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AUS 2002
Originaltitel:Alexandra's Project
Länge:98:42 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Rolf de Heer
Buch:Rolf de Heer
Kamera:Ian Jones
Musik:Graham Tardif
Darsteller:Gary Sweet, Helen Buday, Bogdan Koca, Samantha Knigge, Eileen Darley, Geoff Revell, Nathan O'Keefe
Vertrieb:Spendid / I-On
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:09.11.2007 (Verleih) / 14.12.2007 (Kauf)



Inhalt
Eigentlich dachte Steve, dass ihn zuhause eine Schar von Gästen zu seinem Geburtstag überraschen würde, doch in seiner stockdunklen, verlassenen Wohnung erwartet ihn nur ein Videoband mit der Aufschrift "Spiel mich". Als er es abspielt, sieht er zunächst seine Frau Alexandra und seine Kinder, die ihn fröhlich beglückwünschen. Dann schickt Alexandra die Kids auf ihr Zimmer und beginnt einen verführerischen Striptease. Doch dann hält sie sich plötzlich eine Waffe an den Kopf. Steve stoppt das Band und versucht die Polizei anzurufen, doch das Telefon ist tot und er muss zudem feststellen, dass er in seiner Wohnung eingeschlossen wurde. Er sieht sich das Band weiter an und was er im weiteren Verlauf der Aufnahme sehen muss, übersteigt seine allergrößten Ängste ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Der anamorphe Transfer ist weitestgehend solide ausgefallen, leidet aber etwas an mangelnder Detailschärfe, die lediglich Nahaufnahmen detailliert erscheinen lässt, während die anderen Szenen relativ weich erscheinen. Zudem ist ein minimales Bildrauschen sichtbar. Der Kontrast wirkt ausgewogen, kann in hellen sowie dunklen Szenen überzeugen und verschluckt keine nötigen Details. Die Farbgebung überzeugt und erscheint stets natürlich und kräftig. Auch die Kompression hinterlässt einen positiven Eindruck und arbeitet sehr sauber im Hintergrund. Leider ist die Vorlage nicht ganz frei von minimalen Defekten gewesen, so dass gerade zu Anfang immer wieder kleinere Blitze bemerkbar sind.
 +++/--

Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Der englische Originalton sowie seinem deutschen Pendant liegen jeweils in Dolby Digital 5.1 vor. Beide Tonspuren klingen weitestgehend identisch und bieten durch die Art des Films eine grundsolide Abmischung ohne nennenswerte Höhepunkte. Die Dialoge werden klar und deutlich frontseitig wiedergegeben. Die Rears werden für den gut abgemischten Score eingesetzt. Eher selten lassen sich dezent einige Umgebungsgeräusche ausmachen, aber zu einer räumlichen Effektekulisse reicht es nicht.
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Extras
Extras
  • Behind the Scenes (37:17 Min.)
  • Interviewrunde mit Rolf de Heer und Margaret Pomeranz (13:46 Min.)
  • Trailer (2:08 Min.)
  • Trailershow:
    • Alexandra's Project (2:08 Min.)
    • Black Kiss (1:28 Min.)
    • Blood & Bones (1:53 Min.)
    • EMR (1:33 Min.)
    • Frozen Land (1:31 Min.)
    • Last Goodbye (2:22 Min.)
    • Mysterious Skin (2:03 Min.)
    • Seance (1:51 Min.)
    • The Heart is deceitful above all things (2:19 Min.)
    • The District (1:13 Min.)
  • Wendecover
VerpackungKeepCase mit Schuber
 Das Behind the Scenes sowie die Interviewrunde sind wirklich sehr informativ ausgefallen. Viele Dinge innerhalb des Films oder während der Produktion werden ausführlich erklärt. Ebenfalls befindet sich noch der Originaltrailer auf der DVD, dieser sogar in zweifacher Ausführung, denn innerhalb der umfangreichen Trailershow ist er abermals vorhanden. Erfreulicherweise sind die gesamten Extras mit deutschen Untertiteln versehen, was ja leider immer noch nicht zum durchgehenden Standard gehört. Wirklich nette Gimmicks sind obendrein noch der Schuber sowie das Wendecover. Wobei ich das etwas reißerische Cover, welches auch den Schuber schmückt, eher etwas unpassend empfande und so zumindest innerhalb des KeepCase eine vernünftige Ausweichmöglichkeit durch das Wendecover habe.
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Fazit
Mit "Alexandra's Project" ist Regisseur Rolf de Heer ein absoluter Hochgenuss eines Thrillers gelungen. Angelegt als Kammerspiel gelangt Gary Sweet in seiner Rolle als treu sorgender Familienvater in einen Strudel, der in ein Psychospiel sondergleichen gipfelt. Steve hat Geburtstag und wird von seinen Kindern geweckt. Seine Frau gesellt sich noch hinzu und alles scheint ein normaler Geburtstag zu sein. Dem geübten Zuschauer fällt sofort auf, dass Steve auch ein etwas herrischer Ehemann ist, denn seine Frau Alexandra wirkt etwas eingeschüchtert. Er ertappt sie, wie sie gerade ein Geschenk vorbereitet, letztendlich kann sie es aber vor ihm verstecken und verspricht ihm, dass er es am Abend bekommt, wenn er wieder von der Arbeit nach Hause kommt. Insgeheim freut er sich auf den Feierabend und hofft auf eine Überraschungsparty mit seinen Freunden und Bekannten. Doch alles kommt anders, denn als er sein Haus betritt, ist keine Menschenseele dort und alles ist dunkel. Die Glühbirnen sind rausgedreht und alle Rollläden seines durch eine spezielle Sicherheitseinrichtung präparierten Hauses sind verschlossen. Zudem sind alle Möbel verrückt und nur der Sessel steht vor dem Fernseher und in der Nähe eine Videokassette mit der Aufschrift "Spiel mich". Steve folgt der Anweisung und nun beginnt ein Psychotrip für ihn und die Zuschauer. Die sichere Umgebung der heimischen Umgebung verwandelt sich in einen psychischen Folterkeller und man leidet als Zuschauer mit dem Hauptdarsteller. Gerade die Einfachheit, mit der Rolf de Heer seinen Film ausstattet, ist der zerstörerische Faktor, der am Schluss mit garantiert keinem Happy End aufwartet. Bei dieser kammerspielartigen Inszenierung lebt oder stirbt das Gesamtwerk durch die beiden Hauptdarsteller Helen Buday und Gary Sweet, die in diesem Fall aber nicht besser hätten besetzt sein könnten. Gerade die Leistungen von Helen Buday ist wirklich grandios und man nimmt ihr die Rolle der Alexandra sofort ab. "Alexanda's Project" darf als sicherer Geheimtipp vermittelt werden, der auch auf technischer Basis in Form der DVD von I-On überzeugen kann. Unbedingt ansehen und auf einen dunklen Trip begeben.



Bilder der DVD




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