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USA 2006
Originaltitel:Guide to Recognizing Your Saints, A
Länge:95:40 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Dito Montiel
Buch:Dito Montiel
Kamera:Eric Gautier
Musik:Jonathan Elias
SFX:Keith Yurevitz
Darsteller:Robert Downey Jr., Rosario Dawson, Shia LaBeouf, Chazz Palminteri, Dianne Wiest, Channing Tatum, Eric Roberts, Kyle Devon Benitez, Martin Compston, Melonie Diaz, Julia Garro, Eleonore Hendricks, Adam Scarimbolo, Peter Anthony Tambakis, Olga Merediz, Federico Castelluccio, Michael Rivera, Gilbert Cruz
Vertrieb:MIG / EuroVideo
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:21.02.2008 (Verleih) / 13.03.2008 (Kauf)



Inhalt
Der erfolgreiche Autor Dito (Robert Downey Jr.) lebt in Los Angeles. Eines Tage erhält er einen Anruf, sein Vater sei schwer krank. Er fährt nach 15 Jahren zum ersten Mal wieder nach Queens in New York. Die Erinnerungen stürzen auf ihn ein, als er dorthin zurückkehrt, wo er seine Jugend verbracht hat. All seine damaligen Freunde sind mittlerweile entweder bei Bandenkriegen erschossen worden, im Gefängnis oder drogenabhängig. Wie es scheint ist er der einzige, der es geschafft hat aus dem Sumpf von Gewalt und Drogen zu entkommen.

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Das anamophe Bild hinterlässt einen durchweg soliden Eindruck, der nicht optimale Werte innerhalb der Detailwiedergabe liefert, was durch einen wechselhaften Schärfegrad verursacht wird. In Nahaufnahmen ist das Ergebnis die meiste Zeit über in Ordnung, doch in Totalen ist ein deutlicher Verlust der Detailzeichnung sichtbar. Ein leichtes Bildrauschen ist zudem bemerkbar und letztendlich für die Gesamtschärfe nicht wirklich förderlich. Optisch zu gefallen wissen gelungene Farbtöne, die stets kräftig und natürlich wirken und durch dezente Filterelemente etwas variieren, um die verschiedenen Zeitebenen kenntlich zu machen. Der Kontrast wurde etwas zu steil gewählt und verschluckt in dunklen Bereichen einige Konturen, aber auch in hellen Szenen ist ein Überstrahlen sichtbar. Positiv fällt wieder die Kompression auf, die ordentlich im Hintergrund arbeitet. Sicherlich wäre mit entsprechendem Budget mehr möglich gewesen, aber für einen autobiografischen Film mit Hinblick auf möglichst hohe Authentizität, ist der Look doch sehr gelungen.
 +++/--

Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Der dialoglastige Film verfügt über eine gelungene deutsche Synchronisation in Dolby Digital 5.1, die aber nicht ganz an die Qualität der Originalfassung, ebenfalls in Dolby Digital 5.1, heranreicht. Dies liegt an der natürlicheren Wiedergabe, da sich im Deutschen die Dialoge etwas zu sehr in den Vordergrund drücken, was mit den Umgebungsgeräuschen nicht unbedingt einen homogenen Wert ermöglicht. Dennoch verfügen beide Sprachfassungen über einen angenehmen Surroundbereich, der den Handlungsort passend ins Wohnzimmer transferiert. Genrebedingt ist natürlich kein Feuerwerk an Action gegeben, doch immer wieder werden die Rears in das Geschehen einbezogen. Störungen in Form von Defekten oder Rauschen sind in beiden Tonspuren nicht vorhanden.
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Extras
Extras
  • Audiokommentar
  • Originaltrailer 1 (2:15 Min.)
  • Originaltrailer 2 (2:27 Min.)
  • Originaltrailer 3 (1:14 Min.)
  • Bildergalerie (1:45 Min. / 21 Bilder)
  • Making of (20:11 Min.)
  • Deleted Scenes (19:21 Min.)
  • Alternative Szenen (13:31 Min.)
  • Trailershow:
    • Die Kreuzritter 2 (2:54 Min.)
    • King Maker (2:08 Min.)
    • One Night with The King (1:25 Min.)
    • 18 Fingers of Death (1:09 Min.)
    • Alien Agent (2:59 Min.)
    • Desperate Girls (1:04 Min.)
    • Italo Comedy Classics (4:28 Min.)
    • Last Sentinel (1:57 Min.)
    • Streets of Philadelphia (2:13 Min.)
VerpackungKeepCase
 Die Extras können überzeugen und gerade der Audiokommentar mit Dito Montiel und seinem Cutter Jake Pushinsky ist das absolute Highlight und wird zu keinem Zeitpunkt langweilig. Auch das Making of überzeugt durch ehrliche Interviewsequenzen mit Cast und Crew ohne den typischen Werbeaspekt zu vermitteln. Der Bereich Deleted Scenes wurde in zwei Bereiche unterteilt, die neben den entfernten Szenen auch noch alternatives Material anbietet. Sicherlich ist es schön, diese Szenen zu sehen, aber gleichzeitig ist es auch eine gute Entscheidung, sie nicht in den fertigen Film einzubauen, da der Erzählfluss deutlich beeinträchtigt worden wäre. Abgerundet wird der Bonusbereich dann mit drei Varianten des Originaltrailers sowie einer Bildergalerie. Das Making of wurde mit einem deutschen Voice Over versehen, wohingegen das restliche Bonusmaterial nur in englischer Sprache vorliegt. Eine kleine Trailershow mit weiteren Titeln des Anbieters ist ebenfalls vorhanden.
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Fazit
Man muss schon ein großes Ego haben oder sehr viel im Leben erlebt haben, um ein Skript von seinem Leben zu schreiben und es auch noch selbst zu verfilmen. Für Dito Mentiel trifft Letzteres zu, was sich in "Kids - In den Straßen New Yorks" widerspiegelt. Die Geschichte ist spannend erzählt, mit leichtem Humor versetzt, aber auch bedrückend, was den Zuschauer nicht emotionslos zurücklässt. Diese Mischung konnte wohl auch die Kritiker überzeugen, die Montiels Werk in den höchsten Tönen lobten. Zu recht, denn der Film ist mehr als gelungen. Die Rolle von Dito übernahm in jungen Jahren Shia LeBeouf (Interner Link"Transformers") und in der heutigen Zeit durfte Robert Downey Jr. (Interner Link"Disturbia") in die Rolle schlüpfen. Beide sind eine enorm starke Besetzung, auch wenn der echte Dito zuerst nicht sonderlich von den Darstellern angetan war, wie er in einem Interview berichtete. Doch die Entscheidung war richtig und auch der restliche Cast spielt durchweg natürlich und intensiv, so dass der Film es schafft, über die gesamte Laufzeit authentisch zu wirken. Zwar wird gegen Ende etwas zu sehr auf die Tränendrüse gedrückt, doch kann man mit diesem Gefühlsausbruch des Geschehens gut leben. Aus persönlicher Sicht hätte der Film ruhig noch länger gehen können und etwas mehr aus dem Leben von Dito Mentiel erzählen. Unterm Strich betrachtet ist "Kids - In den Straßen New Yorks" ein mitreißendes Drama geworden, das man gesehen haben sollte.



Bilder der DVD




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