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HK 2004
Originaltitel:Daai liu oi mei lai
Länge:100:41 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Stephen Fung
Buch:Yiu Fai Lo, Stephen Fung
Kamera:Hang-Sang Poon, Lin Yau Tsou
Musik:Ken Chan, Kwong Wing Chan
Darsteller:Eason Chan, Daniel Wu, Karen Mok, Chapman To, Law Kar-Ying, Stephen Fung, Yuen Biao, Jackie Chan, Nicholas Tse, Sammi Cheng, Michael Chan Wai Man, Sam Lee
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:20.04.2006 (Verleih) / 08.06.2006 (Kauf)



Inhalt
Hung, ein mächtiger Triadenboss in Hongkong, hat einen Sohn namens Georgie. Das Problem ist nur: Georgie ist schwul. Nach Hungs Tod wird Georgie nach Hongkong geholt und soll nun lernen, sich wie ein richtiger Gangster zu benehmen. Es ist jedoch Georgies Freund Sam, der sich als Sohn des Triadenführers ausgibt. Auf Hungs Beerdigung wird es brenzlig, denn unter den Besuchern befindet sich Chow Siu, der die Ambition hat, selbst die Triaden zu übernehmen.

Bild
Format2,35:1(anamorph)
NormPAL
 Bildtechnisch macht der anamorphe Widescreen-Transfer einen guten Eindruck. Trotz diverser eingesetzter Stilmittel bleibt das Bild natürlich und wartet mit einem angenhmen Kontrast auf, der stellenweise zwar etwas hart erscheint, insgesamt aber mit einer guten Durchzeichnung aufwartet und nur selten Details in dunklen Szenen verschluckt. Die Schärfe befindet sich auf einem soliden Niveau, erscheint aber sehr wechselhaft. Mal angenehm scharf, dann wieder weich und stellenweise unscharf; damit ist es schwer das Schärfeverhalten zu klassifizieren. Nahaufnahmen wirken mal sehr detailliert und scharf, dann wieder etwas verschwommen, was an leichten Bewegungunschärfe liegt, welche den Transfer immer wieder Brillanz rauben. Hinzu kommt etwas Rauschen und eine nicht immer sauber arbeitende Kompression. Insgesamt aber trotzdem ein ordentlichers Bild mit einem warmen, meist erdigen Farbton.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 "Enter the Phoenix" ist eine Komödie und dementsprechend dünn ist auch das Klangbild ausgefallen. Überwiegend wird die Front angesprochen und Räumlichkeit entsteht nur im seltensten Fall. Lediglich die Musik darf sich über sämtliche Kanäle erstrecken, was aber nicht reicht, um die fehlende Weiträumigkeit wett zu machen. Für eine Komödie ist dies aber absolut in Ordnung. Die englische Synchronfassung bietet zwar eine etwas bessere Räumlichkeit und genauso wie der deutsche Mix eine hervorragende Sprachverständlichkeit, aber auch hier können wir nicht von einem optimalen Raumklang sprechen. Optional gibt es deutsche Untertitel. Leider gibt es keinen Originalton.
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Extras
Extras
  • Trailer 1(1:34 Min.)
  • Trailer 2 (2:42 Min.)
  • Trailershow:
    • New Police Story (1:59 Min.)
    • 11:14 (1:33 Min.)
    • Ein ferpektes Verbrechen (1:04 Min.)
    • Fighter in the Wind (1:23 Min.)
    • Cry_Wolf (2:22 Min.)
    • State of Mind (2:12 Min.)
    • Desolation (1:53 Min.)
    • Kart Racer (1:12 Min.)
    • Married 2 Malcolm (1:48 Min.)
VerpackungKeepCase
 Bis auf Trailer spendiert man uns keine Extras.
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Fazit
Der bis dato lediglich als Schauspieler aufgetretene Stephen Fung brachte 2004 mit "Enter the Phoenix" eine Action-Komödie ins Kino, die so gut war, dass sie zu der Auswahl von Filmen gehört, die auf ein Hollywood-Remake warten. Vorgesehen für die Hauptrollen sind Owen Wilson und Jennifer Aniston. Fung lässt es sich dabei nicht nehmen, in einer Nebenrolle ebenfalls im Film mitzuspielen, welcher auch mit einem Kurzauftritt von Altstar Jackie Chan aufwarten kann. Dass die Geschichte von einem homosexuellen Untergrundboss notwendigerweise in das Genre der Komödie abdriftet, versteht sich von selbst. Dabei ist die Synchronisation der chinesischen Darsteller recht lieblos und lächerlich geraten, mitunter aber auch wieder so schlecht, dass sie wieder witzig ist. Der Witz mit dem heterosexuellen Sam, der sich als homosexueller Georgie ausgibt, um mal Gangster "spielen" zu können, wird dabei ein ums andere mal gegen die Wand gefahren, besonders wenn der achte Bruder und sein illegitimer Sohn sich über Kleinigkeiten ereifern.
Dafür dass es sich um eine Action-Komödie handelt, darf man jedoch kein klassisches Werk eines Jackie Chan oder Stephen Chow erwarten, denn bevor das erste Mal tatsächlich gekämpft wird vergeht fast eine Stunde und auch später kommt das ganze nicht wirklich in Fahrt. Fung erzählt seine Geschichte extrem eintönig und ohne Highlights, sodass es einem schwer fällt dem Film zu folgen, was durch die Synchronisation der Darsteller noch verstärkt wird. Die einseitige Darstellung von Hungs Bande geht einem wie der Rest des Filmes irgendwann nur noch auf die Nerven und am Ende fragt man sich, was das Ganze eigentlich sollte, weiß es aber nicht und tut gut daran, das Erlebte so schnell wie möglich aus seiner Erinnerung zu löschen. Für das amerikanische Remake für 2009 sehe ich daher ebenfalls schwarz. Die DVD bietet eine solide technische Umsetzung, das Fehlen von Bonusmaterial ist bei solch einem aktuellen Film aber sehr ärgerlich.



Bilder der DVD




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