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JP 2004
Originaltitel:Nichijô kyôfu gekijô: Omohi no tama nenju
Alternativtitel:Omoinotama
Länge:88:26 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:keine Jugendfreigabe
Regie:
Vertrieb:I-On New Media
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:25.05.2007 (Kauf)



Inhalt
Prayer Beads (29:29 Min.)
Eine junge, schwangere Frau muss ihrer besten Freundin zu Seite stehen, die eine schwere Zeit durchmachen muss: Ihr Mann verschwand spurlos und offensichtlich auch ganz ohne ersichtlichen Grund. Was ist mit ihm geschehen? Und welches dunkle Geheimnis lauert wirklich hinter dieser Beziehung?

Vending Machine Woman (29:29 Min.)
In einer Einkaufspassage versehentlich eingeschlossen muss ein junges Paar die Nacht verbringen. Als sie einen Getränkeautomaten finden, scheint zumindest der Durst kein Problem zu werden. Doch diese Maschine ist alles andere als harmlos ...

It's me (29:28 Min.)
Zwei skrupellose Betrüger wollen eine alte Dame um ihr Geld bringen. Doch die Lady ist gar nicht so harmlos, wie es den Anschein macht. Und irgendetwas beobachtet die beiden Übeltäter. Etwas, das sie niemals erwartet hätten ...

Bild
Format1,78:1 (Letterbox)
NormPAL
 Die ersten drei Folgen der Serie sind qualitativ in etwa miteinander vergleichbar. Man sieht leider allzu deutlich, dass fürs japanische TV produziert worden ist, denn gerade so werden hier 2.5 Punkte erreicht. Vor allem ist das Bild viel zu dunkel, was in schattigen Szenen für schlecht erkennbare Abläufe sorgt. Das darf einer modernen Produktion einfach nicht passieren. Die Farben sind sehr gedämpft, was wohl auch an der Helligkeit liegt, und sämtliche Bilder sehen leicht matschig aus. Eine Detailschärfe existiert also nur selten. Viele Szenen sind aber durchaus annehmbar, wenn man die Ansprüche etwas zurückschraubt. Positiv ist anzumerken, dass kein störendes Ghosting auftritt. Dafür wurden auf meinem Player die Halbbilder scheinbar vertauscht, was in Bewegungen zu kaum ertragbaren Ruckeln führte. Scheint wohl ein Einzelfall gewesen zu sein, denn an anderer Stelle lies sich das nicht nachvollziehen.
 ++/---

Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Japanisch
UntertitelDeutsch
 Nicht nur dass der Originalton ebenfalls in Dolby Digital 5.1 abgemischt wurde, auch die Auslegung des deutschen Tons (ebenfalls im digitalen Surround-Modus) lässt hoffen, dass es sich nicht um einen sinnlosen Upmix handelt. Dem ist auch nicht so. Bereits im Vorspann schwirren die ersten Effekte aus den hinteren Boxen. Bei "Prayer Beads" sind es die Kinderstimmen und das Lachen, welche für Gänsehautstimmung dank effektiver Rear-Einspielungen sorgen. Die atmosphärischen Momente profitieren davon, ohne dass die gleichen Signale noch mal auf den Stereolautsprechern ertönen. Leider ist die Front etwas schlicht gestaltet, vielleicht auch ein Produkt der mäßigen deutschen Synchro. Hier sollte etwas mehr passieren, der Klang könnte klarer sein, ist aber zumindest rauschfrei
 +++/--

Extras
Extras
  • Trailer (1:27 Min.)
  • Trailershow:
    • Black Kiss (1:27 Min.)
    • Ghost (1:36 Min.)
    • Ghost Train (1:59 Min.)
    • To Catch A Virgin Ghost (1:02 Min.)
    • Naina (2:28 Min.)
    • Shinobi (2:00 Min.)
    • Survive Style (1:36 Min.)
    • The Heirloom (1:34 Min.)
VerpackungKeepCase
 Zur Serie gibt es einen Trailer, mehr existiert wohl nicht. Das spiegelt zumindest der Fakt wieder, dass die Serie bisher weder in der IMDb eingetragen ist, noch sich Stabangaben herausfinden lassen.
 ------

Fazit
Kurzgeschichten erfreuen sich ja gerade im phantastischen und dabei insbesondere im Horror-Bereich allergrößter Beliebtheit. Verwunderlich ist dies kaum, hat doch jenes Genre einen der zumindest quantitativ höchsten Outputs überhaupt. Viele dieser neuen, alten, oder schlicht neu aufgewärmten alten Geschichten kommen dabei allerdings über eine halbwegs viel versprechende Ausgangslage kaum hinaus. Der Rest der oft 100 Minuten wird dabei für den Zuschauer nur allzu häufig zum realen Horror.
Was bietet sich also eher an, als die Spielzeit zu verkürzen und das Werk dadurch auf seine Stärken zu reduzieren? Dass diese Überlegung erwähntermaßen recht häufig eine kommerzielle Umsetzung findet, heißt freilich keineswegs, dass die Rechnung auch immer aufgeht. Von genial auf den Punkt gebrachten Short Storys bis hin zu Kurzfilmen, deren Genuss langatmiger erscheint als eine ganze Staffel Interner Link"X-Files" reicht die Palette des Kurz-Horrors. Ähnlich mannigfaltig präsentiert sich die "Cycle of Fear"-Reihe, welche von I-On New Media auf drei Silberlingen zu je drei halbstündigen Filmen herausgebracht wurde. Auch hier schwankt die Qualität von ganz gut bis echt schlecht.

Die erste Folge, "Prayer Beads", versucht sich heimlich, still und leise an den Zuschauer heranzuschleichen, hält dabei ihre Hintergrundinformationen im Dunkeln und bemüht sich am Ende um einen rüden Tritt in die Fresse. Leider fehlen - offensichtlich in erster Linie aus Budget-Gründen - die Möglichkeiten, zuvor eine intensive Atmosphäre aufzubauen, weshalb die Episode zwar nicht vollends enttäuscht, allerdings auch kaum mitreißt.
Die zweiten dreißig Minuten sind dagegen etwas leichtfüßiger inszeniert, allerdings wohl unter noch schärferen finanziellen Beschneidungen, denn Kamera, Schauspieler und Settings erinnern zuweilen an gewisse deutschstämmige Independent- um nicht zu sagen Amateurregisseure. Dennoch vermag die eine oder andere Idee und selbst der eine oder andere dämliche Witz "Vending Machine Woman" zu einer stellenweise recht heiteren, hier und da sogar blutigen Angelegenheit zu machen.
"It’s me" heißt der Abschluss der ersten DVD und kommt im Gegensatz zu den beiden Vorgängern etwas träge daher. So richtig will der Funke bei der Geschichte um die beiden Gauner, die eine alte Dame um ihr Erspartes zu bringen versuchen, nicht überspringen. Dafür kann diese dritte Folge aber mit einer weitestgehend stimmigen Atmosphäre aufwarten.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Cycle Of Fear - Echoes
Cycle Of Fear - Mushroom Hunting
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