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| Marsigliese ist ein kaltblütiger Killer, der besser unter seinem Spitznamen Black Angel bekannt ist. Als sein Bruder bei einer Hausdurchsuchung von Inspektor Vanni erschossen wird, schwört der "gefallene Engel" blutige Rache. Schon kurze Zeit später fällt ihm Vannis Frau zum Opfer. Um Vanni von Rachegedanken abzubringen, befördert ihn sein Chef zum Anführer der neu gegründeten Kaliber 38 Spezialeinheit, deren Mitglieder in zivil auf den Straßen mit Verbrechern aufräumen sollen. Als jedoch ein Verdächtiger durch das Team um Vanni sein Leben verliert, wird die Spezialeinheit von oberster Stelle geschlossen. Mittlerweile terrorisiert Marsigliese die Stadt mit Bombenanschlägen, die Dutzenden von Unschuldigen das Leben kosten. Vanni will dies nicht länger untätig mitansehen und bringt daher im Geheimen sein Team wieder zusammen, um endgültig das Gesetz in die eigenen Hände zu nehmen ... |
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| Format | 2.35:1 (anamorph) |
| Norm | PAL |
| Die Bildqualität ist wirklich einwandfrei für einen Film dieses Jahrgangs. Dass es bis auf ein seichtes Bildpumpen in wenigen Szenen zu keinen weiteren Defekten kommt, ist fast schon unheimlich, denn selbst die sauberste Aufarbeitung hinterlässt mitunter mal ein kleines Staubkörnchen, die in diesem Falle kaum mehr auftauchen. Als besonders gelungen betrachte ich aber die Erhaltung der Grundschärfe. Eine Rauschfilterung wurde zwar betrieben, aber selbst schwierige Szenen wie das Motorradrennen auf dem hellen Schotter führt nicht erneut einsetzenden Pixelwirbel. Das geringe Restrauschen ist ebenso vernachlässigbar wie die leichten Kontrastschwierigkeiten. Denn trotz alldem bewahrt sich der anamorphe Transfer seine Klarheit, er verschliert nicht und die wunderbare Detailzeichnung ist sehr überzeugend. Die Farben tragen noch ein wenig den blassen Grundton des damaligen Materials wurden aber auch auf eine ansprechende Grundsättigung gebracht. So sollte eine Restaurierung immer aussehen. Auch in Bewegungen ist eine konstante Qualität kein Problem. | |
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| Formate | Dolby Digital 2.0 Mono |
| Sprache | Deutsch |
| Untertitel | - |
| Für die DVD gibt es eine durchgängige deutsche Tonspur im monauralen Original, das in manchen lauten Sequenzen etwas übersteuert, sonst aber kernige, gut verständliche Klänge von sich gibt. Der Score rattert kräftig und ohne Verluste vor sich hin, nur ein leises Rauschen befindet sich im Hintergrund. Mehr hatte ich nicht erwartet. Mit der Special Edition liefert man dann vielleicht auch den hier fehlenden Originalton und deutsche Untertitel nach. | |
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| Extras |
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| Verpackung | KeepCase |
| Diese DVD-Auswertung besitzt nur einen Trailer im Originalton als Zusatz, die folgende Special Edition soll aber etwas besser gefüllt sein. | |
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| Sich Ivan Rassimov als kaltblütigen Filmgangster vorzustellen, sollte nicht schwer fallen, hat man ihn doch schon in so einigen Fiesling-Rollen gesehen, die auf seine harten Gesichtszüge wie zugeschnitten scheinen. "Kaliber 38" hält, was der Untertitel "Genau zwischen die Augen" verspricht, ist nämlich ein geradliniger, kompromissloser, aber auch ein wenig einfallsloser Polizeithriller der beliebten italienischen Art. Inspector Vanni den Bruder des mehr als kaltblütigen Mafioso tötet, der noch dazu 70kg Sprengstoff erbeuten konnte, wird ein explosives Stück dargeboten, dass höllisch actionreich und fetzig inszeniert wurde. Leider wurde die Idee der Spezialeingreiftruppe, die Vanni ausbildet und fortan als Ärmel im Ass um sich schart, nicht sonderlich weit ausgebaut, sondern versackt nach einigen rasanten Einsätzen leider ein wenig im Sand. Auch das titelgebende Kaliber 38 hat nicht den Einfluss auf die Geschichte, wie ich mir das anfangs vorgestellt hatte. Dafür geben sich die beiden verfeindeten Fronten nichts und bekämpfen sich bis aufs Messer, was stilvoll begleitet wird von Stelvio Ciprianis treibendem Score. Vannis Familie muss - das darf man ohne Weiteres sagen - als erste dran glauben, aber auch Marsigliese lichtet die eigenen Reihen, denn Fehler dürfen ihm und seiner Truppe nicht passieren. Wie erwartet packt Massimo Dallamano ( "Der Tod trägt schwarzes Leder") wenig Dialoge, dafür aber umso mehr Handfestes in seinen typisch rauen Film. Ebenso unabdingbar scheint die Entwicklung von Vanni zu sein, der den Glauben in die Möglichkeiten der Polizei immer mehr verliert und nach dem schweren persönlichen Schicksalschlag mit eigenen Mitteln gegen die kriminelle Brut vorgeht. Einige wilde Verfolgungsjagden, Shootouts, die bereits erwähnten Explosionen und die charismatischen Hauptdarsteller lassen schnell Freude aufkommen, wobei sich der weibliche Cast leider etwas bedeckt hält. Marcel Bozzuffi macht seine Sache gut, mimt den Energischen und Waghalsigen, wie man es sich wünscht, wird aber vermutlich nie mit den großen Kommissaren des italienischen Genres verglichen werden, die meist eine etwas wuchtigere und wenig pragmatischere Präsenz besitzen.
Dafür tut "Kaliber 38" seine Rasanz gut, denn es passiert immer etwas Aufregendes. Dass dadurch einige Aspekte der Hintergrundgeschichte fallen gelassen werden müssen bzw. vereinfacht wurden (eben jene Spezialeinheit), ist halb so schlimm, lässt die 1976er Produktion aber auch etwas austauschbar erscheinen. Trotzdem, die beliebte Atmosphäre, eine interessante Kameraarbeit, die schroffen Burschen und ein adäquater Soundtrack sind vorhanden und sollten "Kaliber 38" zum Spaß für Fans des Genres werden lassen. |
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![]() | CrashForce - Im Visier des Todes |
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