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| Agata fährt nachts auf einsamer Strecke und überfährt ein Kind. Doch als sie nach dem Jungen sehen will, offenbart sich ihr das nackte Entsetzen. Im Schock wird sie selbst von einem anderen Wagen erfasst und fällt in ein tiefes Koma. Zudem müssen ihr beide Beine amputiert werden. Ein Umstand, der für ihre Zwillingsschwester Catalina kaum zu ertragen ist. Diese wird seit dem schrecklichen Unfall von grauenhaften Visionen geplagt. Immer wieder sieht sie ihre verstümmelte Schwester und den kleinen Jungen, die sie um Hilfe anflehen. Die Ärzte diagnostizieren ihre Visionen als späte Stresssymptome, doch Catalinas Nachforschungen ergeben, dass es schon Jahre zuvor immer wieder schreckliche Unfälle am Streckenabschnitt bei Kilometer 31 gegeben hat ... |
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| Format | 2,35:1 (anamorph) |
| Norm | PAL |
| "Km. 31" weist deutliches Bildrauschen auf, welches aber kaum wirklich stört. Die eingesetzten Stilmittel sowie die stark reduzierte Farbgebung beherrscht das Geschehen. So wirkt der Transfer sehr blass und trostlos, was perfekt zur ohnehin schon düsteren und kalten Atmosphäre passt. Der Kontrast arbeitet derweilen sehr ausgewogen und lassen nur selten nötige Details vermissen. Dafür ist die Schärfe sehr wechselhaft ausgefallen. Meist ist sie weich und kaum detailliert, dann wieder erfreuen sich andere Sequenzen schon fast einer sehr guten Schärfe und Detailwiedergabe, was vor allem in Nahaufnahmen der Fall ist. Insgesamt hätte der Transfer aber einen kontinuierlicheren Schärfegrad aufweisen sollen und auch die Kantenschärfe müsste knackiger sein. Aufgrund der eingesetzten Stilmittel aber wohl unmöglich. Zumindest die Kompression arbeitet sauber und unauffällig im Hintergrund. | |
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| Formate | Dolby Digital 5.1 |
| Sprache | Deutsch, Spanisch |
| Untertitel | Deutsch |
| Die Abmischung wird immer dann interessant, wenn die Spannungsmomente im Film ansteigen und viel Wert auf Musik und eine atmosphärische Geräuschkulisse gelegt wird. Dann erhöht sich die Räumlichkeit enorm, es werden uns einige überzeugende Schocksequenzen und direktionale Effekte spendiert und der Score darf dies mit einem ordentlich Basseinsatz noch einmal untermauern. Der Rest ist leider sehr frontlastig und die Rears werden nicht einmal für nötige Umgebungsgeräusche genutzt. Dabei bleibt die Verständlichkeit aber auf einem guten Level, wobei der spanische Originaltrack in den Dialogen etwas abfällt, ansonsten aber keine Unterschiede zum deutschen Mix heraushören lässt. Optional lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten. | |
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| Extras |
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| Verpackung | KeepCase |
| Neben einer Vielzahl obligatorischer Trailer weiterer "Highlights" aus dem Programm des Anbieters, spendiert man uns ein 22minütiges Making of, welches seinen Zweck als Dokumentation bestens erfüllt und die Macher in Interviewform zu Wort kommen lässt. Es werden Szenen vom Dreh beigemischt und da der Film unter Zuhilfenahme vieler Effekten entstand, kommt natürlich auch die Effekt- und Maskenabteilung zu Wort. Die Bildergalerie ist ebenfalls einen Blick wert, weil hier viele schöne Aufnahmen untergebracht sind. Mit dem weiteren Original-Trailer und den TV-Spots sicherlich nicht das umfangreichste Bonusmaterial, aber dennoch sehenswert. | |
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| Langsam, aber beständig laufen die Spanier den Japanern gehörig den Rang der Nation grusligster Filme ab, könnte man meinen. Zumindest die deutsche DVD-Zulieferung erweckt dieses Gefühl, denn schon wieder landet ein ungemein überzeugender, spanisch-mexikanischer Grusler im DVD-Schacht. "Km. 31" hat den Zuschauer innerhalb der ersten 30 Minuten sowas von fest im Griff, dass man fast von einem Genre-Überflieger sprechen kann, auch wenn dieses Niveau (klarerweise) zwischendrin einbricht. Die Umsetzung klappt bereits sehr gut, ohne auf übliche Schreckgespenste oder Effektspielereien zurückgreifen zu müssen, die sich erst später einstellen, wenn Catalina ihrer komatösen Zwillingsschwester Agata zu helfen versucht. Dafür dürfte der ziemlich realistische Unfall auf der Landstraße bei Kilometer 31, der einen weiteren, noch viel schlimmeren Unfall zur Folge hat, ziemlich tief in den Knochen sitzen. Fortan greift Rigoberto Castañeda, der gleichzeitig für das Drehbuch verantwortlich ist, auf gängige, aber gut kombinierte Tricks des Gruselkinos zurück und verfolgt einen Ansatz, der "Somniac" nicht unähnlich ist. Da wird die Protagonistin (und indirekt natürlich auch der Zuschauer) von fahlblassen Kreaturen heimgesucht, die klar machen, dass es ein Geheimnis zu lösen gilt, welches sie in der Welt der Lebenden hält."Km. 31" zeigt, dass das europäische Kino für solche Geschichten geschaffen ist, weil es nicht maßlos übertreibt und sich um seine Figuren kümmert. Auf falsche Komik wird man also ebenso wenig treffen wie auf kurzzeitige Auflockerungen, die der vordergründigen Unterhaltung dienen könnten. Stattdessen setzt es auf durchgängig finstere Aufnahmen, in denen sich die Charaktere meist allein und nur getrieben von ihrer Angst und Neugier bewegen. Dabei kommen fantastische Elemente zur Geltung, die sich langsam in das Gefüge einpassen, welches sich längst schon in einer surrealen Welt bewegt. Die kühlen, dunklen Bilder verleihen dem Film zusätzlich eine Stimmung, in die man sich schnell einlebt. Wer natürlich auf Schockmomente im Minutentakt setzt oder eine nachwirkende Auflösung erwartet, für den ist "Km. 31" nicht unbedingt etwas. Wer sich aber an sorgsam erarbeiteter Gänsehautkost mit einem Schlussteil erfreut, bei sich doch hoffentlich die Nackenhaare aufstellen, der bekommt dies mit "Km. 31" geboten. Bitte aber nicht von der eigenen, zu hoch gesteckten Erwartungshaltung ausbremsen lassen! Technisch ordentliche Umsetzung, die aber in puncto Soundeffekte einiges an Potenzial verschenkt. Auch das Bonusmaterial hätte etwas umfangreicher ausfallen dürfen, aber immerhin ist das Coverdesign recht nett anzusehen. |
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![]() | Druckbare Version |
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![]() | Alle Infos zum 21. Fantasy Filmfest "KM 31" - spanisch-mexikanischer Horror von e-m-s |
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