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USA 2007
Originaltitel:Highlander: The Source
Alternativtitel:Highlander 5
Länge:94:35 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Brett Leonard
Buch:Stephen Kelvin Watkins, Mark Bradley
Kamera:Steve Arnold, Trevor Coop, Dmitrij Gribanov
Musik:George Kallis
SFX:Jens Döldissen
Darsteller:Adrian Paul, Thekla Reuten, Cristian Solimeno, Peter Wingfield, Jim Byrnes, Stephen Rahman Hughes, Stephen Wight, Thom Fell, Patrice Naiambana, Sakalas Uzdavinys, Laurynas Jurgelis, Geofrey Bersey
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:06.03.2008 (Verleih) / 09.05.2008 (Kauf)



Inhalt
Eine neue Reise beginnt für Duncan MacLeod, den Highlander, der sich auf die Suche nach dem "heiligen Gral" begibt. Über Tausende von Jahren sind vergangen, und auf den Straßen herrscht Chaos und Tod. Gemeinsam mit einer Gruppe von Menschen, die seines Gleichen sind, begibt sich MacLeod auf die Suche nach der Quelle der Unsterblichkeit. Um die Erlösung zu erlangen, müssen sie sich einem unausweichlichen Todeskampf stellen ...

Bild
Format2,35:1 (anamorph)
NormPAL
 Selbst auf einem hochskalierten Bild von 1080p zeigt "Die Quelle der Unsterblichkeit" keine sonderlichen Mängel in puncto Kompression. Auch die Schärfe arbeitet auf einem hohen Niveau und bietet reichlich Details und saubere Konturen. Die Farbgebung wurde gewollt sehr trist gehalten und wirkt niemals wirklich natürlich. Ganz im Gegenteil, das Farbspektrum geht von Blau ins Grünliche und wirkt absichtlich sehr reduziert und kühl. Beim Kontrast verhält es sich ähnlich, denn dieser leidet deutlich unter gewollten Stilmitteln und zeigt nur selten einen guten Schwarzwert. Bildrauschen fällt gelegentlich zwar auf, trübt den ansonsten guten Eindruck aber nicht.
 ++++/-

Ton
FormateDolby Digital 5.1, DTS 5.1 (nur dt.)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Der deutsche DTS-Track bietet ausnahmsweise einmal wirklich mehr Klang und wirkt deutlich voluminöser und druckvoller als die beiden Dolby-Varianten. Insgesamt überzeugt die 5.1-Abmischung mit einer guten, obgleich etwas frontlastigen Abmischung. Während immer wieder gut platzierte Effekte für die nötige Räumlichkeit sorgen, erscheint das Klangbild als Ganzes leider zu dominant im Frontbereich. Der Score wird viel zu dezent aus den Rears wiedergegeben und lässt die nötige Weiträumigkeit vermissen. Auch in puncto Umgebungsgeräusche hat der fünfte "Highlander" nur wenig zu bieten und lediglich die Sprachwiedergabe ist in allen Fassungen sehr gut ausgefallen, so dass es dort keinen Grund zum Meckern gibt. Optional lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten.
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Extras
Extras
  • Trailershow:
    • The Borgians (1:26 Min.)
    • Alatriste (1:33 Min.)
    • Lady Venegance (1:53 Min.)
    • Musa (1:41 Min.)
    • Anazapta (2:38 Min.)
    • The Heart of the Warrior (3:07 Min.)
    • The Machinist (0:56 Min.)
    • Lonely Hearts Killers (1:44 Min.)
  • Deutscher Trailer (1:45 Min.)
  • Originaltrailer (1:45 Min.)
  • Bio- und Filmografien:
    • Adrian Paul (4 Textseiten)
    • Thekla Reuten (3 Textseiten)
    • Peter Wingfield (3 Textseiten)
VerpackungKeepCase
 Die Verleih-DVD bietet lediglich eine handvoll Trailer, den Originaltrailer zum Film in Deutsch und Englisch, sowie drei Bio- bzw. Filmografien. Es soll aber in Kürze eine Special Edition erscheinen, mit der wir unser Review dann aktualisieren werden.
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Fazit
Nach dem katastrophalen "Highlander: The Endgame" wollte Adrian Paul eigentlich nie wieder den Unsterblichen mimen, es sei denn er bekommt mehr Kontrolle über die eigentliche Produktion. Gesagt, getan! Doch seine Position als "Executive Producer" schien wohl nur auf dem Papier zu gelten und selbst wenn er eigene Ideen mit einbringen konnte, so retteten diese "Highlander: The Source" und dessen miserables Script nicht davor, erneut Schiffbruch zu erleiden. Wohlgemerkt, Regisseur Brett Leonard schafft es immerhin eine düstere, gar beklemmende Atmosphäre zu erzeugen und die Sets, welche an Originalschauplätzen in Litauen erschaffen wurden, sind wirklich noch das Beste am Film. Doch sollte man sich auf keinen Fall mit den Produzenten in die Haare bekommen und dann reisaus nehmen, weshalb die Produktionsfirma im Auftrag vom Verleiher Lions Gate eine neue Schnittfassung heraus brachte und diese ab sofort weltweit vermarktet. Aber der ursprüngliche Director's Cut war auch nicht viel besser ...
Abgesehen von der Story misfällt mir hier vor allem der hektische Schnitt und die teilweise schlecht choreografierten Kämpfe, welche mit wirklich peinlichen Kamerafahrten untermauert wurden, so dass es einem schlecht wird. Hinzu kommen blasse, eigentlich schon nichtssagende Darsteller und selbst Adrian Paul hat den Highlander schon deutlich besser verkörpert. Die Idee mit der "Quelle der Unsterblichkeit" hat zwar mehr oder weniger seinen Reiz, doch die Umsetzung ist schwach und es wird keinerlei Spannung erzeugt. Die kurze Einführung lässt uns wieder einmal im Regen stehen und das Zeitfenster zwischen "Endgame" und "The Source" wird nicht erläutert. Doch dank der fabelhaften Optik hofft man, einen düsteren und vor allem coolen Film spendiert zu bekommen, was die schlechte Schnitttechnik und die nervigen Ortssprünge schnell zunichte machen. Dabei verspricht die Einführung des hühnenhaften "Guardian" als Wächter der Quelle einen fetzigen und vor allem übermächtigen Gegner. Doch als er seinen stählernen Helm ablegt und Cristian Solimeno eine oberpeinliche Darbietung abliefert, die einer Karikatur gleicht, ist es mit der Ernsthaftigkeit ohnehin vorbei. Die gesamte Endzeitstimmung geht den Bach runter und wenn man dann auch noch aus Kostengründen das Finale in einem Wald spielen lässt und mit einem dermaßen kitschigen Schluss den Fans ein Arschtritt verpasst, weiß man endgültig, wie es um das Franchise steht. Versprach man uns nach dem "Endgame"-Disaster nicht eine neue Trilogie, mit einer packenden Story und deutlichen Veränderungen? Letzteres gibt es zwar zur Genüge, aber leider nicht im positiven Sinn. Es wird sinnlos Potenzial verschenkt, die Charakter wirken lustlos, der Schnitt hektisch und unausgegoren und der eigentliche Faden der Reihe wird vernachlässigt. Hinzu kommt es, dass trotz einer Laufzeit von etwas über 90 Minuten "Highlander: The Source" extreme Längen aufweist. Schade eigentlich, denn das Widescreen-Format und der düstere Look stand dem Film wirklich gut. Doch so wünscht man sich, es hätte nur einen gegeben ...

Die DVD überzeugt zumindest mit einer technisch guten Umsetzung und die in Kürze erscheinende Special Edition-DVD und die Blu-ray-Fassung werden diese Veröffentlichung hoffentlich noch einmal toppen, wobei mehr Bonusmaterial und ein Bild in High Definition den Film auch nicht besser machen.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Highlander - Die Quelle der Unsterblichkeit
Highlander - Es kann nur Einen geben
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