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USA 2007
Originaltitel:Rising Dead
Länge:96:08 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Brent Cousins
Buch:Blake Cousins, Brent Cousins
Kamera:Blake Cousins, Brent Cousins
Musik:Kevin Peterson
SFX:Blake Cousins
Darsteller:Blake Cousins, Gabe Hernandez, RoseAnne Okumura, Catherine Louise, Treasure O'Keefe, Kalauluolani
Vertrieb:Cult Movies Entertainment
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:20.03.2008 (Verleih) / 17.04.2008 (Kauf)



Inhalt
Der 3. Weltkrieg ist in vollem Gange und selbst vor dem Gebrauch biologischer Kampfstoffe wird nicht zurückgeschreckt. Doch die Nebenwirkungen sind verheerend - die Toten steigen aus ihren Gräbern. Das Chaos herrscht und die führenden Politiker versuchen verzweifelt einen Atombunker zu erreichen. Allerdings stürzt das Flugzeug kurz vor dem Erreichen der Sicherheitszone ab. Die wenigen Überlebenden haben keine Zeit, das tropische Klima zu genießen, denn die Zombies sind schon überall und sie haben Hunger!

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Obwohl "The Rising Dead" ein Low Budget-Film ist und dementsprechend das vorhandene Equipment nicht zum Besten gehört, muss man ganz deutlich sagen, dass der bildtechnische Bereich absolut misslungen ist. Selbst Amateurfilmer können mit billigen Kameras bessere Ergebnisse erzielen. Eine Mitschuld daran trägt auch die Wandlung von NTSC nach PAL. Die Normwandlung leidet unter starken Ghostingeffekten, die zusätzlich zu Bewegungsunschärfen führen, und einem leichten Ruckeln, was flüssige Bewegungsabläufe deutlich beeinträchtigt. Ein weiterer Minuspunkt ist die wirklich schlechte Kantenschärfe, die immer wieder Treppchenbildung hervorbringt. Zudem wirkt das Bild eindeutig zu weich und lässt so gut wie keine Schärfe aufkommen, was zur Folge hat, dass Details nur selten zur Geltung kommen. Ein Bildrauschen ist ebenfalls vorhanden und wird deutlich sichtbar von der Kompression beeinflusst, was wiederum zu Artefaktbildungen führt. Etwas besser gestaltet sich der Kontrast, der nur in hellen Bereichen zum Überstrahlen neigt und kleinere Bildbereiche verschluckt. Die Farben wurden mit Filter bearbeitet, wirken hierbei sehr kräftig, lassen aber Natürlichkeit vermissen, da insbesonders der Blaufilter zu deutlichen Verfälschungen führt. Übrig bleibt leider ein unterdurchschnittliches Bild, das zumindest im Bereich der Normwandlung deutlich besser hätte aussehen können, da Budget bedingt von vornherein deutliche Defizite vorhanden gewesen sind.
 ++----

Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Die deutschen Tonspuren sind solide ausgefallen, wobei die Stereospur den Vorrang hat, was an der besseren Klangqualität liegt. Für den Dolby Digital 5.1 Track wurde lediglich ein Upmix erstellt, der keine echten Effekte vorzuweisen hat. Die Dialoge werden jedoch durchgehend klar und deutlich innerhalb der Front wiedergegeben, wenn auch die Synchronsprecher etwas lustlos klingen. Positiv fällt jedoch die Dynamik innerhalb der Abmischung auf, die immer wieder einen leichten Druck aufbaut. Die englische Originalspur, welche in Stereo vorliegt, hat von allen drei Tonspuren allerdings den natürlichsten Klang dank einer homogeneren Kulisse. Leider sind keine deutschen Untertitel vorhanden, so dass der Originalton nur mit Englischkentnissen verständlich wird. Beeinträchtigungen durch Störgeräusche sind keine auszumachen.
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Extras
Extras
  • Originaltrailer (2:04 Min.)
VerpackungKeepCase
 Als Extra befindet sich lediglich der Originaltrailer mit deutscher Synchronisation auf der DVD.
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Fazit
"The Rising Dead" handelt ein wieder in Mode gekommenes Thema ab: Die Welt versinkt abermals im Chaos und hat nichts Besseres zu tun als den 3. Weltkrieg anzuzetteln. Doch verschont man die Weltbevölkerung mit atomaren Waffen und steigt auf Biologische um. Der Vorteil ist, dass keine Explosionen den Planeten zerstören. Dafür erheben sich die Toten, um die letzten Überlebenden zu jagen und zu fressen. Egal, ob in Interner Link"28 Days Later" oder Interner Link"Land of the Dead", die Zombies sind auch hier allgegenwärtig. Nur handelt es sich bei den genannten Filmen um Großproduktionen, die über ein ordentliches Budget verfügen konnten.
"The Rising Dead" hingegen ist im Independent-Bereich zu Hause und stellt das Regiedebüt von Brent Cousins dar, der mit seinem Bruder Blake die gesamte Produktion weitestgehend allein auf die Beine gestellt hat. Zwar ist die Setauswahl (gedreht wurde auf einem alten verlassenen Firmengelände) wirklich gelungen und lässt einen recht stimmiges Flair aufkommen, doch das war es dann auch schon, denn man muss ehrlich sagen, dass der Film gerade mal auf der Trash-Ebene funktioniert. Schlimm genug, dass die Cousins-Brüder das Drehbuch versemmelt haben, schreiben sie die Hauptrolle auch noch für sich selbst. 'Wenn Brent die Regie macht, spiel ich eben die Hauptrolle!', wird sich wohl Blake gedacht haben. Zwar kann er als cooler Macho überzeugen, doch von der Schauspielerei ist er meilenweit entfernt. Gerade in Szenen, die etwas Mimik erfordern, wie das Abschlagen seiner Hand, schauspielert er einfach nur dilettantisch und naiv. Bis auf die beiden jungen Frauen, die zumindest was die Optik betrifft, eine solide Leistung abgeben, sind die restlichen Darsteller auch sehr gewöhnungsbedürftig. Mag auch sein, dass es am Drehbuch liegt, weswegen keine Figurenzeichnung aufkommt und somit auch keine Möglichkeit entsteht, sich mit den Personen zu identifizieren.
Auch der technische Teil kann nicht wirklich überzeugende Argumente liefern. Die Kamera wackelt vor sich hin, als ob die Klasse 10 ihren Abschlussfilm erstellt hat und schnellere Schnitte wären ebenfalls von Vorteil gewesen, um der Handlung etwas mehr Geschwindigkeit zu verpassen. Für den Splatterfreund wird aber einiges geboten, in den meisten Fällen aber CGI-Effekte, die alles andere als gelungen sind, aber mit einem umfangreichen Repertoir an diversen Tötungen aufwarten können. Das Zombie-Make-up geht allerdings voll in Ordnung und wirkt recht frisch in seiner Machart, da man nicht den gängigen Zombie präsentiert.
Wenn man keine Trashfilme mag, sollte man von "The Rising Dead" die Finger lassen. Unter dem Trash-Aspekt wird man aber ordentlich unterhalten von diesem No Brainer. Gerade der abgeschlagene Arm mit seinem Eigenleben dürfte für feuchte Augen sorgen. Bleibt zu sagen, dass es ein Film für gesellige Runden mit ein paar Freunden und viel Bier geworden ist.



Bilder der DVD




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