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USA 2007
Originaltitel:Asylum
Länge:88:40 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:David R. Ellis
Buch:Ethan Lawrence
Kamera:Gary Capo
Musik:David Hamilton
SFX:Ray Bivins
Darsteller:Sarah Roemer, Jake Muxworthy, Mark Rolston, Travis Van Winkle, Ellen Hollman, Carolina Garcia, Cody Kasch, Lin Shaye, Joe Inscoe, Gabe Wood, Randall Sims, Andrea Powell
Vertrieb:Kinowelt
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:29.01.2008 (Verleih) / 20.03.2008 (Kauf)



Inhalt
An der Winthrop University häufen sich sonderbare Vorfälle: Immer mehr Studenten verschwinden spurlos oder begehen Selbstmord. Die junge Madison und ihre Kommilitonen finden heraus, dass ihr College früher eine Irrenanstalt für geisteskranke Schwerverbrecher beherbergte, in der ein sadistischer Doktor namens Magnus Burke folterähnliche Experimente mit den Insassen veranstaltete. Bald wird klar, dass der Geist des skrupellosen Mediziners noch in den Hallen des Hauses umgeht und es gar nicht erwarten kann, seine schmerzhaften Untersuchungen an der neuen Generation fortzusetzen ...

Bild
Format2,40:1 (anamorph)
NormPAL
 Das anamorphe Bild ist weitestgehend als gelungen zu bezeichnen, offenbart allerdings auch einige Schwächen. Gerade was die Schärfe betrifft werden insbesondere bei Totalen nicht optimale Werte geliefert. Deutlich fehlt es an Feinheiten in der Detailwiedergabe. In Nahaufnahmen ist dies jedoch nicht der Fall und Details werden deutlich wiedergegeben. Ein vorhandenes Bildrauschen ist zudem vorhanden, hält sich aber weitestgehend in Grenzen. Der Transfer leidet ebenfalls unter einem gelegentlich sichtbaren Aliasing, das in einigen wenigen Szenen für eine nicht zufrieden stellend Kantenschärfe sorgt. Positiv fallen die Farben auf, die zwar durch den Einsatz diverser Filter einen eigenen Stil vermitteln, aber unter anderem Hauttöne natürlich darstellen. Auch der Kontrast weiß zu gefallen und überzeugt sowohl in hellen als auch in dunklen Bereichen, ist aber stilbedingt etwas wechselhaft ausgefallen. Auch die Kompression erlaubt sich keine Schwächen und arbeitet sorgfältig im Hintergrund. Wie es sich für eine neue Produktion gehört beinhaltet der Transfer keinerlei Defekte.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Geboten wird neben der deutschen Synchronisation ebenfalls der Originalton, beide in Digital 5.1. Im direkten Vergleich zwischen den beiden Tonspuren entpuppt sich die Originalfassung vom Klangvolumen etwas natürlicher, was durch eine lautere Abmischung der Dialoge der Synchronfassung verursacht wird. Hier fehlt es etwas an Homogenität. Dennoch darf man von einer überdurchschnittlichen Abmischung reden, die den Soundtrack über alle Surroundkanäle transportiert und so eine stimmige Klangkulisse schafft. Etwas mehr Bass wäre jedoch wünschenswert gewesen, um direktionale Effekte besser zu betonen, was die düstere Grundstimmung besser hervorgehoben hätte. Störgeräusche sind in keine der beiden Tonspuren auszumachen.
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Extras
Extras
  • Originaltrailer (1:21 Min.)
  • Featurette (3:58 Min.)
  • Making Of (4:04 Min.)
  • Bildergalerie (2:06 Min.)
  • Trailershow:
    • Dead Girl (2:12 Min.)
    • Blood & Chocolate (2:17 Min.)
    • The Flock (1:50 Min.)
    • Saw 3 (0:31 Min.)
    • 88 Minutes (1:41 Min.)
    • Mr. & Mrs. Smith (0:38 Min.)
    • Kinowelt TV (1:47 Min.)
VerpackungKeepCase
 Als Extras befinden sich neben dem Originaltrailer, wahlweise in deutsch oder englisch, noch ein kurzes Featurette sowie ein ebenfalls kurzes Making of auf der DVD. Aufgrund der geringen Laufzeiten und den eingeschnittenen Filmsequenzen bleibt nicht mehr viel Zeit übrig, um Informationen vorzutragen. Die eingestreuten Interviewclips wirken zudem sehr werbelastig. Eine Bildergalerie sowie ein paar Trailer zu weiteren Kinowelt-Titel runden den Bereich ab.
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Fazit
Nach den gelungenen Werken Interner Link"Snakes on a Plane" und Interner Link"Final Destination 2" liegt mit "Asylum" das neue Werk von David R. Ellis vor. Den auferlegten Standard dieser Titel kann er jedoch nicht halten. Dies liegt vor allem an der Geschichte, die nach bekanntem Schema abläuft und stereotypische Rollen vorzuweisen hat. Potenzial wäre sicherlich vorhanden gewesen, doch das Geschehen wird nur oberflächlich angekratzt und runtergeleiert. Da ist es schon verwunderlich, dass Ellis im Making of zusammen mit seinem Produzenten den Film als noch nie dagewesenen Horrorfilm anpreist. Aus handwerklicher Sicht, kann der Film jedoch absolut überzeugen und mit einer sehr ansprechenden und gut in Szene gesetzten Kulisse punkten. Gleiches gilt für die Darsteller, die eine gute Leistung an den Tag legen, wenn ihre Rollen auch nicht sonderlich viel von ihnen abverlangen. Die immer wieder eingestreuten Effekte dürfen zudem als gelungen betrachtet werden, gerade die Rückblenden in die Vergangenheit des "irren" Arztes mit seinen Foltermethoden überzeugen. In diesen Szenen merkt man Ellis an, dass er eigentlich genug Erfahrung im Horrorgenre sammeln konnte. Irgendwie kommt der Verdacht auf, dass es sich bei "Asylum" nur um eine Auftragsarbeit gehandelt haben muss, anders lässt sich die fehlende Originalität im Vergleich zu seinen Vorwerken nicht erklären. Auch wenn Altbekanntes nur aufgewärmt wird, ist "Asylum" als Snack für zwischendurch absolut okay, da immer noch genügend Unterhaltung geboten wird um kurzweilig in die Welt des Doktor Burke abzutauchen.



Bilder der DVD




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NewsKinowelt bringt "Asylum"
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