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USA 2007
Originaltitel:Valerie on the Stairs
Länge:57:04 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Mick Garris
Buch:Clive Barker, Mick Garris
Kamera:Jon Joffin
Musik:Edward Shearmur
SFX:Howard Berger, Gregory Nicotero
Darsteller:Christopher Lloyd, Clare Grant, Tony Todd, Tyron Leitso, Suki Kaiser, Nicola Lipman, Jonathan Watton
Vertrieb:Splendid
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:10.01.2008 (Verleih) / 25.01.2008 (Kauf)



Inhalt
Highberger House ist ein Ort, an dem Autoren, die bisher noch kein Buch veröffentlicht haben, weitab von sämtlichen Ablenkungen leben und arbeiten können. Doch in dem Gebäude spuken mehr als nur die Seelen erfolgloser Schriftsteller: Der Geist einer schönen Frau wandelt durch die Gänge und schreit vor Angst und Sehnsucht. Und in den Wänden lebt ein Wesen, dem ihr Körper und ihre Seele gehören und das nun nach dem Blut seiner Schöpfer dürstet.

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Wie es sich für die heutige Zeit gehört, liegt der Transfer der "Masters of Horror"-Serie durchgehend in 16:9 vor. Dennoch merkt man dem Bild der Episode "Valerie on the Stairs" an, dass die Reihe fürs TV produziert wurde. Dies ist jedoch nicht bei jeder Folge der Fall, daher dieser besondere Vermerk. Die Farben hinterlassen einen kräftigen und satten Eindruck und der Kontrast kann neben einem guten Schwarzwert mit einer recht ausgewogenen Darstellung aufwarten, die in dunklen Bereichen etwas zu steil ausgefallen ist und hierbei einige Flächen verschluckt. Ein dezentes Blockrauschen ist vorhanden, was zwar nicht im eigentlichen Sinne als störend empfunden wird, doch die nicht ganz so perfekte Schärfe beeinträchtigt. Details werden zwar ordentlich wiedergegeben, doch hätte man sich ein wenig mehr Schärfe gewünscht. Bildfehler sind in dem anamorphen Transfer keine auszumachen.
 +++/--

Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Auf der DVD befindet sich neben dem Originalton noch sein deutsch synchronisierter Pendant. Beide liegen in einem 5.1 Mix vor, der überwiegend den Frontbereich nutzt. Dennoch wird eine atmosphärische Kulisse geschaffen, die dank gut eingesetzter Effekte, insbesonders bei den Schocksequenzen, durch Einbeziehen der Rears eine passende Räumlichkeit entstehen lässt. Etwas kräftiger hätte man sich dennoch den Basseinsatz gewünscht, da dieser an Druck vermissen lässt. Die Dialoge werden, egal bei welcher Tonspur, sehr klar und deutlich wiedergegeben und zu keiner Zeit durch etwaige Störgeräusche beeinträchtigt. Für eine Serie aus dem Fernsehen eine gute Abmischung. Deutsche Untertitel stehen leider nicht zur Verfügung.
 ++++--

Extras
Extras
  • Audiokommentar mit Mick Garris
  • Making of (5:15 Min.)
  • Die Entstehung des Dämons (1:40 Min.)
  • Gore (0:46 Min.)
  • Highberger House (1:01 Min.)
  • Walk Away (3:45 Min.)
  • The Future of Horror (1:22 Min.)
  • Die Schockszenen (4:48 Min.)
  • Trailershow:
    • Bloody Tie (3:06 Min.)
    • President Evil (2:07 Min.)
    • Art of Revenge (2:14 Min.)
    • The Cold Hour (1:37 Min.)
    • Die Vögel (2:16 Min.)
    • Dororo (1:16 Min.)
    • Left in Darkness (1:25 Min.)
    • Battle of Kingdoms (2:22 Min.)
VerpackungMetalpack
 Neben einer obligatorischen Trailershow zu weiteren Titel aus dem Splendid-Programm, spendiert man als filmbezogene Extras mehrere kleine "Behind the Scenes"-Featurettes, ein kurzes Making of sowie einen sehr interessanten Audiokommentar mit Mick Garris. Sehr positiv sind die ebenfalls vorhandenen deutschen Untertitel, die für die gesamten Extras vorliegen.
 ++----

Fazit
Für Clive Barkers eigenwillige Neuinterpretation von "Die Schöne und das Biest" übernahm der Schöpfer der "Masters of Horror"-Serie, Mick Garris persönlich, auf dem Regiestuhl Platz. Wie auch schon bei der ersten Staffel gibt es wieder sehr starke Episoden, die zu Recht ein Beitrag innerhalb der Serie darstellen, sowie sehr durchschnittliche Kost. "Valerie on the Stairs" gehört wohl eher zu Letzteren, da hilft auch kein Clive Barker als Autor. Die Verfilmung der Geschichte ist zwar nicht schlecht, aber mehr als grundsolide Leistung kann man ihr beim besten Willen nicht attestieren. Kritikpunkt ist die Vorhersehbarkeit, die nicht so recht den Funken der Spannung überspringen lassen will. Die anfangs geschaffene Grundstimmung geht zulasten einer verbotenen Zwangsliebe verloren. Hilfreich ist Mick Garris die Laufzeit von einer knappen Stunde, denn mehr wäre absolut tödlich gewesen, da es manchmal schon so wirkt, als ob man die Laufzeit nicht voll bekommt ohne Längen zu vermeiden, da es einfach an Tempo fehlt. Zur Ablenkung gibt es dann noch zwei Plotttwists, die "Valerie on the Stairs" gut zu Gesicht stehen und hierdurch den Unterhaltungsgrad etwas anheben. Gerade der Schluss, der natürlich nicht verraten wird, darf sich sehen lassen. Auch die Auswahl der Darsteller darf als gelungen betrachtet werden, und ein Wiedersehen mit Christopher Lloyd ("Zurück in die Zukunft") erfreut umso mehr.

Schlecht ist "Valerie on the Stairs" nicht geworden, aber zu den Highlights der "Masters of Horror"-Reihe gehört er auch nicht. Überraschenderweise spendierten die deutschen Moralapostel dem Film eine 16er Freigabe und dies sogar in der ungekürzten Fassung. Fans der Serie wissen ja nur zu gut, dass die besten Folgen wie Interner Link"Cigarette Burns" oder Interner Link"Imprint" (1. Staffel) sowie Interner Link"Pelts" (2. Staffel) nicht unbeschadet die Prüfung überstanden haben. Bleibt zu hoffen, dass Splendid auch irgendwann Mal komplette Staffelboxen veröffentlicht, die dann aber direkt der Juristenkommission vorgelegt werden, und durch ein SPIO/JK-Siegel unbeschadet in voller Pracht und Länge den Einzug in die Sammlung erhalten.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Masters of Horror Vol.11: Pick me up
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