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USA 2007
Originaltitel:Blood and Chocolate
Alternativtitel:Blood & Chocolate - Die Nacht der Werwölfe
Länge:94:29 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Katja von Garnier
Buch:Annette Curtis Klause, Christopher B. Landon, Ehren Kruger
Kamera:Brendan Galvin
Musik:Reinhold Heil, Johnny Klimek
SFX:Nick Allder
Darsteller:Agnes Bruckner, Hugh Dancy, Olivier Martinez, Katja Riemann, Bryan Dick, Chris Geere, Tom Harper, John Kerr, Jack Wilson, Vitalie Ursu, Bogdan Voda, Kata Dobó, Rodica Mandache, Helga Racz, Lia Bugnar, Mihai Calin
Vertrieb:Kinowelt
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:04.12.2007 (Verleih) / 08.02.2008 (Kauf)



Inhalt
Äußerlich wirkt die attraktive Vivian wie eine ganz gewöhnliche junge Frau, aber immer, wenn ihr Drang nach Freiheit und Jagd überhand nimmt, verwandelt sie sich in einen Werwolf. Sie gehört einem der letzten Rudel an, das von dem charismatischen Gabriel angeführt wird. Niemand ahnt ihr Geheimnis. Doch dann lernt Vivian den Künstler Aidan kennen und verliebt sich. Während sie damit ringt, Aidan ihre wahre Identität zu offenbaren, bedrängt sie Gabriel, seine Braut zu werden und den Menschen aufzugeben. Vivian steht vor einer schweren Entscheidung ...

Bild
Format2,35:1 (anamorph)
NormPAL
 Die Bildqualität ist über jeden Zweifel erhaben und überzeugt durch eine durchgehend gute Schärfe, die ein sehr detailfreudiges Bild offenbart. Nur bei sehr schnellen Bildfolgen kann dieser Eindruck nicht gehalten werden und es kommt zu minimalen Unschärfen, die das Bild aber nicht in Mitleidenschaft ziehen. Da vieles im Dunklen geschieht, wartet der Transfer zudem mit einem sehr ausgewogenen Kontrast auf, der zu keinem Zeitpunkt Probleme bereitet und keinerlei Details beeinträchtigt. Die Farben wirken durchgehend natürlich und kräftig. Defekte sind in dem anamorphen Transfer keine auffindbar, nur in einigen wenigen Szenen ist ein minimales Blockrauschen innerhalb homogener Flächen bemerkbar. Dies fällt aber wirklich nur auf, wenn man sich den Film über einen Beamer ansieht. Alles in allem kann man von einem wirklich guten Bild sprechen, das auch dementsprechend bewertet wird.
 +++++-

Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Die vorhandenen Tonspuren liegen jeweils in Dolby Digital 5.1 vor und hinterlassen, egal ob als deutscher Dub oder englischer Originalton, einen durchweg gelungenen Eindruck. Die Dialoge werden in beiden Fassungen klar und deutlich wiedergegeben. Auch die Musik und die Effekte kommen sauber aus den Boxen, können zudem eine gute Abmischung vorweisen, bei der es zu keinen Überlagerungen kommt. Man wird mit einem sehr guten räumlichen Klangbild beglückt, das dank des gut involvierten Subwoofers einen dynamischen Gesamteindruck hinterlässt, so dass Effekte wie Explosionen würdig unterstützt und ins Wohnzimmer transferiert werden. Störgeräusche sind in keiner der Tonspuren auszumachen.
 ++++/-

Extras
Extras
  • Audiokommentar von Regisseurin Katja von Garniér und Olivier Martinez
  • Originaltrailer (2:24 Min.)
  • Trailer (deutsch) (2:17 Min.)
  • 15 Deleted Scenes (13:34 Min.)
  • Fotogalerie (4.31 Min.)
  • Produktionsnotizen (13 Textseiten)
  • Trailershow:
    • Projekt Gold (1:41 Min.)
    • Deutschland: Ein Sommermärchen (2:11 Min.)
    • Mr. & Mrs. Smith (0:38 Min.)
    • Wolf Creek (2:02 Min.)
    • Saw (0:30 Min.)
    • The Dead Girl (2:12 Min.)
    • 88 Minutes (1:41 Min.)
VerpackungKeepCase
 Wirklich Positiv fallen die vorhandenen deutschen Untertitel auf, die für das gesamte Bonusmaterial vorliegen. So ist auch der interessante Audiokommentar mit Katja von Garniér und Olivier Martinez für alle zugänglich, die nicht der englischen Sprache mächtig sind. Die Deleted Scenes sind eine nette Zugabe zum Film, aber man merkt ihnen auch deutlich an, dass sie der Handlung, wären sie im Film geblieben, deutlich Schwung geraubt hätten. Aber für solche Dinge gibt es ja das Bonusmaterial, damit man zumindest in den Genuss kommt und diese Szenen zu Gesicht bekommt. In der Bildergalerie werden Szenen aus dem Film sowie Produktionsfotos präsentiert. Gutes Hintergrundwissen zur Produktion können auch die Texttafeln vermitteln. Der Trailer sowie ein Teaser runden das filmbezogene Bonusmaterial ab. Weitere Highlights des Anbieters werden noch durch eine Trailershow dem Zuschauer näher gebracht.
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Fazit
Basierend auf den gleichnamigen Bestseller von Annette Curtis Klause inszenierte Regisseurin Katja von Garniér eine interessante Neuinterpretation von William Shakespeares "Romeo und Julia". Nur dass die Liebe nicht durch eine Familienfehde dem Untergang geweiht ist, sondern durch die unterschiedlichen Strukturen des menschlichen Daseins. Während Aidan (Romeo) sein Leben als Mensch fristet, gehört Vivien (Julia) der alten Rasse der Werewölfe an. Eine Liebe, die zum Scheitern verurteilt ist, nicht wegen ihrer Andersartigkeit, sondern durch den Rudelführer Gabriel, dem sie durch eine Prophezeiung versprochen ist. Schließlich muss sich Vivien entscheiden, zu welcher Rasse sie gehören will, was nicht ohne Probleme vonstatten geht.
Vom eigentlichen Roman ist nur noch ein Grundgerüst übrig geblieben, so dass der Film entgegen dem Buch nicht für einen Skandal herhalten musste. Als das Buch nämlich 1997 in den USA erschien, war das Geschrei groß, dass die Geschichte sexuell sehr explizit geschrieben wurde. Von dieser Tatsache ist in der Verfilmung nicht mehr viel vorhanden und auch der Handlungsort wurde von der USA nach Rumänien verlegt. Wobei gerade die Tristesse der rumänischen Gegend der Verfilmung deutlich zugute kommt. Fans von Werewolf-Filmen sei an dieser Stelle auch gesagt, dass man keine blutgierigen Bestien erwarten darf, die aus einer vorherigen Verwandlung entstehen. Bei "Blood & Chocolate" gibt es so etwas nicht, die Verwandlung vom Menschen zum Tier findet durch einen akrobatischen Sprung durch die Luft statt, der durch einen farblichen Glanz und dezente Morphing-Effekte kenntlich gemacht wird. So konnte man für den Film auch echte Wölfe einsetzen, was der Geschichte einen realen Aspekt verleiht.
"Blood & Chcolate" ist zwar immer noch ein Horrorfilm, doch wie sagt man so schön: "Horror für die Frau". Spannend erzählt und mit einer ordentlichen Liebesgeschichte garniert. Dank guter Darsteller und einer stimmigen Kulisse wirklich gute Unterhaltung, um mit dem Partner einen gemütlichen Abend zu verbringen.



Bilder der DVD




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