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CAN 2003
Originaltitel:Zombie Beach Party
Alternativtitel:Enter ... Zombie King!
Länge:76:16 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:keine Jugendfreigabe
Regie:Stacey Case
Buch:Bill Marks, Sean K. Robb
Kamera:Adam Swica
Musik:Steve Skratt
Darsteller:Jules Delorme, Jennifer Thom, Raymond Carle, Rob 'El Fuego' Etcheverria, Sean K. Robb, Nicholas Sinn, Jason Winn 'J.B. Destiny' Bareford, Jim Neidhart, Jennifer Deschamps, Spilios Kapoglis, Fuchsia, Geoff Ewart, Contessa Oblivian, Sarah Murr, Taylor Flook, Ilona Verseghy, Kris Chambers, Craig Daniels, Sophia Gerodimos
Vertrieb:Ascot Elite / Atomik Films
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:19.12.2006 (Verleih) / 28.02.2007 (Kauf)



Inhalt
Eine Welt ganz nahe neben der unseren: Mexikanische Wrestler sind nationale Helden, blutdurstige Zombies machen die Vorstädte unsicher und maskierte Strandschönheiten sonnen sich während eines Schneesturms. Ein rebellischer Wrestler namens Tiki möchte Zombies in eine stählerne Kampfarena stellen und sie gegeneinander antreten lassen.
Drei weitere Wrestler, Ulysses, Mercedes und Blue Saint, wollen das verhindern und stoßen dabei auf eine noch viel größere Bedrohung: Immer wieder passieren mysteriöse Massaker, die auf das Konto von Zombie King, Ulysses Erzfeind, zurückzuführen sind. Zombie King lässt das Blut der Untoten ins Trinkwasser fließen und erreicht so eine wahre Epidemie - die Bevölkerung verwandelt sich nach und nach in Menschen fressende Zombies!

Bild
Format1.78:1 (anamorph)
NormPAL
 Die Farben passen zum knalligen Comic-Strip, der öfter mal eingeblendet wird. Um sie etwas kräftiger zu gestalten, wurde natürlich die Sättigung hochgedreht und ein der Szene angepasster Grundfarbton dazugemischt. Trotzdem bleibt ein geringer milchiger Unterton zurück, der lediglich in den Nachtszenen auffällt. Etwas eher dürften die mittelmäßigen bis bescheidenen Schärfeverhältnisse stören. Hier gibt es mitunter eklatante Unterschiede zu beobachten, so dass eine Szene fast schon prächtig aussieht, die andere wieder wie durch ein Glas hindurchgefilmt aussehen kann, wobei Letzteres glücklicherweise nur Ausnahme ist. Ich gehe davon aus, dass die Quelle für diese DVD vorkomprimiert war, was die seltsamen Rauschmuster auf dem Bild und das Nachziehen erklären könnte. Auf jeden Fall ist das Rauschen des Hintergrunds immer noch sehr deutlich zu sehen, vermischt sich nun aber mit Artefakten des MPEG2-Streams. Gegen die Frische von Produktionen im gleichen Marktsegment kann diese DVD-Umsetzung also nichts aussetzen, gegen eine durchschnittliche Verarbeitung, wie sie hier auftritt, kann man aber auch nichts sagen.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Den englischen Ton gibt es auf der DVD erstaunlicherweise doch in Dolby Digital 5.1, wo die DVD-Hülle doch nur einen Stereo-Track angibt. Normalerweise geht man ja von einem deutschen Upmix aus, der den originalen Stereotrack mit einigen zusätzlichen oder nach hinten verlegten Klangsignalen etwas auffrischt. Hier scheint das ganz und gar nicht der Fall zu sein, denn lediglich in den Dialogen erreicht die deutsche Version die Qualität des englischen Originals, das natürlich etwas echter klingt, weil dort die Stimmen eben von echten Wrestlern gesprochen werden, die eine etwas kräftigere Stimme besitzen. Die Hintergrundmusik flacht im Deutschen in vielen Momenten ab. Als extremes Beispiel sei die Wrestling-Show mit Livemusik genannt, die im Englischen kräftig und vielleicht etwas zu polternd, dafür aber sehr lebhaft klingt. Im Deutschen ist nur sehr schwach im Hintergrund etwas zu vernehmen. Selbiges gilt für die nur sehr dezenten, kaum erwähnenswerten Surround-Töne. Beide sind typisch angelegt für den Produktionsstandard, also wirken ein wenig künstlich, sind aber stets sauber und bestens verständlich. Auf Rauschen oder Aufnahmeverzerrungen stößt man also nicht. Deutsche Untertitel sind dabei.
 +++/--

Extras
Extras
  • Trailershow:
    • Zombie King And The Legion Of Doom (dt./engl., 1:58 Min.)
    • Subhuman (1:48 Min.)
    • Corpses (1:37 Min.)
    • Dr. Chopper (1:48 Min.)
    • Scarecrow Gone Wild (1:53 Min.)
    • Skinned Deep (1:59 Min.)
    • Red Riding Hood (0:59 Min.)
VerpackungKeepCase
 Leider nur Trailer.
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Fazit
Leider kann ich nicht viel über die Hintergründe des Films berichten, aber jedem, dem schon mal die Filme des mexikanischen Superwrestlers Santo untergekommen sind, wird die starken Parallelen von "Zombie King And The Legion Of Doom" aus erkennen. Selbst die Freundschaft zwischen Santo und Blue Demon, hier Ulysses und Blue Saint, wird verarbeitet. Dieses Konzept von schwergewichtigen Sportlern, die sich in Arenen oder gern auch mal auf der Straße mit typischen Krafteinlagen herumschubsen und nebenher die Welt vor dem schrecklichen Dr. Zombie erretten müssen, ist natürlich gewöhnungsbedürftig, aber auf den Punkt gespielt und kompakt inszeniert. Vielen Käufern des Filmes mag sauer aufgestoßen haben, dass es sich eigentlich nicht um einen richtigen Zombie-Film handelt, sondern eher um einen trashigen Action-Film, der sich selbst wohl als Parodie sieht. Also: Zombies sind hier nur eine Randerscheinung, die ihren Zweck als dumpfe Fleischfresser zwar in einigen Szenen mit kurzen Gore-Einlagen erfüllen, sonst aber wenig an ihre Kollegen erinnern, auch wenn George A. Romero diesen Film hier "präsentiert". Zombies sind hier eine Plage in den Wäldern, die hin und wieder auf Menschen übergreifen, die aber auch gezähmt werden können, um gegen sie im Ring zu kämpfen. Trotzdem, "Zombie King And The Legion Of Doom" kann Spaß machen, je nach dem, mit welchen Erwartungen man rangeht. Der Surf-Score beispielsweise gibt dem Film mitsamt seiner Ausstattung ein klein wenig Rockabilly-Feeling, die männlichen Darsteller unter ihren Masken sind bei weitem keine Hänflinge und die weiblichen Parts werden mit einer Prise Erotik rübergebracht. Dabei ist das Szenario schon ein wenig skurril, denn die Superhelden setzen ihre Masken nie ab, werden von der Bevölkerung vollständig akzeptiert und sind trotzdem so etwas wie Aussetzige.
Da es sich um einen gering finanzierten Independent-Film handelt (das vermute ich zumindest), leidet die kurzweilige, nie ernst zu nehmende Art ein wenig unter dem wenig einfallsreichen Drehbuch. Andererseits wird man so relativ schnell zum Endkampf gegen den Zombie-König und seine Horden geführt, wo schon mal der eine oder andere Kopf abhanden kommt. Übrigens hat man die das Gefühl, dass das Werk unter den wenigen Sets oder gar unter unfähigen Darstellern leiden würde.
Professionelle Darsteller findet man zwar nicht vor, aber ihre etwas hölzerne Spielweise passt bestens zum Film. Wem übrigens der Sheriff bekannt vorkommt: Hier hat der ehemalige WWF-Recke Jim 'The Anvil' Neidhart einen Auftritt und darf kurz auch mal in Aktion treten. Ich bin also sehr zufrieden, muss mir aber eingestehen, dass es nicht zu mehr als zu einer kleinen, unüblichen Überraschung reicht, die sich an die wenigen aufgeschlossenen Rezipienten richtet und nicht an die Hardcore-Splatter- bzw. Horror-Fraktion.



Bilder der DVD




Druckbare Version
News"Zombie King and the Legion of Doom" von Atomik-Films
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