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UK 1963
Originaltitel:Kiss of the Vampire, The
Alternativtitel:Kiss of Evil
aka. Kuß des Vampirs, Der
Länge:84:43 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Don Sharp
Buch:Anthony Hinds (als John Elder)
Kamera:Alan Hume
Musik:James Bernard
SFX:Les Bowie
Darsteller:Clifford Evans, Edward de Souza, Noel Willman, Jennifer Daniel, Barry Warren, Brian Oulton, Noel Howlett, Jacquie Wallis, Peter Madden, Isobel Black, Vera Cook, John Harvey
Vertrieb:Koch Media / Universal
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:25.02.2008 (Kauf)



Inhalt
Auf ihrer Hochzeitsreise durch Europa landet das junge Paar Gerald und Marianne auf dem Maskenball eines Schlossherrn, der sich als Anführer einer Vampirsippe erweist. Dieser hat es auf die schöne Marianne abgesehen und enführt sie. Gemeinsam mit Vampirjäger Professor Zimmer will Gerald dem Vampir ein für allemal das Handwerk legen und seine Braut aus dessen Fängen retten.

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Ein weiterer Koch Media-Titel, bei dem sich die Restauration mehr als gelohnt hat und diesen Hammer Film-Klassiker in einen neuen Glanz erstrahlen lässt. Sicherlich sieht man den anamorphen Transfer sein Alter an und gelegentlich huschen kleinere Defekte durchs Bild, wobei der Sehgenuss selbst durch stärkeres Bildrauschen oder hin und wieder sichtbar werdende Kompressisonsfehler nicht gelindert wird. Der Transfer überzeugt durch satte und kräftige Farben und wartet mit einem gelungenen Kontrastumfang auf, der selbst in problematischen Sequenzen nie aus dem Tritt kommt und auch dunkle Szenen ohne Detailverlust meistert. Hinzu kommt eine gute Schärfe und zumindest in Nahaufnahmen wirkt der Transfer sehr scharf, detailliert und dank hervorragender Konturen sogar äußerst plastisch. Rundum gelungen also!
 ++++/-

Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Stereo)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Koch Media spendiert uns den englischen Originalton, sowie die deutsche Synchronisation, welche aufgrund damaliger Zensur unvollständig ist. Die Handvoll Szenen wurden deutsch untertitelt, wobei es für die englische Stereospur leider keine deutschen Untertitel gibt. Altersbedingt können sicherlich nicht mehr die frischeste Töne in puncto Verständlichkeit herausgeholt werden, aber ein äußerst ansprechender Klang entsteht. Die deutsche Fassung ist etwas dumpf, klingt hin und wieder sogar blechern, offenbart bis auf leichte Verzerrungen aber keine hörbaren Mängel. Der englische Mix besitzt eine etwas frischere Gesamtqualität, zeigt dafür umso mehr Hintergrundrauschen.
 ++----

Extras
Extras
  • 16seitiges Booklet
  • Bildergalerie (70 Bilder)
  • Originaltrailer (1:36 Min.)
VerpackungKeep Case im Schuber
 Neben einem 16seitigen Booklet mit Hintergrundinfos zum Film enthält die DVD noch eine umfangreiche Bildergalerie, sowie den Originaltrailer zum Film. Die DVD erscheint als KeepCase im Schuber mit Prägeschrift.
 +/----

Fazit
In der Chronik der Vampirfilme der Hammer Studios kommt "Der Kuss des Vampirs" direkt hinter "Dracula", sowie Interner Link"Dracula und seine Bräute" und sollte folgerichtig "Dracula 3" heißen, was aber ein Etikettenschwindel ohnegleichen bedeutet hätte, da weder Christopher Lee und sein Filmego Dracula, noch Peter Cushing als Van Helsing in der Geschichte vorkommen. Aus den Federn Anthony Hinds (Interner Link"Der Fluch von Siniestro" entstand dann auch ein eher ungewöhnlicher Genrebeitrag, den Fans der Hammer Studios sich sicherlich gerne ins Regal stellen werden, inhaltlich aber einer der schwächsten Titel darstellt und nicht einmal ein Vampirfilm im klassischen Sinne ist. Vielmehr treibt ein Vampirkult sein Unwesen, was interessant klingt, doch dabei an den recht spannungslosen Momenten im Film scheitert, was einzig und allein durch die fantastische Atmosphäre und Sets ein wenig wett gemacht wird. Der Rest ist dann eher belanglos und lebt einzig und allein von seinem Hammer Film-Bonus. Zudem fehlen neue Ideen und Einfälle, was man vor allem darin sieht, dass eine der Schlüsselszenen in "Dracula und seine Bräute", nämlich als Cushing sich nach einem Vampirbiss die Wunde ausbrennt, einfach kopiert wird. Hier fehlen die beiden bekannten Gesichter mehr als deutlich und der Geschichte fehlt es zudem etwas an nötiger Würze, als dass sie einen aus den Hocker hauen könnte. Vor allem der Schluss ist ärgerlich und peinlich zugleich, soll an dieser Stelle für all die unter Euch, die den Film dennoch sehen wollen, aber unerwähnt bleiben.
Während die deutsche DVD fast tadellos gelingt, darf der Film "Der Kuss des Vampirs" als eine zwiespältige Sache bezeichnet werden. Für einen Vampirfilm fehlt es an den nötigen klassischen Elementen und die wenigen neuen Aspekte (Vampire können bei Tageslicht umherwandeln) wirken mehr gedrungen als wirklich innovativ. Schlussendlich bleibt ein netter, wenn auch für Hammer Film-Verhältnisse schwacher Vampirfilm, viel zu zäh als dass ein Dracula daran gefallen finden könnten. Doch wenn gerade nichts anderes zum Beißen griffbereit ist, dann sollte man "Der Kuss des Vampirs" einfach mal kosten ... äh, probieren.



Bilder der DVD




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