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USA 2006
Originaltitel:Graveyard, The
Länge:83:17 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Michael Feifer
Buch:Michael Feifer
Kamera:Hank Baumert Jr.
SFX:James Gallinger
Darsteller:Brett Donowho, Christopher Stewart, Erin Lokitz, Eva Derrek, James Gallinger, Leif Lillehaugen, Lindsay Ballew, Mark Salling, Markus Potter, Natalie Denise Sperl, Patrick Scott Lewis, Sam Bologna, Trish Coren
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:11.02.2008 (Verleih) / 24.04.2008 (Kauf)



Inhalt
7 Freunde haben sich ein ganz besonderes Spiel ausgedacht: Auf einem Friedhof wird einer von ihnen auserwählt, die anderen zu erschrecken und zu jagen. Dabei erschreckt sich einer der Freunde so sehr, dass er sich selbst an einem Gitterstab aufspießt. Und da beginnt die schreckliche Geschichte. Fünf Jahre nach diesem Vorfall treffen sich alle am gleichen Ort wieder. Unter mysteriösen Umständen verschwinden nach und nach einige Personen, doch wer begeht diese grausamen Morde?

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Produktionsbedingt wird uns nur eine mäßige Bildqualität geboten. Der Kontrast wirkt sehr milchig, überstrahlt in hellen Flächen und ein ordentlicher Schwarzwert ist nahezu nicht existent. Dafür wirken die Farben meist natürlich und ausgewogen. Die Schärfe ist ebenfalls nur mittelmäßig, selbst in Nahaufnahmen von Gesichtern wirkt das Geschehen durchweg weich, teilweise sogar unscharf. Bildrauschen ist derweilen nicht auszumachen, was aber wohl am eingesetzten Rauschfilter liegen dürfte, wodurch in Bewegungen Rauschmuster entstehen, welche für eine leichte Bewegungsunschärfe sorgen. Die Konturen wirken ebenfalls sehr schwammig, dafür gibt es aber keine Defekte und die Kompression arbeitet bis auf leichte Blockbildung im Hintergrund recht ordentlich. Insgesamt aber eher mäßig und unbefriedigend, besonders in der Duschszene, bei der dem Zuschauer "wichtige" Details verloren gehen.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 "The Graveyard" bedient sich überwiegend der Front und lediglich der Score darf für etwas Weiträumigkeit sorgen. Hier wären deutlich mehr Umgebungsgeräusche und Surroundeffekte erforderlich gewesen um eine stimmige Atmosphäre zu erzeugen. So liefert man uns lediglich Standardkost, bei der hin und wieder der Subwoofer für etwas Druck sorgen darf, die Abmischung ansich aber dynamikarm daher kommt. Dafür ist die Dialogwiedergabe aber sehr sauber und gut ausgefallen. Der englische 5.1-Mix klingt eine Spur natürlicher und hier passt das Zusammenspiel von Nebengeräuschen und den Dialogen einfach besser, doch dafür erscheinen die Stimmen sehr dumpf und gedrungen, zeigen deutliche Probleme im Hochtonbereich und lassen letztlich den deutschen Mix doch als Gewinner dastehen. Optional lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten.
 +++/--

Extras
Extras
  • Deutscher Trailer (1:04 Min.)
  • Originaltrailer (1:04 Min.)
  • Trailershow:
    • Boy Eats Girl (1:52 Min.)
    • Disaster! (2:15 Min.)
    • Until Death (1:49 Min.)
    • Deadly Water (0:59 Min.)
    • The Contract (1:41 Min.)
    • Kill Bobby Z (2:01 Min.)
VerpackungKeepCase
 Trailer soweit das Auge reicht. Das reicht aber nicht, weshalb es nur einen halben Punkt gibt.
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Fazit
- "Der Sheriff wird bald hier sein! Wenn nicht heute, dann vielleicht morgen. Aber er kommt." (Peter) - "Und für den Rest unseres Lebens? Klischees, Klischees, Klischees!?" (Michelle) Wenn das den Figuren klar ist (obiges Zitat), dann müsste doch was aus dem einfach Stoff zu machen sein, oder? Nein! Ein Wes Craven hätte das getan, Michael Feifer aber scheint die Evolution des Slasher-Genres verpennt zu haben und käut lediglich eine Variation aus Interner Link"Freitag der 13." und Interner Link"Halloween" wieder. Leider äußerst lustlos und ohne jegliche Fähigkeit, sich aus dem Wust der Schlitzerware hervorzuheben.
Das beginnt bei der zeitlichen Anordnung, die schonmal in die Hose geht, weil man nicht einfach eine Szene nach der anderen hinrotzen kann, dann ein Datum einblendet und dem Zuschauer damit vorgaukelt, es wären fünf Jahre vergangen. So ist der Streich auf dem Friedhof, der für einen der Kids tödlich endet und damit den Verursacher für fünf Jahre hinter Gitter bringt, schon mal ein Paradebeispiel für ein Kasperletheater erster Güte. Nun gut, es dauert nur gefühlte 5 Minuten. Zum vorzeitigen Ende des Gefängnisaufenthaltes des Unglücksraben treffen sich also alle damals Beteiligten wieder, um über die Sache hinwegzukommen und dem schuldig Gesprochenen Beileid zu spenden. Also trifft man sich wie im Genre üblich an einer abgelegenen Stelle, ganz in der Nähe des damaligen Unfallortes, um in einem Ferienlager über die Vergangenheit zu diskutieren. Nur wird daraus nichts, weil ein Killer wieder sein Unwesen treibt, um den Toten von damals zu rächen. Ganz nach dem Motto "Lasst uns mal einen billigen Horrorfilm drehen!" werden die gängigen Zutaten wie ein paar kurze Erotikszenen (tödlich endend, wie immer!), ein wenig Geschlitze, die typischen "Hinter dir!"-Szenen, unerwartet auf- und wieder abtauchende Nebencharaktere (am Dümmsten: die schnell abgemurkste Lesbe) und das Spielchen der undurchschaubaren Mörderfigur (inkl. Maske) nach wenig erquicklichem Standard abgespult, ohne dabei ein Fünkchen Drive, Spannung oder wirkliche sehenswerte Effekte einzubringen. So richtig zum Abgähnen dürften aber die ständig paraten Klischees und Unsinnigkeiten sein. In einem richtigen Slasher wäre die Sache nach 30 Minuten erledigt gewesen und der schwarze Mann würde feixend vor einem Haufen Leichenteile seine Klinge wetzen, hier aber zieht man die Sache über mindestens einen Filmtag (und 80 Spielminuten) weg, präsentiert dann einen sich furchtbar schwer erklärenden Killer und packt nach einem finalen Kopfschuss sogar noch ein offenes Ende dazu. Wenn man solche Schemata nicht versucht, gewitzt zu umgehen oder sie zumindest parodiert, dann hat man als Regisseur versagt und es entsteht eine Schlaftablette, wie "The Graveyard" eine ist.

Somit ein total voraussehbarer und langweiliger Horror-Thriller, mit langweiliger Story und mäßigen Slasherszenen, welche nicht einmal sonderlich brutal sind. Die FSK-Freigabe ist von daher übertrieben und nicht nachvollziehbar, da es deutlich härtere Filme mit einer 16er Freigabe gibt. Die DVD bietet keine sonderlich gute Bildqualität und zeigt auch sonst keine wirklichen Qualitäten.



Bilder der DVD




Druckbare Version
News"The Graveyard - Renn um Dein Leben" - Indie-Horror von e-m-s
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