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USA 2006
Originaltitel:Night Listener, The
Länge:86:15 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Patrick Stettner
Buch:Armistead Maupin, Terry Anderson, Patrick Stettner
Kamera:Lisa Rinzler
Musik:Peter Nashel
Darsteller:Robin Williams, Toni Collette, Joe Morton, Bobby Cannavale, Rory Culkin, Sandra Oh, Rodrigo Lopresti, John Cullum, Lisa Emery, Guenia Lemos, Marcia Haufrecht, Nick Gregory, Ed Jewett, Becky Ann Baker, E.J. Carroll
Vertrieb:Sunfilm
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:28.09.2007 (Verleih) / 26.10.2007 (Kauf)



Inhalt
Gabriel Noone ist ein gefeierter Autor und Radiomoderator. Eines Nachts bekommt er in seiner Radio-Talkshow einen Anruf, in dem ein todkranker 14-jähriger Junge die erschütternde Story von sich und seiner Mutter erzählt. Gabriel lässt die Geschichte nicht mehr los und er freundet sich mit dem Jungen an. Doch als auf einmal Fragen zur Glaubwürdigkeit an dessen Geschichte aufkommen, geht er der Sache nach und findet sich plötzlich in einem Labyrinth des Grauens wieder, dessen Auflösung ein tödliches Geheimnis birgt.

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Ein leichtes Rieseln liegt oft über dem Bild und es ist meist auch etwas dunkel angelegt, entspricht aber dem, was man erwarten würde. Die Auflösung zeigt, dass die DVD auf der Höhe der Zeit ist und Details natürlich abbilden kann. Auch die Tiefenschärfe trägt diese Aussage, wobei beide in stellenweise etwas abflachen und auf ein eher moderates Niveau zurückfallen. Schlimm ist das nicht, da die Schwankungen geringer Natur sind. Farblich greift "The Night Listener" natürlich nicht auf die strahlendsten Töne zurück, aber auch das passt. Der Kontrast ist eingestellt auf sanfte Schattierungen, so dass dunkle Szenen nicht diese scharfe Erkennbarkeit besitzen, die man von großen Unterhaltungsproduktionen her kennt. Die Kompression kommt mit dem feinen Rauschen problemlos aus, Schmutz existiert keiner und somit ist die Umsetzung des anamorphen Bildes als sehr gelungen zu betrachten.
 ++++/-

Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu, En), DTS 5.1 (Deu)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Der dialoglastige Streifen hat eine entsprechende Akustik bekommen, die sich besonders auf die Frontlautsprecher bezieht. Die Qualität der Aussprache ist im Deutschen wie im Englischen fabelhaft und der 5.1-Modus erweist sich in einigen aufreibenden Momenten als hilfreich. Meist ist es aber nur die Dynamik des Scores, die das Geschehen etwas aufmischt. Ein DTS-Ton hätte es dabei nicht unbedingt sein müssen, die beiden Sprachen in Dolby Digital reichen völlig aus. Die etwas kräftigere Vertonung scheint keine deutlichen Vorteile zu bieten, da aber die Scheibe genügend Platz bietet und offensichtlich der Videostream nicht von der zusätzlichen Tonspur beeinträchtigt wird, ist das in Ordnung. Wie bei den meisten DVDs bietet Sunfilm auch hier wieder deutsche Untertitel an.
 +++/--

Extras
Extras
  • Making Of (6:15 Min.)
  • Trailer dt. (2:28 Min.)
  • Trailer engl. (2:29 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • Storm (1:46 Min.)
    • Scorpion (1:38 Min.)
    • Buenos Aires 1977 (0:44 Min.)
    • Nightmare Detective (2:20 Min.)
    • Macbeth (1:46 Min.)
    • Manufacturing Dissent (1:31 Min.)
    • Liebe ist Nervensache (2:17 Min.)
    • Tödliche Diamanten (1:31 Min.)
    • Behind The Mask (2:16 Min.)
    • Hinterm Mond gleich links (1:49 Min.)
    • Die wilden Siebziger (1:31 Min.)
VerpackungKeepCase im Schuber
 Im Making Of, das mit 6 Minuten freilich nicht sonderlich umfangreich ist, erzählt vor allem der Autor der Buchvorlage, Armistead Maupin, von seinen Ideen zu diesem Skript und wie es zur Verfilmung kam. Der Regisseur und sein Hauptdarsteller dürfen auch ein wenig erzählen, die Zeit reicht aber nicht, um tiefer in die Hintergründe einzudringen. Zumindest wird nicht übermäßig viel mit Filmszenen verstopft. Zusätzlich gibt es den Trailer zu diesem und weiteren Filmen.
 +/----

Fazit
Mit Robin Williams Mithilfe lassen sich gute Filme machen. Oder sind es die guten Filme, die sich der amerikanische Schauspieler aussucht? Mit "The Night Listener" hat er zumindest eine gute Wahl getroffen, die seiner Reputation nicht schaden sollte - die im gleichen Jahr gedrehte Komödie "Die Chaoscamper" sagt da anderes - und die seine Fähigkeiten bestens zur Geltung bringen.
Hierbei geht es um einen Radiomoderator, der das Manuskript eines 14jährigen Jungen bekommt, das ihn nicht mehr loslässt. Da Gabriel gerade in einer schwierigen Lebenslage ist (sein Lebensgefährte trennt sich von ihm), ist der Kontakt zum schwer kranken Jungen und dessen Adoptivmutter so etwas wie der letzte Halt für ihn. Doch bald plagen ihn Zweifel, ob der Junge, mit dem er täglich Gespräche führt, wirklich existiert oder ob er auf eine geschickte Inszenierung hereingefallen ist, die nur dafür dient, für das bald erscheinende Buch zu werben.
"The Night Flier" erzählt eine ruhige, aber mitreißende Geschichte um die Ungewissheit, in der Gabriel gelassen wird. Auf der einen Seite ist die Trennung von seinem langjährigen Freund nicht völlig vollzogen, auf der anderen kann er sich nicht entscheiden, ob er nun an den todkranken Jungen glauben soll oder ob er ihr Vertrauen aufs Spiel setzt und die Sache anzweifelt. Williams verkörpert den sehr warmherzigen Gabriel auf eine dem Stoff dienliche Art und Weise, ist also eher zurückhaltend als detektivisch veranlagt. Irgendwann möchte er der Sache natürlich auf den Grund gehen und begibt sich in Gefahr, denn die zu erforschende Wahrheit birgt mehr als nur eine Konfliktsituation. "The Night Listener" enthält im Mittelteil ein wenig Spannung für den Zuschauer bereits, ist sonst aber ein intelligentes Drama mit bestens angelegten Charakteren. Lediglich das offene Ende hätte ich mir etwas anders gewünscht, denn es passt eher in den Horror-Bereich als zu diesem Film.



Bilder der DVD




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