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USA 2006
Originaltitel:Killing Ariel
Länge:85:52 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Fred Calvert, David J. Negron Jr.
Buch:Fred Calvert
Kamera:David Dechant
Musik:Philip Calvert
SFX:Tim Leach, Robert D. Maverick
Darsteller:Lindsley Allen, Suzete Belouin, Michael Brainard, Gary Edward, Maggie Fine, Lisa Franks, Joseph Gatt, Axelle Grelet, Lauren Kim, Steven Lamprinos, Paul Mackley, Stacey Martino
Vertrieb:I-On
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:14.02.2008 (Verleih) / 29.02.2008 (Kauf)



Inhalt
Um seinem langweiligen Ehealltag zu entkommen, nutzt Rick die Gelegenheit, seine neue Bekanntschaft Ariel auf ein Wochenende mit in ein abgelegenes Haus zu nehmen. Die bildhübsche junge Frau verdreht Rick mit ihrer frivolen Offenheit völlig den Kopf und lässt ihn seine Familie vergessen. Doch seltsame Dinge geschehen in dem Haus, die Rick an seinem Verstand zweifeln lassen. Unabsichtlich tötet er Ariel. Er verscharrt ihre Leiche und kehrt schockiert zum Haus zurück. Doch dort wartet die vermeintlich tote Ariel wieder auf ihn. Er bringt sie noch mal um, aber erneut kehrt sie wieder aus dem Jenseits zurück. Rick sieht sich in einem unendlichen Alptraum gefangen, für den es keinen Ausweg zu geben scheint ...

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Trotz mangelndem Budget sieht der Film dank eines gelungenen Transfers deutlich nach mehr aus. Dennoch sind kleinere "Krankheiten" auszumachen, von denen man sich aber nicht wirklich gestört fühlt. Der Kontrast ist in dunklen Bereichen zu steil geraten und man ertappt immer wieder Bildbereiche, die von dem Schwarz verschluckt werden. In hellen Szenen jedoch gibt es keine Beanstandungen. Ein leichtes Bildrauschen ist in einigen Passagen des Films auszumachen und beeinträchtigt nicht die relativ gute Schärfe. Warum "relativ"? Weil gerade in Totalen das Bild nicht immer so optimale Werte bei der Detailwiedergabe liefert wie es zum Beispiel innerhalb von Nahaufnahmen der Fall ist. Auch die Farbsättigung ist hoch gewählt und kann mit kräftigen Tönen aufwarten, neigt aber keinesfalls zum Auslaufen auf benachbarte Farben. Die Kompression punktet zudem mit einem zurückhaltenden Erscheinungsbild. Fehler oder Defekte sind nicht auszumachen.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Der Ton überzeugt mit einer dem Film entsprechenden Soundkulisse. Hierbei wirkt die Dolby Digital 5.1-Abmischung zwar sehr frontlastig, doch werden immer wieder Umgebungsgeräusche sowie die Musikstücke auf die hinteren Boxen verteilt. Ein leichter Bass sorgt für etwas Dynamik, so dass Schockmomente in Zusammenarbeit mit dem Bild akustisch gefallen. Der Bass hätte aber ruhig noch etwas kräftiger ausfallen können. Die Dialogwiedergabe überzeugt mit einer klaren und deutlichen Ausgabe, die dank eines homogenen Klangbildes keine Beeinträchtigungen der Verständlichkeit aufkommen lässt. Störgeräusche wie Rauschen oder Knackser sind nicht auszumachen.
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Extras
Extras
  • Originaltrailer (2:50 Min.)
  • Trailershow:
    • Alexandra's Project (2:08 Min.)
    • Carved - The Slit Mouthed Woman (1:35 Min.)
    • Cherry Crush (1:50 Min.)
    • Dark Corners (1:38 Min.)
    • Destination Hell (2:08 Min.)
    • Fear No Evil (1:55 Min.)
    • Memories of Matsuko (1:57 Min.)
    • Taxidermia (2:09 Min.)
    • Seancè (1:56 Min.)
    • Uro (2:01 Min.)
VerpackungKeepCase im Schuber
 Es ist wirklich sehr schade, dass es für diesen Film außer dem Originaltrailer kein weiteres filmspezifisches Bonusmaterial gibt. Gerne hätte man mehr über die Produktion und die Leuten dahinter erfahren. Abgerundet werden die Extras mit einer Trailershow, die auf weitere Titel des Anbieters hinweist.
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Fazit
Echte Geheimtipps sind eigentlich sehr selten geworden, daher erfreut es umso mehr, dass es sich bei "Killing Ariel" um solch einen Fall handelt. Das Regieduo Fred Calvert und David J. Negron Jr. hat einen frischen und vor allem interessanten Film auf die Beine gestellt, der von der ersten bis zur letzten Minute zu fesseln vermag.
Obwohl nicht viel Budget zur Verfügung stand, haben sich die beiden genau überlegt, was möglich wäre und wie man dies am besten umsetzen kann. Clever wird die Geschichte konstruiert und wirkt dabei in ihrer Machart sehr frisch, wenn auch kleinere Erinnerungen an den Murmeltiertag (Interner Link"Und täglich grüßt das Murmeltier") wach werden. Doch damit nicht genug, wurden um die eigentliche Handlung noch einige Twists eingebaut, die zu einem intelligenten Verwirrspiel führen und somit die Handlung durch immer wieder neue Überraschungen unvorhersehbar machen. "Killing Ariel" hätte auch durchaus ein Werk eines M. Night Shayalaman sein können, welcher die Zuschauer mit grandiosen Werken wie Interner Link"The Sixth Sense" oder Interner Link"Unbreakable" gekonnt an der Nase herumführte. Das angesprochene niedrige Budget merkt man zu keinem Zeitpunkt, was unter anderem wohl auch dem Talent von David J. Negron Jr. zu verdanken ist, der schon einige Erfahrungen als Storyboard-Zeichner und Effektkünstler sammeln konnte. Ein weiterer Höhepunkt ist die nicht unbedingt zimperliche Vorgehensweise im Film, so dass es immer wieder zu recht derben und makaberen Szenen kommt, die der Handlung allerdings dienlich sind, was wohl auch die FSK merkte, die den Film ungekürzt ab 16 Jahre freigegeben hat.
"Killing Ariel" ist somit ein Film, den man definitiv gesehen haben muss, da geht kein Weg dran vorbei und er ist wohl ohne Zweifel die bis jetzt größte Überraschung neben Interner Link"Taxidermia" im phantastischen Genre 2008.



Bilder der DVD




Druckbare Version
NewsIndie-Horror "Killing Ariel" von I-ON
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