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USA, NZ 2007
Originaltitel:Rise: Blood Hunter
Länge:93:42 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:keine Jugendfreigabe
Regie:Sebastian Gutierrez
Buch:Sebastian Gutierrez
Kamera:John Toll
Musik:Nathan Barr
SFX:K.N.B. EFX Group, Comen VFX
Darsteller:Lucy Liu, James D'Arcy, Carla Gugino, Michael Chiklis, Margo Harshman, Cameron Goodman, Robert Forster, Cameron Richardson, Marilyn Manson, Liana Perez, Simon Rex, Julio Oscar Mechoso, Christina Stacey
Vertrieb:Universum
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:04.01.2008 (Verleih) / 04.02.2008 (Kauf)



Inhalt
Sadie (Lucy Liu) ist eine Reporterin, die während einer ihrer investigativen Recherchen über eine dunkle Untergrundbewegung stolpert, die immer mehr junge Menschen anzieht. Leere Versprechen über wilde Partys enden für die Kids von Los Angeles tödlich. Als Sadie versucht den Ursprung für die grauenvollen Morde zu finden, wird sie selbst zum Opfer. Sie erwacht in einem Leichenschauhaus, weder tot noch lebendig, sondern als Untote. Dem Durst nach frischem Blut erlegen, aber wild entschlossen denjenigen zu finden, der ihr das angetan hat, trifft sie bald auf Detective Rawlins (Michael Chiklis). Rawlins hat seine einzige Tochter an den todbringenden Kult verloren. Gemeinsam begeben sie sich auf einen Rachezug gegen die Vampire und stoppen vor nichts das ihnen im Wege steht, bis sie ihr Ziel erreichen ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Die deutsche DVD ist sichtlich bemüht ein gutes Ergebnis abzuliefern, was ihr auch gelingt, darüber hinaus ist aber keine Leistung zu erkennen, die man vielleicht von einer 2007er Produktion erwartet hätte. Das führt wieder zum Schluss, dass man es eigentlich nur mit einem B-Movie zu tun hat. Aber zu den Fakten: "Rise - Blood Hunter" ist überaus düster gehalten und hätte trotz aller Geheimniskrämerei im Dunklen einen Kontrast gebrauchen können, der die Objekte etwas deutlicher abzeichnet. Man muss aber nicht Angst haben, dass man etwas verpasst oder dass der Schwarzwert schwankt. Dass es nicht mehr als 4 Punkte sind, liegt aber eigentlich nur an der Schärfe, die gerade im Detailbereich nicht an sehr gute DVDs anschließen kann. Vielleicht liegt es an den dunklen Szenen und dem dezenten Rauschen, aber immer wieder überkommt den Zuschauer der Gedanke, dass Gesichter etwas weich aussehen und Hintergrundobjekte nicht die klaren Konturen besitzen, die sie verdient haben. Sonst ist aber alles im grünen Bereich. Die Kompression oder Bildfehler fallen nicht auf und die Farben wurden der Nacht angepasst und sind trotz etwaiger Blau-, Gelb- oder Grünfilter, die natürlich nur stellenweise zum Einsatz kommen, sehr kräftig.
 ++++--

Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Der Ton ist sich in beiden Sprachen sehr ähnlich, weil man kaum Unterschiede beim Klang des Scores und der Effekte ausmachen wird. Lediglich bei den Dialogen gibt sich die englische Version (mit optionalen deutschen Untertiteln) offener und vermittelt somit einen etwas lebendigeren Eindruck. Lebendig dürfte auch die richtige Bezeichnung für den Klang in actionreichen Szenen sein, der sowohl durch Dynamik, Bass als auch Effektreichtum erstaunliche Momente zaubert. Schade, dass sich dieses Niveau nicht über längere Zeit aufrecht erhalten lässt, aber die ruhigen Szenen sind schließlich auch wichtig für den Film. Somit baut der Klang zwischenzeitlich etwas ab, um später wieder richtig lostosen zu können. Die Effekte sind für diese Art Film, bei der man nicht auf Explosionen oder Kugelhagel setzen kann, sehr gut gelungen und arbeiten den spannenden Momenten zu.
 ++++/-

Extras
Extras
  • Interviews Cast&Crew:
    • Lucy Liu (3:52)
    • Michael Chiklis (3:54 Min.)
    • James D'Arcy (3:42 Min.)
    • Carla Gugino (2:09 Min.)
    • Marilyn Manson (3:06 Min.)
    • Sebastian Gutierrez (3:23 Min.)
  • B-Roll (21:55 Min.)
  • Trailer & TV-Spot:
    • Kinotrailer (1:46 Min.)
    • TV-Spot (Engl., 0:32 Min.)
  • Trailershow:
    • Secuestro Express (1:22 Min.)
    • Chupacabra: Dark Seas (1:52 Min.)
    • Marvel's Man Thing (1:29 Min.)
    • Karla (1:48 Min.)
    • Tage der Finsternis - Day Of Wrath (1:49 Min.)
    • The Legend Of Lucy Keyes (1:51 Min.)
    • The Gravedancers (2:02 Min.)
    • .45 (1:24 Min.)
    • The Deaths Of Ian Stone (1:46 Min.)
VerpackungKeepCase
 Als überragend würde ich das Bonusmaterial nicht gerade bezeichnen. Die jeweils etwas 3minütigen Interviews sind sehr unpersönlich, weil sie den Eindruck erwecken, sie wären mal schnell zusammengefilmt wurden, und besitzen keine Eindeutschung (weder Untertitel, noch Overdub). Das B-Roll-Material sieht auch nicht unbedingt danach aus, als ob man dem Zuschauer viele Informationen vermitteln möchte. So werden verschiedene Szenen aus dem Hintergrund heraus gefilmt, ohne dass man wirklich die Regieanweisungen verstehen könnte. Abschließend darf man sich ein paar Trailer anschauen.
 +/----

Fazit
Immer öfter scheinen die Drehbuchautoren sich von der Vampirgeschichte trennen zu wollen, indem man Details dieser untoten Blutsauger variiert oder an aktuelle Gegebenheiten anpasst. In "Rise - Blood Hunter" versucht man sich auch daran, Vampirfilme im klassischen Sinne hat man schließlich schon zu oft gesehen.
So erinnert Lucy Lius Rolle auch sehr an den Daywalker aus Interner Link"Blade", den ein ähnliches Schicksal ereilt. Ungewollt wurde er zum Vampir und rächte sich dafür an all den spitzen Eckzähnen, die für dieses doch etwas trostlose Leben verantwortlich waren. Die asiatische Schönheit Liu ist natürlich erprobt in Action-Szenen und Stunts, muss hier aber weder Martial Arts noch waghalsige Manöver absolvieren. Lediglich für ein paar Nahkämpfe reicht es, sonst erwehrt sie sich mittels Armbrust ihrer Feinde. Im Grunde genommen ist die Geschichte nichts weiter als ein Rachefeldzug, der noch dazu nicht sonderlich spektakulär umgesetzt ist (z.B. ist das Ableben der Vampire vergleichbar mit dem eines Menschen), dafür aber seine Schauwerte an anderer Stelle hat. Natürlich ist damit die toughe Hauptdarstellerin gemeint, die so einiges über sich ergehen lassen muss und sich sogar zu Nacktszenen (wenn auch wegen Dunkelheit etwas bedeckt) hinreißen lies. In einer sehr freizügigen Szene gleich zu Beginn gibt es außerdem noch Jungstar Cameron Richardson zu sehen, die Gefahr läuft, als Vampirnahrung in einem Käfig zu enden.
"Rise - Blood Hunter" hat sicherlich seine Schwächen, die auf den etwas hinter den Erwartungen zurückliegenden Ablauf und das doch recht kurze Finale zurückzuführen sind. Wenn man genau jene Erwartungen über Bord wirft, wird man sich großartigen Szenenabfolgen wie die Transformation von Sadie zum Vampir, ihr erstes Opfer, ihr Selbstmordversuch und Ähnliches erfreuen dürfen. Michael Chiklis steht ihr dabei als dickköpfiger Ermittler zur Seite, der in seinem familiären Umfeld selbst ein Opfer an die Vampire verlor und nun außer Dienst alle Register zieht, um den Täter der brutalen Morde aufzuspüren. Die 18er Freigabe gibt es dank passend eingestreuter, dreckig-blutiger Ekelszenen, die den edlen Vampirmythos, von dem übrigens im Film kein einziges Mal die Rede ist, schnell vergessen lässt.
Übrigens hält sich das Ende eine Fortsetzung offen, nach der die Filmwelt zwar nicht schreien wird, die aber nicht schaden kann und die ich mir gern anschauen würde.



Bilder der DVD




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