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USA 2004
Originaltitel:Centipede!
Länge:93:40 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Gregory Gieras
Buch:Gregory Gieras
Kamera:Ajayan Vincent
Musik:Tom Batoy, Franco Tortora
SFX:Satish Babu, Ravikiran Chanda, Rajesh Kumar
Darsteller:Larry Casey, Margaret Cash, Trevor Murphy, George Foster, Matthew Pohlson, Danielle Kirlin, Steve Herd, Nick Goodman
Vertrieb:FearExpress / e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:19.02.2007 (Verleih) / 26.04.2007 (Kauf)



Inhalt
David und seine Freunde unternehmen eine Reise nach Indien, um dort die weitestgehend unerforschte Shankali-Höhle zu untersuchen. In der Höhle angekommen, wird Matt angegriffen und im Verlauf des Kampfes getötet. Seine Lampe zerbricht dabei und löst beim Kontakt mit dem schwefelhaltigen Boden eine Explosion aus, die den Höhleneingang einstürzen lässt. In der Höhle gefangen, sieht der Rest der Gruppe keine Alternative, als sich aufzuteilen und nach einem anderen Ausgang zu suchen. Als Owen in einer kleinen Seitenhöhle auf ein Nest von Hundertfüßlern stößt, wird ihm klar, was Matt zugestoßen sein muss. Doch die hungrigen Insekten lassen ihm keine Chance, seine Freunde zu warnen. Die übrige Gruppe wird zur selben Zeit von riesigen Hundertfüßlern angegriffen. Beim Kampf gegen die ekelhaften Insekten machen sie die grauenhafte Entdeckung, dass abgetrennte Körperteile der Monster nicht sterben, sondern ebenfalls auf Beutesuche gehen. Eingekesselt von den Bestien, wird ihnen rasch klar, welches grausame Ende auf sie wartet: Lebendig gefressen zu werden ...

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Das Bild der DVD, vorliegend im originalen 1,33:1er Format, ist nicht gerade einladend und wird dem Film damit sehr gerecht. Von Anfang an stören die überzogenen Farben, die ständig einen rötlichen Stich bereithalten, was sich leider auch unter Tage fortsetzt. Dort setzt sich der Trend zu verschwindenden Schattenflächen fort, der bereits bei taghellen Szenen für ein zwiespältiges Erlebnis sorgt. Besonders aber die maximal durchschnittliche Schärfe ist es, die mir missfällt. Der durchweg weiche Schimmer lässt keine Detailzeichnung zu, wie man sie von aktuellen Werken erwarten würde. Zwar ist die Plastizität nicht völlig hinüber, aber oftmals liegt doch zu sehr der weiche Schleier über dem Bild. Löst sich dieser, drückt das grobe Rauschen durch. Keine rosigen Ergebnisse also und nur knapp 3 Punkte.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu), Dolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Fast so als ob man sich nach Druckschluss des DVD-Covers doch noch entschlossen hätte, den originalen Stereoton auf Dolby Digital 5.1 aufzubohren, klingt er letztlich auch. Das angewachsene Bassvolumen und die deftigere Lautstärke, die ein wenig Dynamik aufkommen lässt, werden mit auffallend wenigen Surround-Effekten und einer starken Zentrierung der Dialoge bezahlt. Somit bekommt man im Deutschen auch nicht mehr geboten als im englischen Original, das optional mit deutschen Untertiteln versehen werden kann. Von der deutschen Synchro sind höchstens Standardwerte und einige dümmliche Dialoge zu erwarten, zumindest aber werden keine Geräusche verschluckt, Störungen fabriziert oder Unreinheiten bemerkbar. Somit ein wesentlich ausgewogener Eindruck als beim Bild.
 +++/--

Extras
Extras
  • Trailer (1:30 Min.)
  • Bildergalerie (20 Bilder)
  • Weitere DVDs:
    • Evil Aliens (2:27 Min.)
    • Scarecrow Slayer (1:51 Min.)
    • Pinata (2:01 Min.)
VerpackungKeepCase
 Die DVD enthält neben dem Trailer noch eine Galerie mit 20 Produktionsfotos.
 +-----

Fazit
Ohoh, diese kühle Berechenbarkeit von "Centipede", die den Zuschauer jedwede Vorfreude bzw. Erwartungshaltung an einen halbwegs guten Film gleich über Bord schmeißen lässt, das ist schon erstaunlich. Regisseur Gregory Gieras und seine höchst mittelmäßige Darstellertruppe versuchen aber auch, möglichst nichts richtig zu machen. Das trifft auch auf das gesamte Konzept zu, welches nur entfernt an Interner Link"Descent" erinnern kann (Cover-Zitat), dafür aber umso mehr an eine billige Umsetzung eines wenig einfallsreichen Interner Link"Die Reise zum Mittelpunkt der Erde"-Verschnitt mit einer Gruppe von Mittzwanzigern, die sich wie Fünfzehnjährige verhalten und ihre Übermütigkeit letztlich mit dem Leben bezahlen. In Sachen Spannung verschenkt "Centipede" unheimlich viel und macht sogar die Angriffe des Höhlenmonsters zunichte. Zumindest besser, etwas kaum zu zeigen, was eh billig aussieht.
Für Trash-Liebhaber könnte "Centipede" ein paar kurzweilige Minuten besitzen, schließlich werden alle Klischees ausgefüllt, begonnen bei den typischen Begegnungen im Dunkeln über die ausgelaufenen Giftmüllfässer, die für den riesigen Tausendfüßler verantwortlich sind bis hin zu den knappen Shorts der Protagonistin. Die indische Kulisse wird höchst selten mal mit nachgezogener Kamera eingefangen und sorgt sonst nur für die üblichen Vorurteile und falschen Bilder, die man vom indischen Volk so haben kann. Da passen die Amerikaner natürlich bestens hinein mit ihrer plumpen Dummheit, die sich in logischen Dünnschiss der übleren Sorte ausdrückt. Zumindest gibt es einige Szenen, die zum Schmunzeln anregen, denn wenn das Monster erstmal wie von Fäden gezogen über den Boden krabbelt, ist es mit der zuvor eh nicht vorhandenen Stimmung auch vorbei. Somit also eine Enttäuschung auf der ganzen Linie, denn weder kann man von einem ordentlich verhunzten Trash-Titel reden, noch von einem halbwegs gelungenen Höhlenterror.



Bilder der DVD




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