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USA 2000
Originaltitel:Shriek - Schrei, wenn du weißt, was ich letzten Freitag den 13. getan habe
Alternativtitel:Shriek - Schrei wenn Du weißt was ich letzten Freitag den 13. getan habe
aka. I know what You screamed last Semester
aka. I know what You screamed last Summer
Länge:82:46 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:John Blanchard
Buch:Sue Bailey, Joe Nelms
Kamera:David J. Miller
Musik:Tyler Bates
SFX:Larry Fioritto's Special Effects Services, Mr. Bagel Productions, T&T Digital Effects Company
Darsteller:Aimee Graham, Danny Strong, Julie Benz, Majandra Delfino, Simon Rex, Tom Arnold, Tiffani Thiessen, Harley Cross, Chris Palermo, Kim Greist, Coolio, Steven Anthony Lawrence, Martin Diggs, Mink Stole, Rose Marie, Artie Lange, Kristin Herold, Renée Graham
Vertrieb:Sunfilm
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:10.01.2002 (Kauf)



Inhalt
Der dümmste Killer aller Zeiten metzelt sich durch die bescheuertste High School der Welt! An der Bulimia Falls High School gefriert einem das Blut in den Adern ... hier wird getötet, gemordet, gekillt, erledigt, exekutiert, liquidiert und gelyncht ... da kann man nur noch SCHREIEN!

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Die Umsetzung des Bildes, das im Originalformat vorliegt, ist leider keine große Nummer. Das beginnt bereits bei der Bildhelligkeit, die keine kontrastreichen, natürlich hellen Bilder zustande bringt und somit eher wie eine auf DVD gepresste Kinorolle aussieht. Da werden Schatten zu groß und die Farben, die eigentlich strahlend und kräftig sein müssten, befällt leichte Blässe bzw. eine eher verhaltene Tönung. Abgesehen von diesen Faktoren reiht sich die DVD ins obere Mittelmaß ein. Grund dafür dürften einige weiße Kratzer sein, die einfach nicht auftreten dürften, und die manchmal etwas schwächelnde Schärfe. Zwar ist die Plastizität insgesamt gelungen, bei näherer Betrachtung schwindet der Detailgrad aber schnell und Bewegungen sind ebenfalls etwas unstetig. Rauschen ist in einigen Szenen etwas stärker zu sehen.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 Surround (Deu, En), DTS 5.1 (Deu)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Den Ton würde ich als sehr verhalten beschreiben. Die beiden Surround-Spuren beinhalten kaum Effekte für die hinteren Lautsprecher und sind sehr auf die vorderen Lautsprecher konzentriert. Selbst bei einer Komödie müsste doch mehr drin sein, schließlich spielt die Musik eine wichtige Rolle für die Gags. Aber selbst hier gibt es keine sonderlich herausstechenden Klänge, die alles etwas auflockern. Die DTS-Spur bringt keine Besserung, hier hätten auch die Surround-Spuren gerecht. Die Verständlichkeit ist gut, aber sonderliche Ausreißer gibt es auch beim Klang nicht, dafür aber deutsche Untertitel.
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Extras
Extras
  • Originaltrailer (2:33 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • Bloodsurf (1:52 Min.)
    • After The Storm (2:23 Min.)
    • Second Skin (1:57 Min.)
VerpackungKeepCase
 Die DVD enthält leider nur Trailer, darunter aber den Trailer zu "Shriek".
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Fazit
Interner Link"Scary Movie" mag ein Erfolg gewesen sein, aber im Grunde war es ein B-Movie. Aber es geht immer noch eine Stufe tiefer und das Ergebnis lautet: "Schrei, wenn du weißt, was ich letzten Freitag den 13. getan habe", einen Parodiebeitrag der Güteklasse C.

Das Erfolgsrezept ist einfach und so überdeutlich bei den Zucker-Brüdern und "Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug" bzw. Interner Link"Die nackte Kanone" geklaut, dass deren Filme sogar lobende Erwähnung in diesem Schnellschuss bekommen. "Shriek", so der Originaltitel, kopiert fast eins zu eins den Film Interner Link"Scream" und reichert ihn mit einigen bekannten weiteren neueren Horrorfilmen an, bemerkt dabei aber zu selten, dass "Scream" und Co. selbst schon beinahe Parodien ihres Genres waren. Deswegen bleibt auch nur die Möglichkeit, das eh Parodistische noch bis ins Unendliche zu übersteigern. Das Ergebnis ist groß gestrickt, maßlos übertrieben (das liegt in der Absicht der Macher) und wenig zielsicher, denn von gut zwanzig Gags pro Minute trifft wohl gerade mal einer ins Schwarze.
Dazu angetreten ist eine ganze Anzahl von Serienjungstars wie Danny Strong (Interner Link"Buffy") und Majandra Delfino ("Roswell"), ergänzt durch Tiffani Amber-Thiessen (Interner Link"Beverly Hills 90210", "Fastlane") in der Rolle der Reporterin. Ergo wird herumgealbert bis zum Gehtnichtmehr, Dialoge häufen sich übereinander, während im Hintergrund ständig irgendein anderer Schrott abläuft und man die Qualitätsarmut nicht mehr bemerkt. Am besten schneidet noch eine Verfolgungsjagd zu einer Coverversion von "Pretty in Pink" ab, bei der MTV-like Infokommentare zu gewissen Dingen ein- und ausgeblendet werden. Auch sonst gibt es hier und da ganz passable Gags, doch die gehen im Durcheinander des hektischen Aufeinandertürmens glatt verloren. Was fast völlig fehlt, sind Splatterelemente, denn bis auf eine gibt es fast nichts Brauchbares zu verzeichnen, was nun wirklich prima grotesk übersteigert hätte werden können.

Für simple Naturen vielleicht noch ein brauchbarer Schnellimbiss nach Pizza und Joint, aber insgesamt fällt das Ergebnis bescheiden aus, was wir uns bei der Erwähnung von Tom Arnold in der Besetzungsliste auch schon hätten denken können.



Bilder der DVD




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