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ESP, MEX 1973
Originaltitel:Retorno de Walpurgis, El
Alternativtitel:Nacht der teuflischen Orgien, Die
aka. Curse of the Devil
aka. Noche del asesino, La
aka. Return of the Werewolf
Länge:83:54 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ungeprüft
Regie:Carlos Aured
Buch:Jacinto Molina
Kamera:Francisco Sánchez
SFX:Pablo Pérez
Darsteller:Fabiola Falcón, Paul Naschy, Maritza Olivares, Antonio Molina, José Manuel Martín, Eduardo Calvo, Ana Farra, Fernando Sánchez Polack, Inés Morales, Santiago Rivero
Vertrieb:Eyecatcher Movies
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:17.12.2007 (Kauf)



Inhalt
Einst ließ Irineus Daninsky eine Gruppe von Satansjüngern nach einer schwarzen Messe hinrichten. Am Scheiterhaufen verfluchte die Anführerin das Geschlecht der Daninskys. Generationen später erlegt Vladimir Daninsky bei der Jagd einen Wolf mit einer Silberkugel, doch er findet nur eine menschliche Leiche. Die Familie des Opfers sinnt auf Rache und schleust die hübsche Ilona in sein Haus. In der Walpurgisnacht verletzt sie Vladimir mit einem Wolfsschädel und erfüllt so den alten Fluch. Fortan verwandelt er sich bei jeder Vollmondnacht in einen blutrünstigen Werwolf und bringt Angst und Schrecken über das abgelegene Karpatendorf.

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Das anamorphe Bild hat altersbedingte Defizite vorzuweisen und kann als solider Durchschnitt betrachtet werden. Bei dem anfänglichen Rückblick zeigen sich die Farben stilbedingt ausgewaschen, sobald aber der Zeitsprung in die Gegenwart vollzogen wird, wartet das Bild mit einer natürlichen und recht kräftigen Farbgebung auf. Der Schärfebereich schwankt, in Nahaufnahmen werden jedoch angenehme Werte geliefert, auch wenn es an Details mangelt. In Totalen hingegen wirkt das Bild jedoch recht unscharf. Rauschen ist zudem bemerkbar, wirkt sich aber nicht störend aus. Der Kontrast ist zu steil gewählt und verschluckt ganze Bildbereiche, dafür kann die Kompression überzeugen und fällt nur durch ein leichtes Blockrauschen innerhalb homogener Flächen auf. Defekte sind nur sehr wenige auszumachen und auch Verschmutzungen sind eher selten, was die Wertung positiv beeinflusst.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Der spanische Originalton konnte für die DVD-Veröffentlichung nicht aufgetrieben werden. Stattdessen werden die deutsche und englische Synchronisation angeboten. Beide Tonspuren liegen in einer altersbedingten Monoabmischung vor, die von einem leichten Rauschen begleitet wird. Die englische Synchro klingt ein wenig klarer als das deutsche Pendant, doch beide verfügen über gut verständliche Dialoge. Optionale deutsche Untertitel werden für den gesamten Film oder wahlweise für die ehemals geschnittenen Szenen angeboten.
 ++----

Extras
Extras
  • Trailer (engl.) (3:21 Min.)
  • Bildergalerie (32 Bilder / 2:47 Min.)
Verpackungkleine Hartbox (2 Motive), große Hartbox (Limitiert)
 Das Bonusmaterial besteht aus dem englischen Trailer sowie einer umfangreichen Bildergalerie mit Aushangfotos aus diversen Ländern.
 +-----

Fazit
Mit "Die Todeskralle des grausamen Wolfes" veröffentlicht Eyecatcher einen gesuchten Klassiker der spanischen Daninsky-Saga mit Paul Naschy. Die Story ist alles andere als innovativ und verfällt nach dem sehr ansprechenden Anfang etwas in langatmige Szenen. Doch alles halb so wild, denn Naschy weiß sein Talent auch in weniger aufregende Szenen anzuwenden. Man wird mit dem Leben von Waldemar Daninsky vertraut gemacht, der in der deutschen Synchronfassung unverständlicherweise in Vladimir umbenannt wurde. Dieser ist ein Nachfahre von Irineus Daninsky, der im Mittelalter eine Gruppe von Satansweibern nach einer schwarzen Messe hinrichten ließ und daraufhin von der Oberhexe verflucht wurde. Als eines Tages Vladimir während der Jagd einen Wolf erschießt, soll sich der damalige Fluch erfüllen. Vladimir wird zu einem Werwolf, der Schrecken und Angst verbreitet. Die Verwandlungen bestehen aus Bildüberblendungen, wie man es von Filmen wie Interner Link"Der Fluch von Siniestro" schon gewöhnt ist. Nichts Aufregendes also, aber mit viel Liebe inszeniert, wenn der mit Wolfsgesicht und Draculazähnen bestückte Naschy durch die Wälder streift. Zudem präsentiert sich der Film sehr freizügig in Bezug auf die holde Weiblichkeit und enthält eine angenehme Portion Erotik. Ein großes Feuerwerk in Sachen Effekte sollte man aber nicht erwartet; meist wird frühzeitig abgeblendet und nur das blutige Endresultat dargestellt. Viel von seiner Gruselstimmung hat "Die Todeskralle des grausamen Wolfes" auch der ansprechenden Kulisse zu verdanken. Ganz in Tradition von Hammer gibt es alte Burgen und finstere Wäldern. Carlos Aured ist trotz der Schwächen innerhalb der Geschichte ein mehr als gelungener Beitrag des spanischen Horrorfilms geglückt und kann mit der Person Waldemar Daninsky eine Figur beleben, die sich Paul Naschy alias Jacinto Molina auf dem Leib geschrieben hat.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Todeskralle des grausamen Wolfes, Die
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