadelphia Experiment" in einer würdigen Qualität zu veröffentlichen. In unzähligen Auswertungen konnte weder die Bildqualität noch das richtige Seitenverhältnis eingehalten werden, von einer anamorphen Abtastung mal ganz zu schweigen. Mit der neuesten Auflage wagt sich Kinowelt an den Film und endlich bekommt "Das Philadelphia Experiment" auch eine würdige Veröffentlichung. Zwar muss man altersbedingt mit kleineren Abstrichen leben, doch letztendlich darf man mit dem Endergebnis endlich einmal zufrieden sein. Somit kann jede ältere DVD dieses Titels getrost in die Tonne gewprfen werden, um für die Kinowelt-Scheibe platz zu machen. Wirklicher Kritikpunkt ist das vorhandene Bildrauschen, das die Schärfe etwas beeinträchtigt und so nicht optimale Werte liefert. Ziemlich oft wirkt das Bild eindeutig zu weich und lässt den Verdacht aufkommen, dass hier auf technischer Seite nachgeholfen wurde. Die Farben wirken durchgehend natürlich, auch wenn etwas stärkere Töne vorteilhaft gewesen wären. Der Kontrast geht in Ordnung und auch die Kompression fällt nur sehr selten mit einem minimalen Blockrauschen auf. Schmutz und kleinere Defekte sind vorhanden, aber fallen nur in geringem Maße auf, so dass es zu keiner Beeinträchtigung kommt.
 +++/--

Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono), Dolby Digital 2.0 (Stereo)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Mono in Deutsch und Stereo in Englisch heißt die Devise der vorhandenen Tonspuren. Vorrangig ist hierbei natürlich die deutsche Sprachfassung, die über eine gut verständliche Synchronisation verfügt und im Zusammenspiel mit dem Score und den Umgebungsgeräuschen keine Überlagerungen erlaubt. Zudem wartet die Abmischung mit einer angenehmen Dynamik auf. Mehr ist aus einer Monospur wirklich nicht rauszuholen. Der englische Originalton erfreut dann mit einem etwas kräftigeren Stereo-Mix, der immer wieder versucht auch die hinteren Boxenbereiche anzusprechen, wobei man hierbei nicht von wirklichem Surround sprechen kann. Auch der Originalton ist gut verständlich und leistet sich keine groben Mängel, liefert also genau das, was man von einer Stereospur erwartet. Optional gibt es deutsche Untertitel.
 ++/---

Extras
Extras
  • Originaltrailer (2:06 Min.)
  • Fotogalerie (38 Bilder / 2:22 Min.)
  • Produktionsnotizen als PDF
  • Trailershow:
    • Die Vorahnung (1:51 Min.)
    • Mr. & Mrs. Smith (0:38 Min.)
    • Free Rainer - Dein Ferseher lügt (2:06 Min.)
    • Dead Girl (2:12 Min.)
    • Live! (2:12 Min.)
    • The Fountain (2:24 Min.)
    • Der Fuchs und das Mädchen (1:11 Min.)
VerpackungKeepCase
 Das Bonusmaterial ist nicht wirklich üppig ausgefallen und so wird neben dem Originaltrailer, zu welchem auch optional deutsche Untertitel vorhanden sind, noch eine Fotogalerie mit Filmszenen angeboten. Wer ein DVD-ROM-Laufwerk sein Eigen nennt hat, zusätzlich noch die Möglichkeit auf das englische Presseheft in Form einer PDF-Datei zuzugreifen. Die obligatorische Trailershow mit weiteren Titeln aus dem Programm des Anbieters ist ebenfalls noch Bestandteil des Bonusmaterials.
 +-----

Fazit
Stewart Raffills "Das Philadelphia Experiment" basiert auf eine angeblich wahren Begebenheit, die sich im Jahre 1943 zugetragen haben soll und von den beiden Autoren Charles Berlitz und William L. Moore in ihrem gleichnamigen Sachbuch durchleuchtet wird. Angeblich soll bei einem Experiment der US-Marine ein Schiff samt Besatzung mit Hilfe von Elektrizität und Magnetismus dematerialisiert worden sein und für wenige Sekunden an einen anderen Ort aufgetaucht sein, wo es wieder verschwand um an den Ursprungsort aufzutauchen. Dies aber mit verheerenden Folgen für die Mannschaft, da einige starben, dem Wahnsinn verfielen oder einfach verschwunden blieben. Obwohl von vielen Augenzeugen bestätigt, ist der Fall bis heute nicht geklärt und so versuchten die Drehbuchautoren William Gray und Michael Janover eine mögliche Aufklärung aufzubereiten, indem sie aus dem Stoff einen der besten Science-Fiction-Filme der 80er Jahre niederschrieben. Als Produzent fungierte John Carpenter, der von dem Thema fasziniert war und mit dieser möglichen "Wahrheit" auch einen Erfolg an den Kinokassen verbuchen konnte. Dies dürfte an der zügigen Umsetzung liegen, da Raffill ohne lange Vorgeschichte und lediglich nach einer kurzen Einführung der Charaktere in das eigentliche Geschehen, die Zeitreise, eintaucht. Die beiden Hauptdarsteller Michael Paré und Bobby Di Cicco überzeugen in ihren Rollen und mit einer jungen Nancy Allen, die gerade ihren Durchbruch hatte, wurde noch eine passende Hauptdarstellerin engagiert. Schade, dass gerade Michael Paré nicht der erhoffte Aufstieg in Hollywood gelang und er ziemlich schnell in der Versenkung des B- und C-Movies verschwand, was letztendlich auch für Nancy Allen gilt, die nach Interner Link"Robocop" nur noch in kleineren Produktionen auftauchte. Die Spezialeffekte wirken in der heutigen Zeit etwas antiquiert, können aber immer noch überzeugen. "Das Philadelphia Experiment" hat somit auch heute noch nichts von seiner Faszination eingebüßt und kann auf ganzer Linie unterhalten.
Durch die neue DVD aus dem Hause Kinowelt spendiert man dem Film auch endlich eine qualitative Aufarbeitung, wie man sie am liebsten schon viel früher in der Sammlung stehen gehabt hätte. Aber manchmal braucht es eben Zeit für eine würdige Veröffentlichung.



Bilder der DVD




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