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USA 2006
Originaltitel:Zombie Wars
Länge:76:25 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:David A. Prior
Buch:David A. Prior
Kamera:Frédéric Chaignat
Musik:David M. Poole
SFX:Diana Diaz, Justin Pine
Darsteller:Jonathan Badeen, Dean Chambers, Jim Hazelton, Mike Holley, Joel Klug, Alissa Koenig, Brian C. Sanders, Craig Seitz, Peter Shelton, Adam Stuart, John-Michael Thomas, Erik Vanlier, Kristi Pearce
Vertrieb:MIG / EuroVideo
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:03.01.2008 (Verleih) / 14.02.2008 (Kauf)



Inhalt
Nach Jahren des Krieges gegen die Zombies haben nur wenige Menschen überlebt. Sie verstecken sich und führen einen Guerilla-Kampf gegen den übermächtigen Gegner. David (Adam Stuart), der Anführer einer Rebellengruppe, wird von Zombies gefangen genommen und zu einer Farm gebracht. Hier lernt er den wahren Horror kennen: Die Zombies züchten Menschen - um sie zu fressen. Er organisiert gemeinsam mit Star (Alissa Koenig) und Sliver (Jonathon Badeen) einen Aufstand der Gefangenen. Die Menschen gehen siegreich aus dem Gemetzel hervor nur um zu sehen, dass ein noch schrecklicheres Geheimnis auf sie wartet ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Das anamorphe Bild des Low Budget-Film überrascht mit einer sehr kräftigen und hierbei stets natürlichen Farbgebung. Auch die Schärfe bewegt sich auf gehobenem Niveau und leistet sich nur selten, dann meist in Totalen, leichte Unschärfen innerhalb der Detailzeichnung. Bildrauschen ist in Nachtszenen deutlich bemerkbar, was wohl auch an der produktionsbedingten Ausleuchtung liegen dürfte. In Szenen bei Tag wirkt das Bild aber deutlich ruhiger und angenehm. Der Kontrast hinterlässt einen guten und ausgewogenen Eindruck auf. Etwas unschön wirkt die Kompression, die in homogenen Flächen mit deutlichem Blockrauschen zu kämpfen hat. Alles in allem aber ein überdurchschnittliches Bild, das MIG hier abliefert.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Surround)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Die beiden Tonspuren liegen in einer Dolby Surround-Abmischung vor. Ein groß angelegtes Actionspektakel wird man vergebens suchen, auf akustischer Ebene kann die DVD dennoch mit einer ausgewogenen Abmischung punkten. Hierbei ist der Originalton von der Natürlichkeit besser abgemischt worden und zudem etwas lauter. Die deutsche Synchronfassung ist nicht ganz so gelungen, was aber nicht an der Abmischung sondern an einigen Sprechern liegt, die scheinbar einfach nur fehlbesetzt wirken. Die Rears werden gerade bei der musikalischen Unterstützung ordentlich in das Geschehen mit einbezogen und gelegentlich kommt auch etwas Dynamik auf. Gerade in den Actionszenen hätte man sich eine kräftigere Abmischung gewünscht, was für beide Tonspuren gilt. Die bessere Wahl ist der Originalton, zu dem auch optionalen deutschen Untertitel möglich sind. Rauschen oder anderweitige Störgeräusche sind nicht auszumachen.
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Extras
Extras
  • Originaltrailer (1:25 Min.)
  • Alternative Titelsequenz (1:41 Min.)
  • Bildergalerie mit Setfotos (1:40 Min.)
  • Trailershow:
    • Broken (2:45 Min.)
    • Broken 2 (1:29 Min.)
    • Hack! (1:33 Min.)
    • Simon Says (2:18 Min.)
    • Adam Mason's Blood River (2:38 Min.)
    • 7eventy 5ive (1:20 Min.)
    • Alien Agent (2:59 Min.)
    • One Night with the King (1:25 Min.)
    • King Maker (2:08 Min.)
    • Die Kreuzritter 2 (2:54 Min.)
    • Lost Colony (1:31 Min.)
    • 18 Fingers of Death (1:09 Min.)
    • Last Sentinel (1:57 Min.)
    • Streets of Philadelphia (2:13 Min.)
    • Kids - in den Straßen New Yorks (2:15 Min.)
    • Desperate Girls (1:04 Min.)
    • Italo Comedy Classics (4:28 Min.)
    • Dynamite Heroes (4:00 Min.)
VerpackungKeepCase
 Die Extras der DVD beschränken sich auf den Originaltrailer sowie eine Bildergalerie mit Setfotos. Einen alternativen Vorspann gibt es zwar auch, doch macht es den Anschein, dass man im fertigen Film nur die gesamten Credits nach der Titeleinblendung rausschnitt, um keine unnötige Zeit zu verlieren. Eine umfangreiche Trailershow mit kommenden oder schon erhältlichen Titeln des Anbieters schließt diesen Bereich ab.
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Fazit
Ganz in Tradition von Romeros Interner Link"Land of the Dead" haben die Zombies die endgültige Weltherrschaft an sich gerissen. In kleinen Camps setzten sich die restlichen Überlebenden gegen die Horden Menschen fressender Bestien zur Wehr. Doch die Zombies sind clever und locken die Truppen immer wieder in Hinterhalte. Gefangen genommen landen sie entweder direkt in den Mägen der lebenden Toten oder werden als Zuchtexemplare gehalten, um möglichst Nachkommen zu zeugen, die den unstillbaren Hunger der Zombies entgegenwirken. Das Drehbuch von David A. Prior kann durch gute Ideen punkten, leider hapert es etwas an der Umsetzung, was wohl dem Budget anzulasten ist. Was deutlich auffällt ist sind die Parallelen zu "Planet der Affen", da auch dort die Menschen als Sklaven gehalten werden. Diese können nicht sprechen und dürfen es eigentlich auch nicht. Die Gegenparteien, also die Menschen oder was von ihnen übrig ist, lebt in den Wäldern in kleinen Gruppen und versucht der Übermacht entgegenzuwirken. "War of the Living Dead" weiß aber zu überzeugen. Das Make-up der Zombies ist dem gängigen Bild anderer Genrebeiträge angepasst. Auch hagelt es genug blutige Kopfschüsse und Ausweidungen, so dass es in Anbetracht der heutzutage nicht mehr so liberal eingestellten FSK schon als ein kleines Wunder bezeichnet werden kann, dass der Film den Schneideraum unbeschadet verlassen hat. Dennoch ist der Produktion das fehlende Budget anzusehen, wenn auch weitestgehend gut kaschiert, denn belanglose Szenenabfolgen werden vermieden und man geht zielstrebig voran, fast so wie in den guten alten 80er Jahren-Filme. Nicht wirklich gelungen ist die deutsche Synchronisation, die dem Werk einen Stoß in Richtung Trash verpasst. Gerade die Szenen, in den das gefangene Mädchen sprechen lernt, sind höchst debil ausgefallen aber in geselliger Runde ein Garant für gute Unterhaltung. Ein neuer Meilenstein im Zombiegenre ist "War of the Living Dead" sicherlich nicht geworden, doch gibt es zahlreiche Vertreter, die wesentlich schlechter sind.
Einzustufen wäre der Film im guten Mittelfeld, denn trotz fehlender Innovation wird man kurzweilig unterhalten mit allem, was zu einem Zombiefilm gehört.



Bilder der DVD




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