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USA 2007
Originaltitel:Lake Dead
Länge:86:56 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:George Bessudo
Buch:Daniel P. Coughlin
Kamera:Curtis Petersen
Musik:Mark Petrie
SFX:David Van Woert
Darsteller:Alex A. Quinn, Tara Gerard, Vanessa Viola, Dan Woods, Kelsey Wedeen, James C. Burns, Jim Devoti, Edwin Craig, Kelsey Crane, Malea Richardson, Cyrus Alexander, Ryan Coughlin
Vertrieb:Cult Movies Entertainment
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:28.02.2008 (Verleih) / 20.03.2008 (Kauf)



Inhalt
Nachdem drei Schwestern von ihrem lange verschollenen Großvater eine Pension am "Lake Dead" geerbt haben, begeben sie sich auf die Reise, um ihr Erbe in Augenschein zu nehmen. Unwissentlich betreten die Mädchen und ihre Freunde eine alptraumhafte Welt voller brutaler Folterungen, Inzest und Nekrophilie.

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Kleinere Mängel sind zwar vorhanden, doch können diese den Sehgenuss nicht trüben und man darf von einem gelungenen Transfer sprechen. Die Farbgebung erfreut mit satten und kräftigen Farben, die zudem immer über natürliche Töne verfügt. Ebenfalls überzeugt der Kontrast, der sehr ausgewogen ausgefallen ist und keine Details verschluckt. Die Schärfe liefert gute Werte und eine ordentliche Detailwiedergabe, in einigen Szenen ist allerdings eine dezente Bewegungsunschärfen vorhanden. Defekte oder Verschmutzungen sind nicht vorhanden, aber ein leichtes Bildrauschen ist ebenso wie etwas Blockrauschen innerhalb homogener Flächen auszumachen. Diese minimalen Beeinträchtigungen stören den positiven Eindruck des Bildes aber nicht.
 ++++--

Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Die Soundabmischung geht weitestgehend in Ordnung. Ziemlich schnell entpuppt sich die Dolby Digital 5.1-Spur jedoch als ein Upmix der ebenfalls vorhandenen Stereospur. Dennoch hinterlässt das Endergebnis einen zufrieden stellenden Eindruck, der durch die auffallend gute Synchronisation zustande kommt. Die Dialoge werden sauber und klar innerhalb der Front wiedergegeben, doch etwas mehr Dynamik hätte allen vorhandenen Tonspuren gut getan. Der englische Originalton liegt zwar auch nur in Stereo vor, klingt aber etwas natürlicher durch eine homogenere Klangkulisse. Echte Surroundeffekte sind eher rar gesät, so dass keine echte räumliche Klangkulisse geschaffen wird. Störungen oder Defekte innerhalb der Tonspuren sind nicht auszumachen. Etwas schade sind die nicht vorhandenen deutschen Untertitel.
 +++/--

Extras
Extras
  • Originaltrailer (1:35 Min.)
VerpackungKeepCase
 Als Bonus beherbergt die DVD lediglich den Originaltrailer.
 /-----

Fazit
"Blut ist dicker als Wasser"

Mit "Lake Dead" ist Regisseur George Bessudo ein ordentlicher Vertreter des Survival Horrors gelungen, der zwar Altbekanntes aufwärmt, durch geschickt eingesetzte Twists jedoch ein paar neue Zutaten in die bekannte Mischung packt und so eine gut bekömmliche Rezeptur erstellt. Im Fahrwasser von Interner Link"Muttertag" und Interner Link"Wrong Turn" verschlägt es eine kleine Gruppe Twens in das Hinterland der USA, um dort eine Erbschaft anzutreten. Ein abseits gelegenes Motel mit eigenem See ist das Objekt der Begierde. Was keiner der jungen Leute ahnen kann, dass die Gegend durch ein paar debile Rednecks unsicher gemacht wird. Für zwei der sechs Freunde wird aus dem Kurz- nicht nur ein Überlebenstrip, denn sie machen auch eine mehr als unerfreuliche Bekanntschaft mit der Vergangenheit. Diese beinhaltet sämtliche fiese Eigenschaften wie Sadismus, Perversion und Inzucht.
Eine innovative Handlung muss man "Lake Dead" absprechen, doch für gute Unterhaltung der härteren Gangart ist gesorgt, dies sogar in der ungekürzten Fassung. Bessudos Werk atmet den Flair des Slasherfilms der 1970er und 1980er Jahre und kann diesen gut in die heutige Zeit transportieren. Mit ein paar kurzen aber heftigen Gore-Effekten kann das Werk zwar aufwarten, doch liegt die Gewalt eher im Psyschischen. Die Darsteller verrichten ihre Arbeit sehr solide, schaffen es jedoch nicht, einen Bezug zum Publikum aufzubauen, was bei "Lake Dead" weitestgehend auch nebensächlich ist, da sie so oder so als Kanonenfutter angelegt sind. Im Zeitalter des Grindhouse-Kinos wäre "Lake Dead" sicherlich ein kleines Horrorfest gewesen. Für eine Produktion von 2007, der nicht das größte Budget zur Verfügung stand, hat George Bessudo einen ordentlichen Backwood-Slasher abgeliefert, der für kurzweilige Unterhaltung sorgt.



Bilder der DVD




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